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Liquid Staging Top Story (pma Magazin)

pma Magazin – Sonderheft Theatertechnik 2021 | Liquid Staging Top Story

Liebe Leserinnen und Leser,
 … In dieser Ausgabe der pma, die sich wie gewohnt ausgiebig dem Thema der Theaterwelt widmet, stellen wir Ihnen die Wirklichkeit gewordene Vision eines Liquiden Bühnenbildes, des interdisziplinären Kreativschaffenden Asteris Kutulas vor. Der einstige Weggefährte der 2012 verstorbenen Lichtgestalt Gert Hof hat das seiner Zeit gemeinsam begonnene Konzept des Liquid Staging weiterentwickelt und gibt der pma als erster Fachpublikation Einblicke in die Materie …
Ihre pma-Redaktion | Prisca Roß  & Ray Finkenberger-Lewin

Liquid Staging Asteris Kutulas

TOP-STORY Liquid Staging – Bühnenbild 4.0 (Einleitung der Redaktion)

„Das Liquide Bühnenbild ist ein alle gestalterischen Komponenten vereinigendes hybrides Medium.“ Was sich hinter dieser formelhaften Erklärung verbirgt, präsentiert Asteris Kutulas, seit vielen Jahren erfolgreich interdisziplinär und weltweit Kreativschaffender und langjähriger Weggefährte des Lichtkünstlers Gert Hof.

Wer sich mit der Thematik des Liquid Staging befassen will, kommt an Event- und Musikproduzent, Publizist, Filmemacher und Autor Asteris Kutulas nicht vorbei. Der gebürtige Grieche arbeitet seit mehr als 15 Jahren an der Entwicklung zukunftsweisender Darstellungsformen für Veranstaltungsformate.

Geprägt von den Einflüssen und Erfahrungen, die er auf seinem Wege mit der Lichtgestalt Gert Hof auf internationalen Großprojekten, Events und nicht zuletzt der langjährigen Zusammenarbeit mit dem griechischen Komponisten Mikis Theodorakis erlebt hat, weiß Asteris Kutulas um die technischen Möglichkeiten und das Potential des Machbaren, die er über die letzten Jahre in sein Konzept des Liquid Staging integriert hat.

Zu diesen Komponenten gehören Film, Bühne, Schauspiel, Tanz, Gaming, Musik, Sound, Licht, Design, Architektur, digitale Kunst und die virtuelle Realität.

Das „Liquide Bühnenbild“ ist ein sich ständig wandelndes und unablässig seine Rolle wechselndes „Medium“. Es ist ein von der ersten bis zur letzten Sekunde der Show, des Events durchkomponierter „Film“. Das „Liquide Bühnenbild“ bespielt nicht nur den Bühnenhintergrund, sondern auch die gesamte Bodenfläche, die Bühnenraum-Deckenfläche, die Seitenwände und, je nach Storyboard, auch den gesamten Zuschauerraum.

Das „Liquide Bühnenbild“ bezieht dabei die komplette Innenarchitektur des Theaterbaus mit ein, kann darüber hinaus, je nach Inszenierung, auch Außenfassade des Gebäudes einbeziehen.

Mit dem „Liquiden Bühnenbild“ entsteht ein hybrider – unauflösbarer Verbund filmisch-visueller und realer Handlung – Erlebnisraum, in dem sich eine neue „osmotische“ Aufführungsform mit den technisch-digitalen Möglichkeiten des 21.Jahrhunderts realisieren lässt.

Asteris Kutulas, der in wenigen Tagen den renommierten Hans-Vogt-Filmpreis, anlässlich der Hofer Filmfestspiele verliehen bekommen wird, leitet aus besagtem Anlass zur Thematik Liquid Staging eine Masterclass und erwartet wenige Tage später die Weltpremiere seines Werkes „Electra 21“, einer Liquid Staging-Installation. Kurz vor diesen Ereignissen hatten wir Gelegenheit ausgiebig mit ihm über seine Arbeit und Projekt zu sprechen. – Ray Finkenberger-Lewin

Liquid Staging by Asteris Kutulas
pma Magazin – Sonderheft 2021 | Top-Story Liquid Staging (photo © by Ralph Larmann)

pma Magazin – Sonderheft Theater 2021 | Liquid Staging Top Story (Interview mit Asteris Kutulas)

pma: Um das Konzept des Liquid Staging umsetzen zu können, müssen Bühnenbild und Projektion ineinandergreifen als bisweilen auch deckungsgleich funktionieren. Die Herausforderung dabei dürfte jedoch darin bestehen, diesen visuellen Eindruck von jedem Sitzplatz bzw. Standort des Zuschauers zu ermöglichen. Wie muss man das technisch verstehen?

Asteris Kutulas: Bevor ich zu der technischen Herausforderung komme: „Liquid Staging“ ist zunächst einmal ein dramaturgischer Denkansatz, eine „Methode“, mit deren Hilfe man ein neues Showformat entwickeln kann. Zum andern kann man Liquid Staging auch als eine Art praktischer Anleitung benutzen, als eine theoretische Blaupause, um „Bühnenbild“ im hybriden Zeitalter des Videos und des Smartphones völlig neu zu denken.

Diese Klarstellung ist wichtig, weil die Anwendung von Liquid Staging nicht zwangsläufig zu der von Ihnen genannten „Herausforderung“ führt, wie zwei völlig gegensätzliche Beispiele zeigen: Weder beim Olympiacos Stadion-Event (2020) noch beim Electra-Ballett (2018) war diese Fragestellung relevant. Im ersten Fall habe ich die Liquid-Staging-Ästhetik benutzt, um quasi drei parallellaufende „Filme“ in einem spannenden Gesamtbild für die TV-Ausstrahlung zusammenzufassen.

Liquid Staging Olympiacos FC Asteris Kutulas
Olympiacos FC Liquid Staging Event (photo © by Ralph Larmann)

Und beim Electra-Ballett verhalf mir der Liquid-Staging-Ansatz, eine visuelle Lösung für den inneren Disput zu finden, den Elektra mit sich selbst führt – ob sie ihre Mutter töten soll oder nicht – durch ein Pas de deux mit ihrer eigenen Person. Ich filmte zunächst die Tänzerin und projizierte diese Aufnahmen dann zum Zeitpunkt der Aufführung auf eine Schleiernessel-Leinwand. So konnte die Elektra-Figur dort live „mit sich selbst“ nach der festgelegten Choreografie von Renato Zanella tanzen. 

Übrigens: Die Produktion für Olympiacos FC wurde in einem riesigen Fußballstadion realisiert, aber schnell, effektiv und mit einem sehr überschaubaren Budget, das Electra-Ballett dagegen in einem kleinen Theater, fast ohne Budget.

Electra 21 Liquid Staging Asteris Kutulas
Electra Liquid Staging Ballet-Szene (photo with Tamara Alves Dornelas Souza © by Maria Hiliopoulou)

Um auf Ihre Frage zurückzukommen: Das Problem mit den unterschiedlichen Sichtachsen tritt immer dann auf, wenn eine Liquid-Staging-Show in einem mehr oder weniger konventionellen Theater umgesetzt werden soll. Das betraf zum Beispiel die „Traum“-Produktion für den Show-Palast München, die wir 2016/17 im Auftrag der Apassionata World GmbH produzierten. Auf der Grundlage einer Storyidee von Holger Ehlers konzipierte ich auf über 130 Seiten eine umfassende Liquid-Staging-Dramaturgie, die den Video-Content – also das „Bewegte Bühnenbild“ –, die Motion Grafik, die Choreografie, das Lichtdesign, die Soundeffekte etc. sekundengenau definierte. Wir entwickelten gemeinsam mit Thilo Ewers, Felix Haas und Sebastian Meszmann von „Pixomondo“ (Stuttgart) in mehrmonatiger Arbeit die Bildwelt für das „Liquide Bühnenbild“.

Liquid Staging Asteris Kutulas
Liquid Staging Bühnendesign von Asteris Kutulas & Pixomondo für die Apassionata World GmbH, 2016

Die Realisierung der „bewegten Bühnenbilder“ im Raum erfolgte beim Kreativlabel BLACKSPACE in München durch das Team um Jens-Oliver Gasde, Marion Grünsteidl und Marc Ziegler, die ihrerseits den Oscarpreisträger Simone de Salvatore dazuholten. 

Simone De Salvatore Liquid Staging Asteris Kutulas
Liquid Staging Bühnendesign von Simone De Salvatore/Blackspace & Asteris Kutulas für die Apassionata World GmbH, 2016

Insgesamt wurden über 4 Terabyte an Projekdaten mit filmischen Sequenzen in einer 12K-Auflösung für das „Liquide Bühnenbild“ verwendet. Das BLACKSPACE-Team arbeitete von Anfang an „im Raum“ und übertrug die zweidimensionalen Bildwelten in eine „räumliche Inszenierung“.

Um eine Simulierung dieser neuartigen Theater-Illusion zu ermöglichen, wurden u.a. auch VR-Headsets verwendet, so dass wir die Show von jedem Sitz des Theaters aus „sehen“ und kontrollieren konnten. Dadurch war es möglich, unseren Content für jeden Zuschauer perfekt abzustimmen – was einfach klingt, aber eine Meisterleistung darstellte, sowohl hinsichtlich der audiovisuellen Produktion als auch der technischen Umsetzung.

Die technische Planung lag in den Händen unseres langjährigen Partners PRG unter der Leitung von Gerd Helinski: Der Videocontent von BLACKSPACE wurde speziell für die 9 Projektionsebenen eines ca. 4.000 Quadratmeter großen „Screen-Universums“ per Video-Mapping programmiert. Um auch das von Ihnen beschriebene Problem zu lösen, mussten wir die 17 animierten Bühnenbild-Sequenzen über 62 Video-Beamer verteilen. Das Ganze war eine Pionierleistung.

Allerdings haben mich damals die technischen Details bei der Entwicklung dieser Liquid-Staging-Show nicht so sehr interessiert, einerseits weil ich rein schöpferisch als Künstler und Filmemacher funktionierte, und andererseits, weil ich mit dem PRG-Team um Gerd Helinski und dem Blackspace-Team um Jens-Oliver Gasde und Marc Ziegler Partner hatte, die von diesem neuen Show-Format so begeistert waren, dass sie mich immerzu drängten, weiterzumachen … und sie kümmerten sich um die Umsetzung und die technischen Details.

Aber Ihre Frage zielt auch auf einen anderen – für mich äußerst spannenden – Aspekt: In der Konsequenz verlangen die veränderte Welt und das neue Publikum von heute und von morgen nicht nur neue Denkansätze, neue Ideen und neue Showformate, sondern tatsächlich auch eine neue Art von Location bzw. von „Theater“. Das neue „digitale Zeitalter“ verlangt also auch nach neuen Formen, nach neuen „Hüllen“. Das ist die eigentliche Herausforderung.

Liquid Staging by Asteris Kutulas
pma Magazin – Sonderheft 2021 | Top-Story Liquid Staging

pma: Untrennbar mit dem visuellen Eindruck ist auch die akustische Wahrnehmung verbunden, die dabei nicht zurückstehen darf. Bei vielen klassischen Werken (wie beispielsweise „Elektra“) halten die Puristen unter den Regisseuren, Intendanten und vor allem auch unter den Zuschauern den unverstärkten Gesang für das einzig Wahre. Ist Liquid Staging somit nur etwas für das neue Zeitalter?

Asteris Kutulas: Klar, den „Puristen“ gehören die Tempel der Vergangenheit, und wir kümmern uns um die Bedürfnisse der Menschen von heute und von morgen. Spaß beiseite: Liquid Staging ist ein möglicher Denkansatz, der durch meine „Kodifizierung“ zu einem Instrument wird, das man neben allen anderen Instrumenten, die uns heute für die Konzeptionierung und Produktion von Shows und Events zur Verfügung stehen, benutzen kann.

Desweiteren kann Liquid Staging als eine Art „Gebrauchsanweisung“ verwendet werden, um neue Live-Show-Formate zu entwickeln, die allerdings in ihrer Mehrzahl – da haben Sie Recht – Musik zur Grundlage haben bzw. Musik als ein wichtiges Element beinhalten. In den meisten Fällen holen sich die meisten Shows einen Großteil ihrer Emotionalität aus der Musik bzw. dem Klangerlebnis – insofern spielt die Einheit von Visuellem und Akustischem, also die sekundengenaue Synchronität eine ausschlaggebende Rolle.

Liquid Staging Showformate

Wenn Richard Wagner das Medium Film zur Verfügung gehabt hätte, dann hätte er zweifellos zur Realisierung seiner Gesamtkunstwerke die modernste Timecode-gesteuerte audiovisuelle Technologie benutzt, inklusive High Fidelity und Atmos. Insofern würde ich Ihre Frage so beantworten, dass Oper und Theater Showformate des 19. Jahrhunderts sind, also ins „Museum“ gehören, das wir allerdings hegen und pflegen sollten. Liquid Staging ist ein Instrument zur Entwicklung von Show-Formaten für die heute agierenden postmodernen Generationen, die mit Spotify, TikTok und Netflix aufwachsen.

TON & SOUND | Aber natürlich hat Liquid Staging auch auf die Kreation von Ton und Sound bedeutende Auswirkungen. Für die Umsetzung des oben beschriebenen Apassionata-Projekts im Showpalast München z.B. hatte Martin Hildebrand von PRG ein Tonsystem entwickelt, das die filmische Verräumlichung des „Bildes“ mit einer entsprechenden Verräumlichung des Klanges verband. Musik und Sound sollten dadurch „im Raum“, aus allen Richtungen kommend, wahrnehmbar sein, damit sich der Zuschauer als ein in das Klanggeschehen einbezogenes Individuum empfinden kann. Das Soundkonzept von Martin ermöglichte es in idealer Weise, Musik, Effekte, Licht, Videocontent und Szene miteinander zu verschmelzen. Das gesamte Beschallungssystem wurde durch ein spezielles Audio-Playbacksystem mit über 80 Ausspielwegen gemanagt, welches jeden der 80 im Theater-Zuschauerraum angeordneten Meyer-Sound-Lautsprecher individuell ansteuern konnte. Das System war über ein Netzwerk mit den 10 Video-Medienservern verbunden, die über Timecode synchronisiert wurden.

pma: Ein derart enormer technischer und personeller Aufwand verlangt nach entsprechend hohen Investitionen. Kann sich der geneigte Zuschauer eine Eintrittskarte zu einem derart aufwändigen Event überhaupt noch leisten?

Asteris Kutulas: Die Show „O“ von Cirque du Soleil (Las Vegas) hat ungefähr 180 Millionen gekostet und „Ka“ etwas weniger. In beiden Fällen, weil hierfür eine neue Art von „Bühne“ gebaut werden musste. Aber auch die laufenden Tour-Shows von Cirque du Soleil kosten etwa 60 Millionen. Selbst eine Theaterproduktion in Hamburg, in deren Story es um den Sohn von Harry Potter geht, hat laut „Spiegel“ über 45 Millionen Euro gekostet. Mit all diesen Shows wird Gewinn gemacht. Bei den von mir konzipierten Liquid Staging Produktionen sprechen wir von einem Bruchteil dieser Kosten.

Liquid Staging Bühnenräume

Ich wiederhole nochmal: Es geht bei der Anwendung von Liquid Staging nicht ums Geld, sondern um Ideen. Es geht darum, wie wir den neuen Lebens- und Sehgewohnheiten der jüngeren Generation entgegenkommen, die fast ausschließlich Bewegtbilder konsumiert, und was wir dieser Generation an neuen Showformaten für die Zukunft anbieten. Man kann Liquid Staging in einem kleinen Theater oder als Outdoor-Show, auf einer Konzert-Tour, bei Ausstellungsprojekten etc. anwenden. Wenn man Liquid Staging als eine Möglichkeit sieht, Shows zu entwickeln und diese Möglichkeit mit anderen dramaturgischen Instrumenten verbindet, dann kann man zielgenau auf jedes Budget hin neue – und im besten Fall unikale – Show-Ideen entwickeln.

Ein Beispiel: Als ich 2010 Executive Producer bei der Family-Entertainment-Show „Apassionata“ wurde, befasste ich mich intensivst mit der Frage, wie man den „Bühnenraum“ erheblich erweitern und „spannender“ gestalten kann. Denn bei „Bühnenräumen“, wie es Arena-Locations sind, handelt es sich um nüchterne Zweckbauten für Sport- und Großveranstaltungen, wo man es zunächst mit einer sehr „kalten“ Atmosphäre zu tun hat, die völlig verändert werden muss. Zur Apassionata-Show kamen vor allem Kinder, also das härteste und gnadenloseste Publikum überhaupt, mit ihren Eltern und Großeltern – Menschen im Alter zwischen 6 und 80.

Das iPhone war 2007 auf den Markt gekommen und verbreitete sich damals rasant. Mir war klar, dass wir bald mit dieser größten Bühne des 21. Jahrhunderts, die in jede Hosentasche passte und 24 Stunden verfügbar war, konkurrieren mussten. Strategisch gesehen waren wir also gezwungen, das visuelle Erlebnis immer spannender und emotionaler zu gestalten. Gert Hof hatte sich in der Apassionata „Sehnsucht“-Show von 2008 die Arena mit einer Armada von Lichtequipment erobert – aber zu einem zu hohen Preis für diese Produktion. 

Liquid Staging Apassionata
Apassionata Show „Sehnsucht“ von Gert Hof  (photo © by Ralph Larmann)

Ich wollte es anders und Budget-gerechter machen, und so entwickelte ich mit meinen Partnern von PRG in Hamburg 2010 das Konzept der Bodenprojektion für den ganzen Arena-Boden. Es gab also nicht mehr nur die Darsteller in der Arena und einen großen Screen hinten, auf dem Filmeinspielungen zu sehen waren, sondern es gab auch Projektionen, die über das Backdrop hinausgingen und den Arena-Boden und teilweise auch Zuschauerreihen und Publikum mit einbezogen. Der zu produzierende Liquid-Staging-Film – der sekundengenau der Bühnenhandlung folgte und mit dieser interagierte – sollte live eine visuelle „Fließ-Situation“ erzeugen und der „Kälte der Halle“ optisch entgegenwirken. Es wäre zu der Zeit etwas vollkommen Neues zu einem fantastischen Preis-Leistungsverhältnis gewesen. 2019, also neun Jahre später, habe ich dieses Konzept der liquiden Arena-Bühne mit so einer Bodenprojektion sehr konsequent umgesetzt gesehen in der „Toruk“-Show von Cirque du Soleil. Das war sehr beeindruckend.

Liquid Staging by Asteris Kutulas
pma Magazin – Sonderheft 2021 | Top-Story Liquid Staging

pma: Einer der Vorteile des Liquid Staging ist u.a. die freie Wahl der Veranstaltungslocation, da es die Technik ermöglicht, sich der Kulturstätte beliebig anzupassen. Ist damit zu rechnen, dass man aus wirtschaftlicher Sicht dann vorwiegend auf Venues mit hohem Zuschauerpotential setzt, um bei gestiegenen Investitionen auch den finanziellen Erfolg zu steigern?

Die Anpassungsfähigkeit einer Show durch Liquid Staging ist sicher ein sehr großer Vorteil. Ihre Feststellung führt uns jedoch zu einer für mich zentralen Frage, nämlich inwiefern die traditionellen Locations für Live-Shows mit den neuen Lebens- und Sehgewohnheiten unserer digitalen Welt noch konform gehen. Bereits Richard Wagner war mit den Guckkasten-Theaterbühnen des 19. Jahrhunderts, die zum Teil bis heute die Theater-, Konzert- und Opernwelt beherrschen, nicht mehr zufrieden und baute mit dem Bayreuther Festspielhaus eine neue revolutionäre amphitheatralische Bühne, die seinen Visionen entsprach. Ein anderes Beispiel für die Entstehung eines neuen Showformats ist das Live-Konzert aus der Rock- und Pop-Branche, das sich Mitte der 1960er Jahre entwickelte. Oder das der Festivals, das mit Woodstock 1969 entstand und eine Hervorbringung der Flower-Power-Jugendbewegung war.

Polydimensionales Totaltheater

Wir erkennen an diesen Beispielen, dass bestehende Showformate sich überleben und von neuen Formaten abgelöst werden. Wir sollten uns also die Frage stellen, wie die Showformate und auch, wie die Locations des 21. Jahrhunderts aussehen könnten. Beides hängt zusammen, und ich erinnere an Friedrich Schiller, der es auf den Punkt brachte: „Die Form verschlingt den Inhalt“. Das ist absolut so. Das Ideal wäre für mich also eine Liquid-Staging-Show in einem Totaltheater-Bau, wo es möglich sein müsste, das „eindimensionale Sehen“ des 19. Jahrhunderts durch das „polydimensionale Sehen“ unseres hybriden Zeitalters zu ersetzen. Es müsste zweitens möglich sein, sich auf der Basis der neusten technologischen Errungenschaften von den baulichen und technischen Fesseln, die heute existieren, zu befreien und uns Regisseuren, Produzenten, Kreativdirektoren, Dramaturgen und Autoren der Show- und Werbebranche neue Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen und uns absolute Freiheit für die Verwirklichung all unserer Visionen zu geben. Um es ganz banal auszudrücken: Eine Location, die mobil und modular ist und bei der ich die Rigging Points, die ich brauche, selbst festlegen kann. Diesen Traum haben wir uns dank Liquid Staging erfüllt.

Zusammen mit Alexander Strizhak aus Riga habe ich in den letzten Jahren so ein Gebäude entwickelt, dem wir den Namen „Flexodrom“ gegeben haben und das genau diese Möglichkeiten bietet. Die Notwendigkeit dafür erwuchs aus einem Projekt, das wir 2009 zusammen mit Gert Hof unter dem Namen „Metropolis“ begonnen hatten und mit dem ich mich 2013 wieder zu beschäftigen begann. Es war damals unmöglich, eine passende Venue für das neuartige Liquid-Staging-Konzept zu finden, zumal ich eine Location mit drei unterschiedlichen Bühnen brauchte, auf denen drei parallellaufende Handlungsstränge spielen.

Liquid Staging Metropolis Flexodrom Asteris Kutulas
Liquid Staging Metropolis Projekt 2022 © Asteris Kutulas/Achilleas Gatsopoulos
Liquid Staging Flexodrom Asteris Kutulas
Flexodrom Projekt 2022 © Asteris Kutulas/GRAFT

Außerdem sollte der gesamte Show-Raum aus mehreren „bewegten Bühnenbildern“ bestehen und eine Kapazität von ca. 3.000 Zuschauern haben. Zusammen mit Alexander Strizhak, Lars Krückeberg von GRAFT Architects und mit dem Grafiker und Filmemacher Achilleas Gatsopoulos haben wir mit unserem Metropolis-Projekt sowohl künstlerisch als auch baulich eine fantastische und innovative Lösung gefunden, die wir dem Markt 2022 präsentieren werden.

Liquid Staging by Asteris Kutulas
pma Magazin – Sonderheft 2021 | Top-Story Liquid Staging

pma: Wie sehr ist eine solche Produktionsweise tourtauglich, bzw. dürfte der Vorproduktionsaufwand nicht deutlich höher werden? Gilt es doch, die Veranstaltungshäuser bereits im Vorfeld genauestens zu vermessen. Gibt es dazu bereits Erfahrungswerte?

Asteris Kutulas: Ein wichtiger Grund, Liquid Staging einzusetzen ist der, dass dieser innovative Denkansatz inhaltlich neue Ideen und optisch neue Resultate hervorbringen kann – und das zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis. Ein Beispiel: Als Künstler habe ich ein Problem mit der Starrheit und Künstlichkeit von LEDs, aber auch von geriggten Plastik-Screens. Die Lösung fand ich in den „natürlichen“ Schleiernessel-Projektionsstoffen, die leicht, preiswert, brandschutzkonform und überall relativ einfach anzubringen sind. Außerdem kann man Projektoren inzwischen unkompliziert und schnell installieren, und sie bieten Kino-Qualität. Der andere riesengroße Vorteil einer solchen Lösung ist, dass man z.B. ganze Arenen durch Liquid Staging zu phantasmagorischen Bühnen werden lassen kann. Dafür muss man natürlich den dafür notwendigen Inhalt generieren.

Voraussetzung dafür ist, wie in meinem Liquid Staging Manifest ausgeführt, „Show“ neu zu denken, das Publikum stets in seine Überlegung mit einzubeziehen und Emotionen zu produzieren. Man muss also Film, Bühnenregie, Design und Choreografie zusammenbringen, sie von Anfang an zusammen denken, damit etwas wunderbar Neues entstehen kann.

pma: Wäre mit Liquid Staging auch ein 360° Event denkbar, in welchem der Zuschauer mit im Zentrum des Bühnengeschehens sitzt?

Asteris Kutulas: 360-Grad-Erlebnisse gibt es schon seit Jahrzehnten, und sie gehören inzwischen – durch Virtual Reality, Mixed Reality und durch Gaming – zum Alltag. Das wird sich weiterentwickeln, und wir müssen jene Elemente aus diesen Trends für uns nutzen, die bei Live-Shows Sinn machen und unser jeweiliges Zielpublikum begeistern.

Electra 21

Ein Liquid-Staging-Projekt, mit dem ich so einen anderen Weg gehe, ist ELECTRA 21, das – pandemiebedingt zunächst in kleinerem Rahmen – bei den 55. Internationalen Hofer Filmfesttagen am 30. Oktober 2021 Premiere hatte. Bei diesem Projekt laufen vier unterschiedliche Filme – vorn, links, rechts, hinten – absolut synchron zu einem einzigen Soundtrack. Der Zuschauer entscheidet jeden Augenblick, was er sieht bzw. in welchem Wechsel er welche Filmkonstellation im Blickfeld hat. Damit erreiche ich zwei Dinge: Erstens, ich offeriere dem Zuschauer die Möglichkeit zum polydimensionalen Sehen, und zweitens hebe ich das Partizipationslevel des Zuschauers auf eine extrem hohe Stufe.

Dieses modulare Projekt lässt sich in kleinen bzw. kleineren Räumen umsetzen, ist aber eigentlich konzipiert als Outdoor-Showformat, bei dem diese vier Filme gekoppelt werden mit der Aktion zweier Live-Percussionisten und einer Tänzerin – in dieser Form soll es im Jahr 2022 in Athen und später weltweit aufgeführt werden.  

Wenn man die Möglichkeiten erkennt, die sich aus diesem und den anderen Beispielen ergeben, dann wird einem, glaube ich, sehr schnell klar, was für eine unendliche Vielfalt an Gestaltungsformen durch Liquid Staging möglich ist – und zwar unabhängig davon, ob es sich um klassische Musik, eine Modenschau, ein Musical, eine Produktpräsentation oder ein Konzerterlebnis handelt.

Liquid Staging by Asteris Kutulas
pma Magazin – Sonderheft 2021 | Top-Story Liquid Staging

pma: Bis dato haben wir jetzt vorwiegend über einzelne klassische Aufführungen und Entertainment Shows gesprochen. Wie sehr ist Liquid Staging in seinem ganzen Potential bereits für alle Live-Unterhaltungsformate geeignet und wie intensiv sind Sie persönlich bereits in die Verbreitung dieses Formates involviert?

Asteris Kutulas: Die erste Idee zur „Verräumlichung des Films“ hatte ich um die Jahrtausendwende, als ich mit Gert Hof die großen Produktionen weltweit durchführte. Dabei arbeiteten wir auch mehrmals mit dem Projektions-Künstler Ross Ashton aus London. 2007 entwickelte ich dann zusammen mit Ross, mit dem Filmemacher James Chressanthis aus Los Angeles sowie dem Bühnendesigner Michalis Argyrou aus Athen die „Paths of Passion“-Produktion für das Epidaurus-Theater. Das war die erste Liquid-Staging-Show, an der ich mitwirkte.

Liquid Staging Asteris Kutulas
Liquid Staging Epidaurus Entwurf von James Chressanthis, Ross Ashton & Asteris Kutulas, 2009
Liquid Staging Epidaurus Entwurf von Michalis Argyrou, 2009

Zwei Jahre später arbeitete ich im Auftrag von Apassionata an einem Theaterbau für eine Pferdeshow in Dubai zusammen mit Lars Krückeberg von Graft Architects. Lars und sein Team setzten den Liquid-Staging-Theaterinnenraum, den ich konzipiert hatte, in großartiger Art und Weise um.

Liquid Staging Asteris Kutulas
Hippodrom Arabia Entwurf von GRAFT & Asteris Kutulas
Liquid Staging & Asteris Kutulas
Hippodrom Arabia Querschnitt von GRAFT & Asteris Kutulas
Liquid Staging Asteris Kutulas GRAFT
Hippodrom Arabia Theater (Entwurf) von Asteris Kutulas und GRAFT

Damals benutzte ich auch zum ersten Mal den Namen „Liquid Staging“ für dieses Konzept. 2016 schrieb ich das Liquid-Staging-Manifest und entwickelte zusammen mit Ina und mit Achilleas Gatsopoulos während der Corona-Zeit mehrere Liquid-Staging-Projekte, die wir jetzt nach und nach diversen Produzenten anbieten werden.

Leider hat Corona im Jahr 2020 drei Liquid-Staging-Umsetzungen verhindert, nämlich die Inszenierung von Richard Wagners „Der fliegende Holländer“ in Wien, das Opening-Event des Digital Summit der EU und der Balkanländer in Tirana und die Premiere des Antigone-Ballets in Trento, Italien. Das sind fertig konzipierte Projekte, von denen ich hoffe, dass sie 2022 bzw. 2023 nachgeholt werden. Aber ich konnte im Sommer 2020 den „Lights of Hope“ Stadion-Event als Liquid-Staging-Produktion fürs TV realisieren. Und mein „Electra 21“ Projekt, also meine Electra für das 21. Jahrhundert, wird am 11.12.2021 in Chania auf Kreta griechische Premiere haben.

pma: Gibt es bereits Aufführung außerhalb Ihres Schaffenskreises, denen Sie den Status eines perfekt inszenierten Liquid Staging bescheinigen würden? Welche Events sind das und was genau zeichnet diese im konkreten Falle aus?

Asteris Kutulas: Eine perfekt inszenierte Liquid-Staging-Produktion ist die bereits von mir erwähnte „Toruk“-Show von Cirque du Soleil, wo der gesamte Arena-Boden vom ersten bis zum letzten Augenblick der Show mit Film bespielt wird, was absolut synchron mit dem Bühnengeschehen funktioniert. Eine andere großartige Liquid-Staging-Show war für mich „The Wall“ von Roger Waters, die ich 2013 im Olympia-Stadion gesehen hatte, und ich bin sehr gespannt auf Roger Waters‘ neueste Produktion, die für 2022 angekündigt ist.

Es gibt viele fantastische Beispiele aus unserer Branche, vor allem aus dem Konzert- und Theaterbereich, aber was ich sehr spannend finde, ist auch, was seit einem Jahr in der Filmindustrie passiert. Bei der Produktion des „Mandalorian“-Films waren die meisten Hintergründe gefilmt und fungierten im Studio als realer Background für die Schauspieler. Auf diese Weise wurde 50 Prozent der Disney-Serie gedreht, wobei eine große LED-Wand am Set die verschiedenen Umgebungen in Echtzeit dargestellt hat. Innerhalb weniger Augenblicke konnte eine Wüsten- zu einer Schneelandschaft werden etc.

Das Liquid-Staging-Produktionsprinzip wird sich also nicht nur im Live-Entertainment und in der Event-Branche, sondern auch in der Filmindustrie immer mehr durchsetzen. Vor einem Monat habe ich wohl auch aus diesem Grund vom Lehrstuhlinhaber des Audiovisuellen Departments der Ionian University das Angebot bekommen, eine Dissertation zu meiner Liquid-Staging-Theorie zu schreiben, was ich tatsächlich in den nächsten Jahren sehr gern tun werde.

Fragen von Ray Finkenberger-Lewin (pma Magazin), Oktober 2021


Liquid Staging by Asteris Kutulas
Apassionata „Der Traum“ Liquid Staging Film von  Asteris Kutulas & BlackSpace für die Apassionata World GmbH, 2016

Statement von Marc Ziegler aus der Zeit der Zusammenarbeit bei der Apassionata-Showproduktion „Der Traum“ (2017)

„Normalerweise verhelfen wir Marken, emotional erlebbar zu werden. Bei Apassionata war es anders. Hier hat das Emotionale unsere Arbeit bestimmt. Bestehend aus Kulisse, Bühne, Schauspiel und Licht, bestimmt heute noch vorranging das Analoge die Theaterwelt. Doch durch Künstler wie Asteris Kutulas und durch Projekte wie Apassionata 2.0 hat ein Wandel eingesetzt. Und an genau diesem Wandel sind wir interessiert: Wie wird sich der Wandel auf die Architektur und den Raum im Theater auswirken? Das liquide Bühnenbild von Asteris Kutulas verändert alles. Vor allem das Raum- und Zeiterlebnis.“

Marc Ziegler, Kreativdirektor & GF Blackspace

Asteris Kutulas Electra 21
Plakatentwurf zu ELECTRA 21 von DomQuichotte

Electra 21 Greek Premiere

Announcement by the Municipality Chania, the Goethe Institute & the Chania Culture KAM

ELECTRA 21 Greek Premiere: Liquid Staging Installation to the music of Mikis Theodorakis – Chania 10th and 11th December

This Liquid Staging Installation by Asteris Kutulas to the music of Mikis Theodorakis is an absolutely new kind of live experience!

WHEN: 10th and 11th December
WHERE: Mikis Theodorakis Theatre, Venetian Harbour, Chania

With Jannis Papatzanis live on percussion

The Liquid Staging experience of ELECTRA 21 consists of the overall experience of the music, four documentaries running simultaneously and an installation. The audience decides for itself: Visitors can direct their attention in each case to whatever captivates them at the moment. In doing so, everyone perceives more than one thing at the same time.

This Liquid Staging show installation moves away from the one-dimensional seeing of the 19th century and offers the audience the polydimensional seeing, which corresponds much more to the complexity of our epoch. A new kind of live experience.

Electra, a timeless thriller. The father sacrifices the eldest daughter for power and fame. His wife slays him for it years later. Their children Electra and Orest kill her to avenge the father. A circle of hatred and destruction. No happy ending.

Electra 21 Liquid Staging by Asteris Kutulas

ELECTRA 21 | A musical recording, a ballet performance, a film production, a liquid staging installation

Credits ELECTRA 21 installation

Music by Mikis Theodorakis
Choreography by Renato Zanella | Electra: Sofia Pintzou
Cinematography by James Chressanthis ASC, GSC
Art Direction by Achilleas Gatsopoulos
Music Production, Editing & Mastering by Alexandros Karozas
Scenography by Georgios Kolios
Concept by Asteris & Ina Kutulas
Created & Directed by Asteris Kutulas

Electra 21 Liquid Staging by Asteris Kutulas

On the music of Mikis Theodorakis
„In general, Theodorakis understands the meaning and concept of setting to music differently from most opera composers: the text does not consist in an alternation of recitatives and arias, but in a classification of almost every vocal part into a continuous melismatic fabric, which is of course interrupted by choral parts and some orchestra introductions. Theodorakis sets to music by literally painting characters, emotions, situations, even contents with sounds.“ (Ilias Giannopoulos)

The ELECTRA storyline
The story begins early in the morning (where we experience Electra bemoaning her fate) and ends the same evening with Clytemnestra’s and Aigisthos‘ death, murdered by Orestes and his cousin Pylades. 

Shortly after sunrise two strange men appear (but in fact it is Orestes and Pylades who have disguised themselves) and inform Queen Clytemnestra that her son Orestes has died in exile in a chariot race. Clytemnestra, who together with her lover Aigisthos has killed her husband Agamemnon and therefore fears that her son Orestes, although he fled years ago, could still be dangerous to her, is delighted to learn of his death. Now Clytemnestra sends a messenger to invite the two men to the palace to celebrate this positive news in the evening. When her daughter Electra learns of her brother Orestes‘ fatal accident, she tries in vain to persuade her sister Chrysothemis to revenge their father’s death. Electra is convinced that the mother and her lover must finally die, because they murdered Agamemnon and thus took from the children their father. Now believing that Orestes has been killed in an accident, Electra and Chrysothemis, the two daughters, are to carry out the act of revenge. The „strangers“, Orestes and Pylades, reveal their true identity to Electra, whereupon she instigates her brother to murder Clytemnestra. Orestes finally enters the palace, kills Clytemnestra and then, when he appears, her lover, Aigisthos.

Electra 21 Liquid Staging by Asteris Kutulas

Film Credits (4 movies)

Music by Mikis Theodorakis | Ballet Choreography by Renato Zanella | Cinematography by James Chressanthis ASC, GSC | Editing by Yannis Sakaridis, Asteris Kutulas & Stella Kalafati | Music Editing & Mastering by Alexandros Karozas | Art Direction by Achilleas Gatsopoulos | Cameras by Vasilios Sfinarolakis, Mike Geranios, Zoe Chressanthis, Hara Kolaiti, Dionissia Kopana, Stella Kalafati, Asteris Kutulas | Additional filming with Katherina Markowskaya by Sarah Scherer | Sound by Klaus Salge | Assistance to James Chressanthis by Hara Kolaiti | Still photography by Robin Becker | Production Management by Vassilis Dimitriadis | Associated Producer Christopher Kikis

Written & produced by Ina & Asteris Kutulas | Directed by Asteris Kutulas

Music Edition by Schott Music | Special thanks to Peter Hanser-Strecker & Margarita Theodorakis

Cameras provided by Alternative Digital Cinema, Los Angeles & Canon, USA | Special thanks to Joe Lomba & Tim Smith

Soundtrack with kind permission of SCHOTT MUSIC, Mainz

Special thanks for the support to the  Strecker-Stiftung, Frank Wunderatsch, Internationale Hofer Filmtage, Rafaela Wilde, Dimitris Koutoulas, Tim Dowdall, Gerd Helinski, Rena Parmenidou, Jörg Krause, Christian Jansen, Nana Trandou, Nikos Vlachakis, Jan Perray, Oliver Schulze, Lefteris Veniadis, Alexander Kutulas, Rafika Chawish, Hofer Filmtage Team & Thorsten Schaumann

Liquid Staging Top Story (pma Magazin)

Electra 21 World Premiere

ELECTRA 21 | A musical recording, a ballet performance, a film production, a liquid staging installation

– created and directed by Asteris Kutulas to the music of Mikis Theodorakis

Electra, a timeless thriller. The father sacrifices the eldest daughter for power and fame. His wife slays him for it years later. Their children Electra and Orest kill her to avenge the father. A circle of hatred and destruction. No happy ending.

The live experience of ELECTRA 21 consists of the overall experience of the music, four documentaries running simultaneously, some of them hybrid, and an installation. The audience decides for itself: Visitors can move, sit or stand in this liquid staging installation and direct their attention in each case to whatever captivates them at the moment. In doing so, everyone perceives more than one thing at the same time.

This show installation moves away from the one-dimensional seeing of the 19th century and offers the audience the polydimensional seeing, which corresponds much more to the complexity of our epoch. A new kind of live experience.

Electra 21 Asteris Kutulas & Mikis Theodorakis
Electra 21 poster (Photo by Loukia Roussou | Artwork by Achilleas Gatsopoulos)

ELECTRA 21 | Eine Musikaufnahme, eine Ballettaufführung, eine Filmproduktion, eine Liquid Staging Installation

– von Asteris Kutulas zur Musik von Mikis Theodorakis

Electra, ein zeitloser Thriller. Der Vater opfert die älteste Tochter für Macht und Ruhm. Seine Ehefrau erschlägt ihn dafür Jahre später. Ihre Kinder Electra und Orest töten sie, um den Vater zu rächen. Ein Kreis des Hasses und der Vernichtung. Kein Happy End.

Das Live-Erlebnis ELECTRA 21 Produktion besteht aus dem Gesamt-Erlebnis der Musik, vier zeitgleich ablaufenden – zum Teil hybriden – Dokumentarfilmen und einer Installation. Das Publikum entscheidet selbst: Die Besucher*innen können sich in dieser Liquid-Staging-Installation bewegen, sitzen oder stehen und ihre Aufmerksamkeit jeweils auf das richten, was sie gerade fesselt. Dabei nimmt jede*r immer mehreres zugleich wahr.

Diese Show-Installation bewegt sich weg vom eindimensionalen Sehen des 19. Jahrhunderts und offeriert dem Publikum das polydimensionale Sehen, das der Komplexität unserer Epoche viel mehr entspricht. Ein neuartiges Live-Erlebnis.

Electra 21 Asteris Kutulas Mikis Theodorakis
Electra 21 team after the world premiere in Hof (Foto: Andreas Rau)

ELECTRA 21 CREDITS

A Liquid Staging Installation by Asteris Kutulas on the Music by Mikis Theodorakis

Choreography by Renato Zanella with Sofia Pintzou as Electra | Cinematography by James Chressanthis ASC, GSC | Art Direction by Achilleas Gatsopoulos | Music Production, Editing & Mastering by Alexandros Karozas | Scenography & Production by Georgios Kolios | Concept & Produced by Asteris & Ina Kutulas | Created & Directed by Asteris Kutulas

Special appearance by Katherina Markowskaya & Maria Zlatani | With the music directors Phaidra Giannelou, Andrianna Neamoniti, Clément Nonciaux, Lefteris Veniadis | With special thanks to Frank Wunderatsch

Electra 21 Asteris Kutulas Sofia Pintzou
Sofia Pintzou (Foto: Andreas Rau)

Ballet Credits

Music by Mikis Theodorakis (from his opera „Electra“) | Choreography by Renato Zanella | Film sequences by James Chressanthis ASC, GSC | Music Editing by Alexandros Karozas | Lighting Design by Uwe Niesig | Costumes by Olgica Gjorgieva | Concept & Direction by Asteris Kutulas & Renato Zanella

Dancers | Sofia Pintzou (Electra) | Alexandra Gravilescu (Clytemnestra) | Tamara Alves Dornelas Souza (Chrysothemis) | Eltion Merja (Orestes) | Valentin Stoica (Aigisthos) | Florient Cador (Pylades)

In cooperation with Europaballett St.Pölten | Ballet performances filmed at the „Apollo“ Theater of Hermoupolis (Syros) | International Festival of the Aegean | Presented by MidAmerica Productions of New York and the Municipality of Syros-Hermoupolis | General & Artistic Director Peter Tiboris

Electra 21 Asteris Kutulas Mikis Theodorakis

Music Credits

Galina Dolbonos (Electra), Wladimir Feljaer (Orestes), Emilia Titarenko (Chrysothemis), Daria Rybakova (Clytemnestra), Peter Migounov (Pedagogue), Eugeni Witshnewski (Aegisthos), Sergej Leonwitch (Pylades)

St. Petersburg State Academic Capella Orchestra & Choir | Directed by Mikis Theodorakis | Music Production, Editing & Mastering by Alexandros Karozas | Produced by Alexandros Karozas & Asteris Kutulas | Music Edition by Schott Music & Romanos

Electra 21 Asteris Kutulas

Film Credits (4 movies)

Music by Mikis Theodorakis | Ballet Choreography by Renato Zanella | Cinematography by James Chressanthis ASC, GSC | Editing by Yannis Sakaridis, Asteris Kutulas & Stella Kalafati | Music Editing & Mastering by Alexandros Karozas | Art Direction by Achilleas Gatsopoulos | Cameras by Vasilios Sfinarolakis, Mike Geranios, Zoe Chressanthis, Hara Kolaiti, Dionissia Kopana, Stella Kalafati, Asteris Kutulas | Additional filming with Katherina Markowskaya by Sarah Scherer | Sound by Klaus Salge | Assistance to James Chressanthis by Hara Kolaiti | Still photography by Robin Becker | Production Management by Vassilis Dimitriadis

Written & produced by Ina & Asteris Kutulas | Directed by Asteris Kutulas

Music Edition by Schott Music & Romanos | Special thanks to Peter Hanser-Strecker & Margarita Theodorakis

Cameras provided by Alternative Digital Cinema, Los Angeles & Canon, USA | Special thanks to Joe Lomba & Tim Smith

Soundtrack with kind permission of SCHOTT MUSIC, Mainz & Romanos

Foto: Andreas Rau

Special thanks for the support to the Strecker-Stiftung, Frank Wunderatsch, Internationale Hofer Filmtage, Rafaela Wilde, Dimitris Koutoulas, Tim Dowdall, Gerd Helinski, Rena Parmenidou, Jörg Krause, Christian Jansen, Nana Trandou, Nikos Vlachakis, Jan Perray, Oliver Schulze, Lefteris Veniadis, Alexander Kutulas, Rafika Chawish, Hofer Filmtage Team & Thorsten Schaumann

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„The public LIQUID STAGING project ELECTRA 21 by Asteris Kutulas provided a preview of a cinema format of the future.“ 

ELECTRA 21 World Premiere – 30.10.2021 | 55th International Hof Film Festival

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Electra 21 Liquid Staging Asteris Kutulas

Liquid Staging Manifest (2016)

Hans Vogt Film Award 2021

55th Hof International Film Festival

Hans Vogt Film Prize Asteris Kutulas Liquid Staging
Announcement by the Hof International Film Festival

THE HANS VOGT AWARD 2021 

We are delighted that with the support of our sponsors, we are able to award the HANS VOGT FILM AWARD of the city of Rehau at the 55th Hof International Film Festival. The prize is aimed at filmmakers whose great innovation and diligence have lent a special quality and value to their films, paying particular attention to film music.

This year, the prize goes to author, filmmaker and producer Asteris Kutulas.

Asteris Kutulas published his own works as an author and worked as a film, music and event producer. In 2014 he began with the production of his film project DANCE FIGHT LOVE DIE – WITH MIKIS ON THE ROAD, which celebrated its world premiere at Hof International Film Festival in 2017. At this year’s 55th Hof International Film Festival, he is presenting his Liquid Staging installation ELECTRA 21.

„For a long time, I’ve had a vision of combining the world of cinema with the world of ballet and the world of shows – in a work of art for the 21st century.“

The installation consists of four films running simultaneously, all based on the same musical recording of the Electra opera music by Mikis Theodorakis. Absolutely synchronously, the four films are played on four screens, showing different ballet scenes and orchestra rehearsals.

The Hans Vogt Film Prize was established to commemorate the pioneering work of Hans Vogt, an engineer born in the Rehau district in 1890, who played a decisive role in the invention of sound film and brought about a new era in the history of cinema. 

Previous award winners: Edgar Reitz, Wim Wenders, Michael Verhoeven, Doris Dörrie, Dominik Graf, Veit Helmer, Caroline Link, Emily Atef

Hans-Vogt-Filmpreis Asteris Kutulas

HANS-VOGT-FILMPREIS 2021

Wir freuen wir uns sehr, dass wir bei den 55. Internationalen Hofer Filmtagen 2021 auch in diesem Jahr, mit der Unterstützung unserer Sponsoren, den HANS-VOGT-FILMPREIS der Stadt Rehau vergeben können. Der Preis ist an Filmschaffende gerichtet, die mit Innovation und Sorgfalt ihren Filmen besondere Qualität und Wertigkeit mit auf den Weg gegeben haben und dabei besonders auf ihre Filmmusik achten.

In diesem Jahr geht der Preis an den Autor, Filmemacher und Produzenten Asteris Kutulas.

Asteris Kutulas wurde am 5. April 1960 in Oradea, Rumänien als Sohn griechischer Emigranten geboren. Nach dem Umzug seiner Familie in die DDR ging Kutulas in Dresden zur Schule und absolvierte dann ein Studium in Germanistik und Geschichte der Philosophie in Leipzig. Er war lange als Übersetzer tätig und bearbeitete dabei unter anderem diverse Schriften von Mikis Theodorakis. Im Laufe der Zeit veröffentlichte er als Autor eigene Werke und arbeitete als Musik- und Eventproduzent sowie als Manager. 2014 begann er mit der Produktion seines Filmprojekts „Dance Fight Love Die – Unterwegs mit Mikis“, welches 2017 Weltpremiere bei den Internationalen Hofer Filmtagen feierte.

Asteris Kutulas Hans Vogt Award Filmpreis Hofer Filmfest
Asteris Kutulas nach der Preisverleihung mit dem Hans Vogt Filmpreis

Bei den diesjährigen 55. Internationalen Hofer Filmtagen präsentiert Asteris Kutulas seine Liquid-Staging-Installation ELECTRA 21. „Schon lange hatte ich die Vision, die Welt des Kinos mit der Welt des Balletts und der Show-Welt zu verbinden: in einem Kunstwerk für das 21. Jahrhundert.“ Die Installation besteht aus vier gleichzeitig laufenden Filmen, die alle auf derselben Musik-Aufnahme derselben Electra-Opern-Musik von Mikis Theodorakis basieren. Absolut synchron werden dazu auf vier Leinwänden vier Filme abgespielt, die verschiedene Ballett-Szenen und Orchester-Proben zeigen.

Mit dem Hans-Vogt-Filmpreis soll an die Pionierleistung des 1890 im Rehauer Ortsteil Wurlitz geborenen Ingenieurs Hans Vogt erinnert werden, der entscheidend an der Erfindung des Tonfilms beteiligt war und für eine neue Ära in der Geschichte des Kinos sorgte.

Bisherige Preisträger: Edgar Reitz, Wim Wenders, Michael Verhoeven, Doris Dörrie, Dominik Graf, Veit Helmer, Caroline Link, Emily Atef

Das Filmtage Team

Hans-Vogt-Filmpreis Asteris Kutulas
Asteris Kutulas im Hans-Vogt-Museum in Rehau, Oktober 2021

Liquid Staging Masterclass (Internationale Hofer Filmtage 2021)

55. Internationale Hofer Filmtage 2021 presents

Masterclass by Asteris Kutulas

Asteris Kutulas is active as an author, filmmaker, polymedial artist, creative director, event and music producer. Liquid Staging is, among other things, an answer to the outdated and „museum-like“ form of many show formats, which no longer correspond to the reception habits of the younger postmodern generations.

In his masterclass, Asteris Kutulas will present – with the help of many examples – the Liquid Staging technology as a new way of thinking for the digital age and what role the medium of film plays in this. Followed by a discussion with the audience.

Liquid Staging Masterclass von Asteris Kutulas

über die „Verräumlichung des Films“ als Basis zur Entwicklung neuer Show-Formate

Apple, TikTok, Netflix und Co. haben in einem rasanten Tempo das Freizeitverhalten, die Entertainment-Industrie, unsere gesamte Gesellschaft verändert. Die neu entstandene hybride Welt wird bestimmt vom Internet und vom Smartphone. Mit dem Smartphone wurde die kleinste zur größten Bühne des 21. Jahrhunderts. Alles wird beherrscht vom bewegten Bild.

Liquid Staging ist u.a. eine Antwort auf die überholte und „museale“ Form vieler Show-Formate, die nicht mehr den Rezeptionsgewohnheiten der jüngeren postmodernen Generationen entsprechen.

Welches sind die neuen Show-Formate des 21. Jahrhunderts, eines Jahrhunderts, das sich in rasanter digitaler Transformation befindet? Kann Liquid Staging als Denk-Ansatz dienen, um innovative Event- und Showformate sowie eine modulare und „hybride“ Inszenierungsform zu entwickeln?

Asteris Kutulas präsentiert in seiner Masterclass – anhand von vielen Beispielen – die Liquid-Staging-Technologie als einen neuen Denkansatz für das digitale Zeitalter und welche Rolle dabei das Medium Film spielt. Anschließende Diskussion mit dem Publikum.

Liquid Staging Asteris Kutulas

55. Internationale Hofer Filmtage 2021 | Masterclasses

Mit unserem Format halten wir uns an die gleichnamige, amerikanische Lernplattform, und bieten Zuschauer*Innen, Filminteressierten, und auch Filmschaffenden eine einzigartige Möglichkeit des Austausches. Mit „Master Class“ bieten wir die Chance auf einen Einblick in die kreativen Köpfe der Vortragenden. Welche Tipps und Kniffe verraten sie uns? Alle Geheimnisse rund um die Welt der Kunst, des Films und Theaters werden enthüllt, wenn wir einladen … zur Master Class. Kommt vorbei und lasst euch inspirieren.

  • ASTERIS KUTULAS MASTERCLASS am Mittwoch, 27.10., 16 Uhr
  • ABEL FERRARA MASTERCLASS am Freitag, 29.10, 11 Uhr 

Liquid Staging Asteris Kutulas Abel Ferrara

Liquid Staging Asteris Kutulas
Master Class mit Asteris Kutulas. Foto: Andreas Rau

55. Internationale Hofer Filmtage 2021

ELECTRA 21 (Weltpremiere) | Liquid Staging Installation von Asteris Kutulas30.10.2021 | 19 Uhr | Haus der Musik | Karolinenstr. 19 | 95028 Hof @hofersymphoniker

Der Künstler Asteris Kutulas führt uns ein in die Kino-, Ballett- und Show-Welt durch eine Installation auf der Basis von Mikis Theodorakis‘ ELECTRA Opern-Musik.

Das Live-Erlebnis besteht aus dem Gesamt-Erlebnis der Musik, vier zeitgleich ablaufenden – zum Teil hybriden – Dokumentarfilmen, die in einer Liquid-Staging-Installation. Das Publikum entscheidet selbst: Die Besucher*innen können sich in dieser Liquid-Staging-Installation bewegen, sitzen oder stehen und ihre Aufmerksamkeit jeweils auf das richten, was sie gerade fesselt. Dabei nimmt jede*r immer mehreres zugleich wahr. Diese Show-Installation bewegt sich weg vom eindimensionalen Sehen des 19. Jahrhunderts und offeriert dem Publikum das polydimensionale Sehen, das der Komplexität unserer Epoche viel mehr entspricht. Ein neuartiges Live-Erlebnis.

 

Liquid Sragung Electra Asteris Kutulas

Liquid Staging Electra 21 Weltpremiere

Liquid Staging Asteris Kutulas Koutoulas
 Asteris Kutulas mit Thorsten Schaumann (Foto: Andreas Rau) kurz vor Beginn der Master Class von Asteris Kutulas
Liquid Staging Asteris Kutulas
Asteris Kutulas & Abel Ferrara

Liquid Staging Manifest (2016)

 

Olympiacos FC Event – Testimonials

LIGHTS OF HOPE Olympiacos FC event – Testimonials

Karaiskaki Stadium | Piraeus | Greece | July 19th, 2020

Olympiacos FC Liquid Staging Event 2020 was short listed for the AV Awards 2021 in London in the category: Events and Entertainment Project of the Year – AV magazine 

Tim Dowdall

I have had the pleasure to work with Asteris Kutulas over a period of thirty years, starting way back in the 1980s. We cooperated on numerous major productions all over the world often with extraordinary success. I have also witnessed during this time how, in his parallel life, he has realized his many book, film and art projects.

In his „Lights of Hope“ project for Olympiacos FC in the summer of 2020, Asteris Kutulas combined art and sport in a visionary concept, giving Olympiacos Piraeus and the football world a wonderful gift. It became very clear at this event that Asteris Kutulas is not only a very experienced producer, but also an inspired and inspirational filmmaker.

Asteris Kutulas wrote a detailed script for the event, using Ross Ashton’s fantastic projections, Achilleas Gatsopoulos’s and Daniel Brune’s graphic laser projections, and the live act with children’s choir and DJ, to build an emotional work of art celebrating the Olympiacos team and their fans. As the basis for what he calls his „liquid staging concept„, Asteris Kutulas chose music by Marios Joannou Elia that gives the impression of having been created especially for the event. Asteris Kutulas fused all of these elements together with the impressive lighting design of George Tellos. The result is simply sensational.

In addition, I know from my own experience what it means to produce such a project in just two weeks, and moreover under pandemic conditions. For this superhuman effort, my respect goes to Asteris Kutulas and all those involved.

Tim Dowdall, Berlin
Impresario | One-time Executive Vice President Live Nation Central and Eastern Europe (2005-2013)

Olympiacos FC & Asteris Kutulas
Lights of Hope Event, Piraeus (photo by Ralph Larmann)

„A digital orchestration – right into the hearts of millions of viewers“ by Knut Foeckler

In a time, when pandemic has become another word for limitation and frustration, a team around Asteris Kutulas has created a masterpiece of multifaceted performance bringing joy into the hearts of so many football lovers. When the heroes of Olympiacos, the Piraeus based football club, had won the Greek Super League mid 2020 for the 45th time, they wanted to share their victory with all their fans. But the pandemic got in their way. However, the marketing management of Olympiacos had a spontaneous idea. They called Asteris Kutulas and asked him to do the mission impossible: He was asked to create a breathtaking event that conveyed the electrifying atmosphere of a football stadium – but without audience – and to have it ready to roll within 3 weeks‘ time.

He agreed and created a convincing concept within a few days. He pulled the best of the best together and sweating under their Covid Masks they orchestrated a „liquid staging“, projections, laser motion design, fireworks, live acts, music and much more to finally create „Lights of Hope“. Kutulas directed an international team of top talents to present a masterpiece sending the joy of a victorious football team and a light ray of hope into the world that has been darkened too long by the pandemic.

Knowing Asteris for many years, I was convinced that he would master the mission impossible, when he told me about the project sometime in July 2020. I have seen so many fantastic productions coming out of his experience and creativity. He is a master of show orchestration, music dramaturgy, stage design, concept art, and many other disciplines that make an event a great event. I was very touched when I saw „Lights of Hope“ – a fusion of football enthusiasm, art, and TV show. I hope to see many more of his creations in the future.

Prof. Knut Foeckler, Munich
Founding Member & Professor Service Management – Cologne International School of Design | Honorary Professor Cultural and Media Management – Hanns Eisler School of Music Berlin | Former Managing Director Marketing Philip Morris – Munich | Former Executive Vice President Deutsche Telekom AG – Bonn

Nana Trandou

I have seen, and see again in “Lights of Hope”, an urgency, a self-sacrificing effort, a focus of the highest degree in Asteris’ work. Yet, it is not this drive or passion which fascinates me, but rather the meanings and concepts that incite such complete focus on giving to others, which must be noted. Asteris is using his mastery in stage-production techniques to share an idea which he holds within himself, making this project of the highest level of Stage- Production and Art simultaneously. Such ideas, having given Asteris meaning, purpose, inspiration etc. now seem to drive him, at all costs, to giving it back to the World.

… In this work, Asteris masterfully assists us in witnessing the Olympiacos team as the present embodiment of the faith and achievement which is the intended result of the mythological messages their emblem boasts. They represent all such message-passing, “Lights of Hope” in any circumstances, and it is the Artist’s job (accomplished superlatively) to guide us to comprehending that truth ourselves; to finding the message implied in the action of the team, and how and why we should do the same …

Nana Trandou, Athens
Former CEO of DiDi Music SA | Founder, owner and CEO of High Priority Promotions PC, Greece Concert and Festival Promoter

Lights of Hope Event by Asteris Kutulas
Lights of Hope Event, Piraeus (photo by Ralph Larmann)

Mike Finkelstein

2020 will always be remembered as stumbling block in the sport and music industry.

This year, when the majority of events in sport and music were cancelled or postponed worldwide, the Olympiacos 45th championship ceremony in Piraeus was a surprising and unexpected exception.

When I first watched the video – LIGHTS OF HOPE – I could not believe my eyes. Who would have thought this show could be possible in this very dull and pessimistic 2020 year?

A message transmitted from Piraeus to the Olympiacos FC community and to the world was a message of hope and optimism. LIGHTS OF HOPE – the name of the ceremony – is the exact description of brining this message into the world.  

And we see the result – the unforgettable, created in no time, show in the full of art and emotions stadium transmitted to the entire world. I really hope we will see more shows like that created by Asteris Kutulas in the years to come.

Mike Finkelstein, Hadera (Israel)
CEO MAFTEX Light & Multimedia Solution

Asteris Kutulas and Christian Karembeu
Christian Karembeu & Asteris Kutulas during the Olympiacos FC press conference

Lisa Schaft

In July 2020, the Greek soccer club Olympiakos Piraeus won against local rival AEK Athens and became the Greek champion for the 45th time. The pma magazine reported on this in a nicely edited article in connection with the double event LIGHTS OF HOPE. In this report, it becomes clear how the director and show designer Asteris Kutulas was called to Athens only three weeks before the event and set up a spectacular double event.

Lisa Schaft, Editor for the pma magazine, Germany

Asteris Kutulas and Olympiacos FC fiesta by Asteris Kutulas
Lights of Hope Event, Piraeus (photo by Ralph Larmann)

Alexander Strizhak

LIGHTS OF HOPE for Olympiacos Piraeus was a very spectacular event. An effective and impactful use of all technical possibilities, a huge video screen with fantastic projections, unique laser graphics, a very well used light show, impressive pyro and special effects, a children’s choir as a human element. The LIGHTS OF HOPE show created a strong emotional involvement in the action on the stadium field. I have seen many stadium productions before – Asteris Kutulas as an experienced director managed to stage this TV show breathtakingly and to convey the celebration of the victory of the Olympiacos football club in a unique way: he combined tradition, symbolism, music, sport, passion, and a modern staging in the stadium of Olympiacos FC.

Alexander Strizhak
Owner and Managing Director
JSA Europe / Stage Company
Latvia/Riga & Ukraine/L’viv & Kyiv

Asteris Kutulas and Olympiacos FC fiesta by Asteris Kutulas
Lights of Hope Event, Piraeus (photo by Ralph Larmann)

Giovanni Broccu

Producing such an event as LIGHTS OF HOPE for Olympiacos Piraeus FC requires not only courage, but also a high level of intelligence, know-how, as well as a great deal of creativity and professionalism. I have had the privilege of working with Asteris Kutulas on various projects, so I know what I am talking about. We concert and tour promoters and festival organizers can often only be compared as „choir boys“ compared to those who realize such events.

Giovanni Broccu
Concert Tour Promoter & Festival Organizer
Kultur Depot GmbH, Herten, Germany
Sardinia Entertainment Srl, Posada, Italy
Art & Craft Ltd, London, United Kingdom

Asteris Kutulas and Olympiacos FC fiesta
Lights of Hope Event, Piraeus (photo by Ralph Larmann)

Hans-Conrad Walter

Johann Wolfgang Goethe already called for „more light“ to make reality more visible. The artist and producer Asteris Kutulas succeeds in doing just that. With his polymedia events, he ignites fireworks of real emotions that inspire thousands of people worldwide. With his individual signature, Asteris Kutulas is without a doubt one of the greats in the entertainment industry and the aesthetics of „Lights of Hope – Olympiacos“ is one of his polymedia masterpieces.

Hans-Conrad Walter
Cultural manager and CEO of Causales, Berlin

Olympiacos Fc and Asteris Kutulas
Choir of Municipal Conservatory of Piraeus with Alexandra Dermati, chormaster Maria Spanou and DJ Antonis Dimitriadis

Gerd Helinski

I got to know Asteris in 1999 as a business partner and producer of the light architect Gert Hof. Since then, I have worked with him as a technical director on over 30 events worldwide. On exciting, large-scale projects, including the Millennium events at the Acropolis in Athens and in Beijing in 2000, but also on the development of a new show format in 2016/17 based on Asteris‘ liquid staging theory.

Asteris has not only worked together with Gert Hof, but also for decades with the Greek composer legend Mikis Theodorakis. He knows both the world of art and the world of production. He incorporated this experience into his „Lights of Hope“ show – a sensational event staged at the stadium of the Olympiacos Piraeus football club to celebrate their 45th title win.

Asteris used the „bridge of music“ as the basis for his show and confidently combined a children’s choir live act with projections, laser graphics, light and pyro designs. In doing so, he put the footballers and especially the very young fans of Olympiacos Piraeus in the centre of attention and simultaneously projected onto the pitch iconically everything that stands for the values of Olympiacos Piraeus. The euphoric feedback from this show proved that the visual combination of closeness and great expanse was superbly successful.

As a filmmaker, Asteris thinks in images. As a show producer, he thinks about the effect of these images on television. I think it is very extraordinary that he has realised the football fiesta of Olympiacos Piraeus in such an artistic and emotional way. The „Lights of Hope“ event at the Piraeus stadium was a great job by both the creative and technical teams.

Gerd Helinski
Technical Director at Gert Hof Productions (1999-2010)
Senior Account Manager | Special Events at Production Resource Group AG

Olympiacos FC and Asteris Kutulas
Alexandra Dermati and DJ Antonis Dimitriadis

LIGHTS OF HOPE

From Olympiacos FC to the World
Karaiskaki Stadium | Piraeus | Greece | July 19th, 2020
A Liquid Staging Show

Created & Directed by Asteris Kutulas
Music by Marios Joannou Elia

Projection Art: Ross Ashton
Laser Motion Design: Achilleas Gatsopoulos
Light Design: George Tellos
Laser Design: Daniel Brune
Pyro Design: Pavlos Nanos
Musical Director: DJ Antonis Dimitriadis
Choir of Municipal Conservatory of Piraeus
Solist: Alexandra Dermati | Chormaster: Maria Spanou

Technical Director: Aris Koudouris | Music Production: Nick Elia | Laser Programming: Merlin Schaadt | Light Programming & Operator: Makis Anastasakis | Projection Technicians: Bernd Gröger & Robert Foerster | Lighting Coordinator: Irene Samartzi
Pyro & Fireworks: Nanos Fireworks Greece | Laser Equipment: laserfabrik GmbH | Local Production, Light & Sound Equipment: Tempo Events | Logistics: Oliver Schulze & Uwe Foerster

Many thanks to Olympiacos FC & NOVA TV
Special thanks to Penny Langka, Alexandros Karozas, Kostas Karapapas, George Mandalos, Dimitris Tsingos, Athina Gkizi, Ina Kutulas, Ralph Larmann, MEGA TV, Dimitris Koutoulas and to many others

Lights of Hope – Interview der Zeitschrift pma mit Asteris Kutulas

 

 

Der Licht-Architekt Gert Hof – Interview mit Asteris Kutulas

Der Licht-Architekt Gert Hof

[Gert Hof war der „Beethoven des Lichts“, erschuf die Bühnenshows der Band Rammstein – in unserer Titelstory berichten wir in einer Retrospektive über sein Leben und seine Arbeit.] (pma-Magazin 03/2021)

pma: Herr Kutulas, Sie haben ab 1998 gemeinsam mit dem Licht-Künstler Gert Hof gearbeitet. Wie kam diese Zusammenarbeit zustande? Kannten Sie sich davor schon länger?

Asteris Kutulas: Genauso wie Gert hatte auch ich in der DDR gelebt und so kannte ich ihn als Regisseur seit Ende der 80er Jahre durch seine Theaterinszenierungen und vor allem durch seine Kooperation mit Bands wie Silly, City oder Pankow. 1990 organisierte ich eine Metasinfonik- Europa-Tour mit Mikis Theodorakis, bei der auch zwei Pankow-Musiker mitspielten, nämlich Stefan Dohanetz am Schlagzeug und Rainer Kirchmann am Klavier. Ein paar Jahre später produzierte ich mit Rainer Kirchmann und Jannis Zotos eine neue Version des Liedzyklus‘ „Sonne und Zeit“ von Theodorakis, wobei Rainer Kirchmann die Cover-Versionen anfertigte und neben Maria Farantouri die Songs sang. Als wir im November 1998 für unseren ARTE-Film „Sonne und Zeit“ – bei dem ich zusammen mit Klaus Salge Regie führte – das Konzert aufzeichnen wollten, kam Rainer auf die Idee, dass Gert das Lichtdesign dafür machen sollte.

So lernte ich Gert im September 1998 zum ersten Mal persönlich kennen. Gert, der kurz davor das Wuhlheide-Konzert „Live in Berlin“ von Rammstein inszeniert hatte, entpuppte sich als großer Verehrer der Musik und der Persönlichkeit von Mikis Theodorakis, und so wurde „Sonne und Zeit“ im November 1988 unser erstes gemeinsames Projekt. Da ahnten wir noch nicht, dass wir – wie im „Rausch“ – zwischen 1999 und 2010 ca. 50 Events und Konzertprojekte weltweit realisieren und dabei eine neue Event- Ästhetik und eine neue „Kunstform“ entwickeln würden.

Gert Hof Hommage by Asteris Kutulas pma

pma: Das Ergebnis Ihrer Zusammenarbeit ist tatsächlich sehr beeindruckend. Was war die Essenz dieser Kooperation?

Asteris Kutulas: Am Anfang war das Wort: Gerts Vision einer Lichtarchitektur am Himmel – „Art in Heaven“, wie wir das Ganze 1999 nannten. Gert sagte mir damals, dass er all seine inszenatorischen und licht-ästhetischen Ideen und Möglichkeiten auf den Theater- und Konzertbühnen ausgeschöpft hatte. Darum wolle er diese „Fesseln“ sprengen und den Himmel als Bühne benutzen.

Um Gerts Vision einer „Kunst am Himmel“ zu verwirklichen, brauchte es zweierlei: Es musste eine neue Inszenierungsphilosophie sowie die technische Grundlage (z.B. eine neue Art von Lichtequipment) geschaffen, und zugleich mussten die Anlässe, die Auftraggeber und die „Himmels-Bühnen“ für solche Events gefunden werden. Es bedurfte also zweier Verrückter, die wirklich daran glaubten, dass das umgesetzt werden kann. Wir hatten uns gefunden: Gert war für die „Kunst“ und das „Artwork“ zuständig und ich für die Vermarktung und die Produktion. Natürlich konnte ich diese Herausforderung nur darum bewältigen, weil ich von Gerts künstlerischer Vision regelrecht durchdrungen war. Das war die Voraussetzung.

pma: Ihr Projekt fing unglaublich furios an: Innerhalb eines Jahres – zwischen dem 31.12.1999 und dem 31.12.2000 – haben Sie vier Millennium-Events gemacht: an der Siegessäule in Berlin, auf der Akropolis in Athen, am China Millennium Monument in Peking und am Ungarischen Parlament zwischen Ketten- und Margareten-Brücke in Budapest. Hinzu kam für die EXPO 2000 der Eröffnungs-Event von Ferropolis bei Dessau. Wie ist das möglich gewesen?

Asteris Kutulas: Durch die Verwirklichung von Gerts Vision entstand eine neue Eventform, die die Chance bot, eine ganze Landschaft mit einzubeziehen und hunderttausende von Menschen live zu entertainen. Gerts Konzept verband auf originelle Weise einen hohen ästhetischen Anspruch mit einer großen Publikumsaffinität. Hinzu kam, dass Gert selbst ein absolutes Unikum war, dem durch seine Zusammenarbeit mit Rammstein, Blixa Bargeld und dem Maler Gottfried Helnwein sowie durch sein kompromissloses und zuweilen schroffes Auftreten stets auch etwas „Skandalöses“ und „Genialisches“ anhaftete.

Dieses flirrende und spektakuläre „Gesamtkunstwerk“ – bestehend aus einem abgefahrenen Künstler und seinem revolutionären Event-Konzept – vermarktete ich über das Netzwerk, das ich mir zuvor in fünfzehn Jahren (u.a. mit Hilfe von Tim Dowdall, dem Vice President von Live Nation für Osteuropa) aufgebaut hatte. Ich agierte dabei nicht wie eine Event-Agentur, derer es ja tausende gab, sondern als Künstler-Agent. Darum beteiligten wir uns nie an einer Ausschreibung: Wir hatten diese neue Eventform erfunden, und wer das Original wollte, der kam direkt zu uns. Ich konnte also damals, 1999, etwas so noch nie Dagewesenes und „Revolutionäres“ anbieten … Unsere Kunden – Regierungen, Institutionen, Konzerne – erkannten das, und sie griffen zu.

Gert Hof, Asteris Kutulas, Asteris Koutoulas

pma: Können Sie uns einen Einblick geben, wie es von Anfang bis Ende einer Produktion war, mit Gert Hof zu arbeiten?

Asteris Kutulas: Für Gert waren drei Dinge zu Beginn einer jeden Produktion ausschlaggebend: erstens die Landschaft, also die Event-Location, zweitens der Anlass (das Motto) des Events als Basis für die Storyline und drittens die Musik. Das waren für ihn wichtige Inspirationsquellen.

Ich gebe drei Beispiele zu jedem dieser Aspekte. Die Events, bei denen die Landschaft ausschlaggebend war: die Akropolis in Athen, die Uferhügel in Gallipoli, die Burg Siegmundskron in Bolzano. Wichtige Anlässe fürs Storytelling: „Lights of Freedom” in Atlantic City, das Closing-Event des Jerusalem-Music-Festivals in Israel, „Light from the Arab World” in Oman. Die Musik bzw. die Komponisten als Basis für Gerts Inszenierungen: Roger Waters für das Welcome-Europe- Event auf Malta, Mike Oldfield für die Berlin-Millennium-Show, die Scorpions für den Moskau-Event auf dem Roten Platz und Westbam für den Aida-Diva-Event in Hamburg.

Das Ganze lief wie folgt ab: Gert ließ sich inspirieren von der Landschaft und entwickelte vor Ort sofort seine „Gemälde“, seine Lichtskulpturen und „existenziellen Bilder“. Einige dieser Bilder visualisierten wir, und zugleich schrieb Gert eine Story zu seinem geplanten Event. Parallel dazu klärten wir, welche Musik-Stücke genommen werden bzw. wer die Musik zum Event komponieren würde – eine für Gert äußerst wichtige Frage. Wir sprachen außerdem sehr ausführlich mit unseren potenziellen Auftraggebern. Da wir aber, wie schon erwähnt, nicht als Agentur, sondern als Künstler-Unit auftraten, hatten unsere Auftraggeber kaum die Möglichkeit, ins Konzept einzugreifen oder irgendwelche „Veränderungen“ vorzunehmen. Gert stellte von vornherein immer klar, dass er sich nicht reinreden lassen würde. In gewisser Weise gehörte auch das zu unserem Alleinstellungsmerkmal.

Ich entwickelte parallel dazu das Produktionsdesign entsprechend Gerts Konzept einerseits und andererseits entsprechend den finanziellen und organisatorischen Bedingungen. Es lief fast immer auf die Frage hinaus, was machbar ist und was nicht. Gert reagierte stets sehr realistisch und konstruktiv, obwohl er ein Maximalist und Perfektionist war. Sobald feststand, WAS man von Gerts Ideen unter den konkreten finanziellen und organisatorischen Vorgaben umsetzen konnte, sagten wir zu oder ab.

Gert Hof Hommage von Asteris Kuttulas

pma: Gab es im Produktionsablauf auch andere Dinge, die in der Zusammenarbeit mit Gert Hof speziell waren?

Asteris Kutulas: Gert schrieb nach Auftragserteilung auf der Grundlage der Musik eine detaillierte Event-Partitur. Dafür arbeitete er zunächst mit den Komponisten bzw. Musikern zusammen, die die Musik für den Event produzieren sollten oder bereits aufgenommen hatten, um sie seinen Vorstellungen entsprechend zu ändern. Gert wusste ziemlich genau, welchen Charakter und welche Orchestrierung die Musik haben sollte, für wie viel Zeit er musikalische Phrasen brauchte, wann es welche Soundeffekte geben sollte etc.

Mike Oldfield schilderte seine diesbezügliche Zusammenarbeit mit Gert wie folgt: „Ich schrieb eine 14minütige Komposition für sinfonisches Orchester und Rock Band. Gert gab mir einen sehr genauen Ablaufplan und eine sekundengenaue Gliederung seiner Lichtshow. Ich habe einfach meine Musik dementsprechend komponiert.” Da für Gert die Musik mit das Wichtigste war, dauerte dieser Prozess oftmals Wochen oder sogar Monate, weil immer wieder korrigiert und modifiziert wurde.

Mit der Musik als emotionalem Leitfaden legte er dann auf die Sekunde genau alle anderen Medien entsprechend seiner Inszenierungs-Konzeption fest. Das hieß – in den meisten Fällen –, dass eine perfekte Synchronisation von Licht, Pyro, Feuerwerk, Laser etc. erfolgen musste, um genau jene Bilder entstehen zu lassen, die Gert im Kopf hatte. Stellen Sie sich einen „Slowmotion-Film“ vor, in dem ein „Gemälde“ dem anderen folgt – mit einer klaren Dramaturgie. In diesem Prozess musste Gert wiederholt mit den diversen Programmierern bzw. Designern zusammenarbeiten, z.B. mit Sven Asamoa oder Markus Katterle für Pyro und Feuerwerk, mit Jens Probst oder Stephan Aue für das Lichtdesign, mit Daniel Brune für die Programmierung der Laser etc., um nur einige unserer Mitarbeiter zu nennen.

Parallel zu diesem schöpferischen Prozess organisierte ich die gesamte Produktion, verhandelte mit unseren Partnern, schloss Vereinbarungen und unterschrieb die Verträge mit allen Beteiligten. Ich kümmerte mich darum, dass die ganze Maschinerie lief, wobei bei den meisten unserer Projekte Gerd Helinski bzw. technische Direktoren von Procon das Produktionsmanagement übernahmen und Norman Bauer die Logistik. Ohne diese Partner wäre ich aufgeschmissen gewesen.

Sehr speziell war auch der Umstand, dass bei uns, sobald ein Event bestätigt wurde, folgende Überlegung einsetzte: Was können wir tun, um einen Event, für den wir „100 Euro“ zur Verfügung haben, so aussehen zu lassen, als wären es „1.000 Euro“? Da Gert als begnadeter Regisseur wusste, wo man den Hebel ansetzen musste, um die höchstmögliche Wirkung zu erzielen, konnten wir diese Aufgabenstellung sehr oft zu unserer Zufriedenheit – und der unserer Kunden – lösen.

Gert Hof Asteris Kutulas

pma: Tatsächlich hatten einige Ihrer Events eine immense mediale Reichweite, wie z. B. der AidaDIVA-Event mit über 2.300 Printmedien-Veröffentlichungen oder der Dresdner Semperoper-Event mit über 400 TV- Beiträgen. Wie erklären Sie das?

Asteris Kutulas: Unser Ziel war es, mit einem exklusiven und „radikalen Kunstwerk“ das Publikum zu begeistern und eine sehr große Öffentlichkeit zu erreichen. So bestand meine wichtigste Aufgabe darin, im ständigen Kontakt mit unseren Auftraggebern und den lokalen Produzenten und Partnern alles so vorzubereiten, dass die Events nicht nur technisch und organisatorisch ohne Probleme abliefen, sondern dass sie auch perfekt und effektiv vermarktet werden konnten. Das heißt, wir sorgten von vornherein dafür, dass ein Event auch medial zum Erfolg wurde.

Basis dafür war Gerts rigoroser Anspruch, seine Ablehnung von Kompromissen und auch, dass er stets am Limit operierte. Hinzu kam, dass Gert als „Starlichtarchitekt“ eine schillernde Persönlichkeit war und jedem Event ganz klar seinen Stempel aufdrückte. Das alles ließ sich sehr gut medial „verkaufen“ und hatte eine eigene Energie – ganz anders, als sehr viele Events von Agenturen, die nach einem gewonnenen Pitch darauf bedacht waren, ihre 20% Gewinnmarge zu sichern. Deren Produktionen waren in der Regel „langweilig“, kraftlos und „anonym“, also in gewisser Weise „beliebig“. Unsere Shows hatten das „Gesicht“ und die Energie von Gert und ließen sich deshalb viel besser vermarkten.

Wir kümmerten uns auch um die richtige Bebilderung unserer Events. Gert hatte von Anfang an Fotografen und Filmemacher an sich gebunden und ihnen bei vielen Treffen über Jahre hinweg seine Ästhetik erklärt: Er machte klar, was ihm wichtig war und was wie fotografisch festgehalten werden sollte. Ich möchte nicht behaupten, dass Gert die „Bilder“ wichtiger waren als der Event selbst. Da wir aber eine neue Event- Form erfunden hatten, kam es ihm sehr darauf an, dass auch deren Abbildung adäquat war. So wurden folgende Fotografen zu einer Art „festem Team“ von Gert: Guido Karp, Ralph Larmann, Anja Pietsch, Jens Rötzsch, Sabine Wenzel, um nur die wichtigsten zu nennen.

Wenn man sich unsere beiden Bücher ansieht, die wir 2003 und 2006 herausgebracht haben, dann erkennt man sofort, dass Gert „seine Bilder“ quasi wie ein Maler entwarf. Er hat in den ersten zwei Jahren, also bis 2003 seinen Stil entwickelt und diesen fortan variiert.

Gert Hof und Asteris Kutulas in Israel

pma: Sie waren lange Zeit der Manager von Gert Hof – wie war die Person Gert Hof als Licht-Künstler?

Asteris Kutulas: Die wichtigste Charakterisierung von Gert Hof als „Licht-Künstler“ ist die, dass er ein visionärer KÜNSTLER war. Gert hat all seine Events als Gesamtkunstwerke inszeniert. Er verwendete u.a. das Medium Licht in all seinen Facetten, um jene Bilder zu produzieren, die er im Kopf hatte.

Wie unkonventionell er „Licht“ als Mittel einer Inszenierung benutzte, erkannte ich bei unseren ersten beiden gemeinsamen Events Ende 1999. Beim Mauthausen-Konzert im Holocaust-Memorial-Museum in Washington verwendete er kein technisches Licht, sondern hunderte Kerzen „für die Ermordeten“. Und einen Monat später beim Millennium-Event auf der Akropolis, wo es nur einen einzigen Großraum-Scheinwerfer gab, benutzte er neben blauen Neon-Röhren fast ausschließlich nur monochromes Pyro und Feuerwerk. Gert ging es immer um Lichtarchitektur in der Bauhaus-Tradition. Flake von Rammstein brachte diese spezifische Licht-Ästhetik von Gert Hof auf den Punkt: „Gert würde nie auf die dumme Idee kommen, eine Band gut auszuleuchten. Deshalb bin ich ein Fan von Gert Hof.“

Gert Hof und Asteris Kutulas in Apassionata

Der andere wichtige Punkt ist, dass Gert sich von Anfang an für technische Innovationen interessiert hat. Er wusste über jede Lampe, über jeden Scheinwerfer Bescheid, kannte jede Feuerwerksbombe, jeden Nebel- und Pyroeffekt und drängte seit 1999 auf die Weiterentwicklung der Show-Lasertechnologie. In den ersten zwei Jahren unserer Eventtätigkeit setzten wir keinen Laser ein, weil z.B. die langsame Bewegung eines Lasergitters da noch nicht möglich war. Was ich mit alldem sagen will: Gert entwickelte Ideen und verlangte die für deren Umsetzung nötige Hard- und Software, die es zu Beginn unserer Zusammenarbeit nicht gab.

Ich erinnere mich, wie wir 1999 mehrmals zu Bruno Baiardi nach Italien gefahren sind, um Baiardi darin zu unterstützen, aus den zwei Prototypen der 7-kW-Ireos von Space Cannon funktionierende, DMX-gesteuerte Movinglights mit effektiver Lichtausbeute (auch in problematischen Farbspektren) zu machen.

Oder wie Hansgeorg Kehse völlig entgeistert erwiderte: „Das kann ich nicht so machen, das hat noch nie ein Feuerwerker so gemacht!“ – nachdem ihn Gert aufgefordert hatte, die gesamte Akropolis mit monochromem Rot-Pyro zu umgeben und wie sehr Gert sich für monochromes Feuerwerk als sein „Markenzeichen“ engagierte.

All diese technischen und ästhetischen Innovationen waren notwendig, damit die künstlerischen Visionen von Gert umgesetzt werden konnten.

Gert Hof und Asteris Kutulas in Moscow

pma: Abschließend möchten wir gerne wissen, mit welchen Worten Sie selbst Gert Hof beschreiben würden.

Asteris Kutulas: Gert war eine ambivalente Persönlichkeit. Er hatte einiges im Leben durchgemacht, war als Jugendlicher von der Stasi für 18 Monate wegen sogenannter „staatsgefährdender Hetze“ inhaftiert worden. Das hatte Spuren hinterlassen. Er war ein durch und durch introvertierter genialischer Künstler, zugleich aber auch ein extrovertierter Mensch, mit dem wir sehr oft gelacht haben. Gert lebte in vielen Welten, in denen er sich wohlfühlte: die Welt der Musik, die Welt des Theaters, die Welt der Architektur und des Designs, die Welt der Malerei. Er kannte fast jedes Werk von Bach, Mozart, Richard Wagner, jeden Song der Beatles, von Nina Simone oder Nick Cave. In den Siebziger Jahren forschte er im Brecht-Zentrum und verfasste mehrere Publikationen über Brechts dramatisches und ästhetisches Werk. Er verschlang dutzende Architektur-Bücher. Er kannte sich sehr gut in der Malerei aus und ließ sich von ihr bei fast all seinen Events inspirieren. Er inszenierte in den 1980er und 1990er Jahren sowohl Klassiker als auch moderne Theaterautoren und entdeckte Bernard-Marie Koltès für das deutsche Theater.

Asteris Koutoulas, Acropolis, Gert Hof, Kutulas

Gerts Welt passte absolut zu meiner Welt, da ich ja Germanistik und Philosophie studiert, viele Bücher und Texte publiziert, ein absoluter Theater-Freak war, zahlreiche Werke aus dem Griechischen ins Deutsche übersetzt, Events und CD’s produziert und vor allem durch Mikis Theodorakis die gesamte Welt der Musik in mich aufgenommen hatte – von Kammermusik über Ballett, Oper bis hin zu Sinfonien und Oratorien. Jeder von uns wusste, wovon der andere sprach. Wir waren also künstlerisch auf derselben Wellenlänge. Und mit Gerts beißendem Humor lernte ich schnell umzugehen – dieser Humor war der Kitt unserer Freundschaft, so dass sie nicht nur, wenn es besonders gut lief, sondern auch alle Zeiten der Auseinandersetzung und der unvermeidlichen Kontroverse hindurch bis zum Schluss bestehen blieb. Jeder hatte seinen eigenen Kopf, und so tauchten wir vor zehn Jahren, im Juni 2010, ein Stück in die Vulkanaschewolke auf Island ein, und so hätten wir uns auch in die Kälte am Nordpol gewagt – Gerts Pläne waren fertig, mein Netzwerk bereit.

Text & Interview: Lisa Schaft

Licht-Architekt Gert Hof Fotos: Ralph Larmann, Asteris Kutulas, Mihalis Patsouras, Jens Rötzsch, Sabine Wenzel

Leasing the Sky – Mega & Special Events – Directed by Gert Hof & Produced by Asteris Kutulas

 

Asteris Kutulas FACES: pma-Interview von Lisa Schaft

Eventproduzent & Konzept-Künstler Asteris Kutulas
„Ein Mann für das Polymediale“

[Er war für das visionäre Konzept des Doppel-Events LIGHTS OF HOPE in der griechischen Hafenmetropole Piräus verantwortlich, und er ist ehemaliger Produzent und Geschäftspartner der Licht-Legende Gert Hof. Asteris Kutulas ist ein facettenreicher Künstler und berichtet hier über seine Arbeit. pma Magazin]

pma: Herr Kutulas, Sie sind nicht nur Event- & Musikproduzent, sondern auch Übersetzer, Filmemacher und Autor. Können Sie uns etwas mehr über Ihren beruflichen Werdegang erzählen?

Asteris Kutulas: Meine Großeltern mütterlicherseits und auch mein Vater waren sogenannte „politische Emigranten“, die nach dem griechischen Bürgerkrieg 1949 zusammen mit etwa 60.000 anderen, vorwiegend linksgerichteten Partisanen und deren Angehörigen in den Ostblock flohen. Ich bin 1960 in einem griechischen Flüchtlingslager in der rumänischen Stadt Oradea geboren. Ich sagte dazu immer „das Schloss von Oradea“, denn wir waren dort Könige in königlichen Klamotten, wie der Roma-Junge Dan und ich feststellten, und Dracula war natürlich nicht weit. 1963 zog meine Familie nach Bukarest. Die für uns damals unerreichbare Heimat Griechenland bestand aus den Büchern und Schallplatten (die meisten von Mikis Theodorakis), die wir zugeschickt bekamen, aus dem täglichen Singen, den Artikeln, die mein Vater schrieb, den Diskussionsrunden, die ich zuhause immer wieder erlebte, dem Beisammensein in der griechischen Community. Ein Leben im Exil.

DDR

1968 mussten wir Rumänien unter abenteuerlichen Bedingungen verlassen und fanden in der DDR ein neues (Fremdenpass-)Zuhause. Ich besuchte in Dresden die berühmte Kreuzschule, für mich ein absoluter Glücksfall, und studierte bis 1984 Germanistik und Philosophie an der Uni in Leipzig. An der Kreuzschule die himmlischen Bachkantaten, die tagtäglich aus einiger Entfernung herüber in die Klassenzimmer drangen, wenn der Kreuzchor probte. An der Uni „eine Schule des Worts“, wie ich sie nicht besser hätte haben können, z.B. bei Professor Dr. Claus Träger, der bei seiner Abschiedsvorlesung sagte: „Ich hoffe, dass ich Ihnen zumindest eines habe vermitteln können: richtig zu lesen.“ Bereits 1981 begann ich, Nachdichtungen und Übersetzungen aus dem Griechischen ins Deutsche sowie eigene Texte zu veröffentlichen. Seit 1983 arbeite ich dabei und bei vielen anderen Projekten mit meiner Frau Ina zusammen. Als wir uns kennenlernten, war sie eine junge Poetin, die Gedichte schrieb und Collagen machte. Als sie kurze Zeit später an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee studierte, kam es zu etlichen Begegnungen und Kooperationen mit Malern, Grafikern, Fotografen, Textil- und Schriftgestaltern.

Zwischen 1987 und 1991 publizierte ich zwei Literatur-Zeitschriften, bei denen ich mit sehr vielen (zunächst vor allem DDR-)Künstlern kooperierte. Und bis heute habe ich etwa 40 Bücher herausgegeben, viele davon bei den renommiertesten deutschen Verlagen (z.B. Reclam, Suhrkamp, Kiepenheuer, Insel, Hanser, Wallstein etc.) In die Zeit Ende der Achtziger-, Anfang der Neunzigerjahre fiel außerdem meine erste Beschäftigung mit dem Theater.

Von 1982 bis 1984 arbeitete ich an zwei Dokumentarfilmen mit – inzwischen habe ich bei dutzenden von Filmprojekten als Autor, Regisseur oder Produzent mitgewirkt.

Theodorakis, Thomas Anders & Apassionata

1981 lernte ich den griechischen Komponisten Mikis Theodorakis persönlich kennen, mit dem ich hunderte Produktionen (Sinfonik, Ballett, Film, Oper etc.) auf der ganzen Welt realisierte und mit dem ich bis heute sehr eng befreundet bin. Theodorakis wurde in vielerlei Hinsicht zu meinem wichtigsten „Lehrer“.

In den Neunzigerjahren war ich auch oft als Tourleiter und Produzent für verschiedene Bands und Solisten, z.B. Thomas Anders und Demis Roussos, europaweit unterwegs, und ich habe für den Griechischen Rundfunk eine CD-Reihe mit verschollenen sinfonischen Werken griechischer moderner Komponisten aus deren Archiven produziert.
Zwischen 2009 und 2019 war ich zunächst Executive Producer und ab 2013 Dramaturg und künstlerischer Berater bei Apassionata, der größten Family-Entertainment-Show in Deutschland. Meine Aufgabe bestand darin, sowohl die Qualität der Show als (dadurch) auch die Anzahl der Ticket-Verkäufe zu erhöhen. Parallel dazu realisierte ich meine Filme und Kunst-Projekte und entwickelte meine eigenen künstlerischen Visionen und Konzepte.

Asteris Kutulas Interview Event Show PolymedialAsteris Kutulas

pma: Sie haben als Manager und Produzent des Regisseurs und Licht-Architekten Gert Hof gearbeitet – beispielsweise haben Sie dadurch zur Jahrtausendwende die Millenium-Events an der Siegessäule in Berlin und auf der Akropolis in Athen produziert. Erzählen Sie uns doch noch etwas mehr über die Zusammenarbeit mit Gert Hof.

Asteris Kutulas: Gert begegnete ich 1998. Anlass war ein Konzert in Berlin mit Maria Farantouri und Rainer Kirchmann (von der Gruppe PANKOW), das ich zusammen mit Klaus Salge für unseren ARTE-Film „Sonne und Zeit“ inszenierte. Rainer hatte Gert als Lichtdesigner vorgeschlagen – und so lernten wir uns kennen. Wir haben uns sofort gemocht – trotz vieler Meinungsverschiedenheiten –, und wir bildeten eine „Künstler-Gemeinschaft“, bei der Gert Hof zumeist für die Kunst und ich zumeist für die Produktion verantwortlich war. Allerdings so, wie Gert sich auch um die Produktion scherte, scherte ich mich natürlich immerzu auch um die Kunst. Ich verstand – als Künstler – die Visionen von Gert, die Ausmaße seiner Musik-Kompetenz, konnte aber zugleich auch sein außerordentliches Interesse am Bauhaus, an Caravaggio und am Schweißtuch der Veronika nachvollziehen.

Events, weltweit

Ich entwickelte für uns eine spezifische „artifizielle Umsetzungs-Ästhetik“, eine ganz eigene Vertriebs-Philosophie. Was ich damit meine: Wir traten nicht als ein Unternehmen, nicht als eine „Event-Firma“ auf, sondern als eine eigenständige „Band“, die ihre eigene „Musik“ spielt. Das war damals unikal und führte dazu, dass wir bei keinem der von uns realisierten 40 Mega- und Special-Events zwischen 1999 und 2010 an einem Pitch teilnahmen. Denn wir vermarkteten uns nicht als eine Event- oder Lichtmachfirma, sondern als die, die wir waren: eine Künstler-Unit mit dem Namen Gert Hof. So schaffte ich über mein Netzwerk im Jahr 2000 für uns den internationalen Durchbruch mit den Millennium-Events auf der Akropolis in Athen und an der Siegessäule in Berlin. Es folgten im gleichen Jahr die Eröffnung von Ferropolis bei der EXPO 2000, die 1000-Jahr-Feier Ungarns vor dem Parlament in Budapest und die Millennium-Show in Peking für die chinesische Regierung mit der Live-Übertragung für hunderte von Millionen von TV-Zuschauern. Bis 2010 führten wir Dutzende weitere Events und Shows in über 20 Ländern durch. Als Gert im Januar 2012 nach einer schweren Krebserkrankung starb, verließ auch ich für fast zehn Jahre die Event-Branche.

Gert Hof & Art in Heaven

Ausgangspunkt unserer Erfolgsstory war, dass wir 1999 eine neue Eventform erfanden: die Outdoor-Lichtshow. Das Konzept war innovativ, revolutionär und emotional zugleich. Wir nannten das auch „Licht-Architektur am Himmel“, und damit konnte man hunderttausende Menschen live entertainen. Bevor im Dezember 1999 die ersten 250 Space Cannon 7kW- und 3kW-Xenon-Scheinwerfer von Bruno Baiardi in Italien produziert und für unser erstes Mega-Event nach Berlin geliefert wurden, gab es noch nicht mal die Hardware, um ein solches Konzept überhaupt umsetzen zu können.

Gert entwickelte zudem eine Licht-Ästhetik, die – tausendfach kopiert – inzwischen in jede Fernseh-Show Einzug gehalten hat und längst allgegenwärtig ist. Ich nannte diese Licht-Ästhetik im Jahr 1999: „unsere kopernikanische Wende“, denn es interessierte uns nicht länger, wohin das Licht fiel, um etwas zu beleuchten, sondern uns interessierte, dass man den Lichtstrahl an sich sah, um damit Lichtarchitektur gestalten zu können. Gert hatte erste diesbezügliche Experimente in seinen Theaterarbeiten Anfang der Neunzigerjahre und dann vor allem bei seinen Lichtdesigns für Rammstein gemacht (vor allem beim Wuhlheide-Konzert 1998). Umsetzen konnten wir unsere Vision von „Art in Heaven“ Ende 1999 aber nur durch die Unterstützung des Unternehmers Achim Perleberg und mit Hilfe von Morten Carlsson, dem damaligen Geschäftsführer von Procon.

Asteris Kutulas Liquid Staging InterviewAsteris Kutulas Interview mit dem pma Magazin

pma: 2014 haben Sie mit der Produktion Ihres eigenen Filmprojekts „Dance Fight Love Die – Unterwegs mit Mikis“ begonnen. Wie war es für Sie, dieses Projekt parallel zu Ihren anderen Tätigkeiten zu beginnen und immer weiter voranzubringen, bis der Film schließlich in Hof Premiere hatte?

Asteris Kutulas: 2014 hatte ich die Produktion meines Ballett-Films „Recycling Medea“ beendet, der übrigens in einer überarbeiteten Form ab Sommer 2021 – so Corona es erlaubt – in die deutschen Arthouse-Kinos kommt.

Dance Fight Love Die

Ende 2014 „entdeckte“ meine Frau Ina das 600-Stunden-Filmmaterial, das ich während meiner 30jährigen Zusammenarbeit mit Theodorakis mit nicht-professionellen Kameras aufgezeichnet hatte. Das war ein schlechtes, aber authentisches und spannendes Vintage-Material aus unserer „Rock’n’Roll-Zeit“ mit Mikis aus ganz Europa, Chile, Israel, der Türkei, Australien, den USA, Südafrika etc. Ina überzeugte mich, daraus einen „anderen Film“ zu machen, und so wurde „Dance Fight Love Die“ ein Roadmovie, bestehend aus 60 Stories auf 60 Musiken. Neun Monate brauchte Ina für das Logging, also die Sichtung des Materials, und für den ganzen Film, den wir selbst produzierten, benötigten wir insgesamt vier Jahre, bis er 2018 fertiggestellt war. 

Gleichzeitig arbeitete ich als Produzent am Album „Echowand“ mit Johanna Krumin und natürlich als Dramaturg und künstlerischer Berater an den Apassionata-Shows „Im Bann des Spiegels“, „Cinema of Dreams“ und „Der Traum“ bzw. „Der magische Traum“.

Hellas Filmbox Berlin

Unser umfangreichstes Projekt zwischen 2015 und 2018 war jedoch die Gründung und Vermarktung von Hellas Filmbox Berlin, des weltweit größten griechischen Filmfestivals. Das war unsere – sehr erfolgreiche und wirkungsvolle – im Wesen zärtliche, konstruktive und künstlerisch-aktivistische Antwort auf das massive, von 2010 bis 2015 in Deutschland vorherrschende Griechenland-Bashing.
All diese parallelen Arbeits-Universen befruchten sich in meinem Kopf gegenseitig, und sie sind für mich als Konzept-Künstler die Voraussetzung für mein kreatives Schaffen. Auch jetzt zum Beispiel arbeite ich parallel an zehn unterschiedlichen Projekten.

pma: Letztes Jahr waren Sie federführend beim Licht-Projekt „LIGHTS OF HOPE“ in der griechischen Hafenmetropole Piräus (wir berichteten in der pma 06/20). Dieses visionäre Event fand in der Corona-Zeit statt – wie haben Sie die Vorbereitungen dafür getroffen, wie hat die gesamte Planung und Durchführung funktioniert, wenn man doch nicht in größeren Menschenmengen zusammen an einem Ort sein durfte?

Asteris Kutulas: Die Mannschaft von Olympiakos Piräus hatte 2019/20 zum 45. Mal die griechische Meisterschaft gewonnen und wollte das gebührend feiern. Ich wurde gefragt, wie man so etwas in einem leeren Stadion und vor allem ohne dort anwesende Fans realisieren kann und ob ich ein Konzept dafür entwickeln könnte. Diese Situation hatte es ja nie zuvor gegeben. Drei Wochen später sollte das Event schon stattfinden. Ich flog nach Athen, schaute mir die Locations an und entwickelte das Konzept für ein Doppel-Event innerhalb weniger Tage. Das alles unter Pandemie-Bedingungen und sehr strikten Auflagen.

Lights of Hope (Olympiacos FC)

Das definitive Go erhielt ich genau zwei Wochen vor der Show. Ich fertigte eine detaillierte Liquid-Staging-Partitur für das Stadion-Event, und dann ging die Arbeit los, zwei Wochen lang bis zum Anschlag: Ross Ashton produzierte in seinem Londoner Studio die Projektionen, Achilleas Gatsopoulos entwarf in Berlin die Laser-Motion-Designs, Pavlos Nanos programmierte in Athen das Stadion-Pyro/Feuerwerk, Daniel Brune besorgte in Hürth die Laserprogrammierung, Georg Tellos designte seine phantastische Lichtshow und Marios Joannou Elia produzierte seine Musik auf Zypern. Ich saß in Athen im Stadion, sprach mit allen, koordinierte, probte den Live-Act mit DJ Antonis Dimitriadis und dem Kinderchor, arbeitete mit Alexandros Karozas an der Musikdramaturgie – und schuf ein Gesamtkunstwerk, dem ich den Namen „Lights of Hope“ gab.

Das Ganze geschah wie im Rausch. Ich habe viele sehr, sehr große Events in meinem Leben produziert, aber in so kurzer Zeit ein solches Werk zu schaffen, das war selbst für mich eine Premiere. Dazu kamen die Masken-Pflicht, die allgemein herrschende Angst vor einer Infektion, die strengen Auflagen durch die Behörden. Aber ich wurde getrieben vom Gefühl, mit diesem Event eine Art „Widerstand“ zu leisten und der Mannschaft, den Fans, dem Publikum eine sehr emotionale und „menschliche“ Show zu offerieren, die Mut machen und Zuversicht geben sollte.

Asteris Kutulas Liquid Staging InterviewAsteris Kutulas Interview

pma: Was macht Asteris Kutulas, wenn er nicht gerade für ein Projekt unterwegs ist und ein wenig Freizeit hat? Wie schaffen Sie sich einen Ausgleich zu Ihren beruflichen Tätigkeiten?

Asteris Kutulas: Mein Glück besteht darin, dass ich mit Ina nicht nur meine große Liebe gefunden habe, sondern auch eine Partnerin, mit der ich mich in künstlerischen und anderen Lebens-Dingen perfekt ergänze. Unter anderem darin, dass wir seit Jahrzehnten keinen einzigen „normalen Urlaub“ zusammen verbracht haben, einfach weil wir beide nicht so gestrickt sind. Wir lieben es, immerzu schöpferisch tätig zu sein. Jetzt gerade arbeiten wir beispielsweise an fünf sehr innovativen Showprojekten, darunter sind erstens ein – wie ich es nenne – „Meta-Musical“ namens „Marlene“, zweitens eine neuartige, exklusive Pferde-Show mit einer vollkommen neuen Philosophie und drittens eine Family-Entertainment-Show, der wir den Namen „Spheros“ gegeben haben. Bei all diesen Konzepten versuchen wir, die Storyline, die Musik und die neuesten technologischen Errungenschaften aus der Film- und der Event- Branche (folgend auch den Prinzipien meiner Liquid-Staging-Ästhetik) so zu vereinen, dass wir tatsächlich von neuen Show-Formaten für das 21. Jahrhundert sprechen können.

All diese Ideen und Konzepte mit Freunden und Partnern zu diskutieren, gehört mit zu meinen Freizeit-Lieblingsbeschäftigungen, z.B. während meiner regelmäßigen Spaziergänge mit unserem 31jährigen Sohn Alexander, der sehr erfolgreich als Tech Recruiter tätig ist, oder während des sonntäglichen Abhängens mit meinem Freund Jörg in unserem Stamm-Café „Heide’s“ in Prenzlauer Berg.

pma: Zum Abschluss würden wir gern von Ihnen wissen, wie Sie die Event- und Veranstaltungsbranche in diesen Zeiten sehen? Durch die Pandemie ist der Bereich Kunst und Kultur besonders stark getroffen – wie, denken Sie, wird sich das auf die Zukunft dieser Branche auswirken?

Asteris Kutulas: Viel mehr als die Pandemie werden die „Weltanschauung“, der „Geschmack“ und die neuen Lebensgewohnheiten der Generationen Z und Alpha die Kultur-Branche innerhalb der nächsten Jahre beeinflussen und radikal verändern. Möglicherweise ist die Pandemie nur ein Zeitraffer-Schmelztiegel für eine Neuordnung und Neuausrichtung dessen, was wir bislang unter „Kultur“ und „Entertainment“ verstanden haben. Auch ohne Corona wäre diese Entwicklung eingetreten, hätte aber vielleicht – vor allem in Deutschland – länger gebraucht, um sich zu vollziehen. Gaming, digitale Technologien, Porno-Entertainment, e-Sports, vertikale Ästhetik, Selbstdarstellung bzw. Selbstinszenierung in den sozialen Medien sowie interaktive und hybride Veranstaltungsformen werden die Lebensweise und das kulturelle Umfeld der Zukunft fortan maßgeblich mitbestimmen. Für diesen neuen – und im Vergleich zum gegenwärtigen – andersgearteten „Content“ braucht es in der Entertainment-Industrie neue Veranstaltungs- und Präsentationsformen.

Die Zukunft der Entertainment-Branche 

Denn verglichen mit der traditionellen Avantgarde, die bislang die revolutionären Brüche und die neuen Trends in der Kunst- und Kulturwelt bestimmte und meistens sehr wenige, spezialisierte Ansprechpartner hatte, wendet sich die heutige „Avantgarde“ unmittelbar und ohne zeitliche Verzögerung an ein (potentielles) Millionenpublikum. Das ist etwas ganz anderes! Unsere Branche hat es jedoch – als einzige würde ich sagen – versäumt, in „Zukunfts-Technologien“ bzw. in innovative Konzepte „out of the box“ zu investieren. Genauso wie vor zwanzig Jahren die Major-Plattenfirmen die digitale Revolution verpassten und einen Großteil des Vertriebsmarktes, ihres Contents und ihrer Einnahmequellen an Spotify, Google Play, iTunes, Amazon, also an „betriebsfremde“ Startups und Konzerne verloren haben, wird es auch die großen Produzenten und Veranstalter der Entertainment-Branche treffen. Wer von ihnen investiert denn in Innovations-Forschung für die Event-Industrie? Keiner. Die längst anstehenden Transformationen werden Quereinsteiger oder Unternehmen wie Tesla & Co. (zusammen mit diversen Künstlern) vorantreiben und sich so riesige Marktanteile am immer größer werdenden und sich ständig verändernden Entertainment-Markt sichern.

Live und/oder Virtuell

Das Live-Erlebnis ist allerdings durch nichts zu ersetzen, darum wird auch die Live-Entertainmentbranche, wie sie sich seit den Siebzigerjahren herausgebildet hat, als Gegengewicht zum „virtuellen Leben“ weiterhin eine außerordentlich große Rolle spielen, aber sich sowohl quantitativ als auch „qualitativ“ verändern und teilweise Platz machen müssen für neue hybride Veranstaltungs-Formen.
Eins ist sicher: Spannender und herausfordernder als heute war es – auch unabhängig von Corona – noch nie in unserer Branche. Was ich also seit einiger Zeit tue, ist, meine dreifache Erfahrung als Künstler, als Produzent und als Kreativdirektor zu bündeln und Konzepte zu entwickeln, die – unter diesen vollkommen neuen Bedingungen und mit den technologischen Möglichkeiten, die uns das 21. Jahrhundert bietet – die Basis für innovative Shows und Events sind, die das Herz des Publikums berühren. Das ist extrem kreativ. Das ist genau das, was ich machen will.

Text & Interview: Lisa Schaft (für pma Magazin)
Fotos: Guido Karp, Ralph Larmann, Gottfried Bräunling, DomQuichotte, Sabine Wenzel, Stefanos Kyriakopoulos, Asti Music – Asteris Kutulas

Mauthausen Trilogy & the Holocaust Millennium Nightmare

In Memoriam of Liberation

For me and Alexandros Karozas the „Songs of Humanity“ Tour production from January/February 2020 closes a circle. 

Mikis Theodorakis Mauthausen Holocaust Cycle

We had already recorded the concert on the occasion of the 50th anniversary of the liberation of the Mauthausen concentration camp in 1995, exactly 25 years ago, to produce a CD. 

Mikis Theodorakis Mauthausen Trilogy Holocaust

Initially we understood this recording as a historical document. But the experience of the liberation celebration in Mauthausen on May 7, 1995 and the impression that this place, the more than 20,000 former prisoners and their families, the speech by Simon Wiesenthal and the music by Mikis Theodorakis made on us, gave us the confidence that this history would continue to occupy us.
We very soon realized that the confrontation with the Holocaust would not let us go. But we didn’t know that neo-fascism would again raise its head in Europe and in Germany so quickly.

Mauthausen Trilogy

We therefore decided to publish a MAUTHAUSEN-TRILOGY first: With the support of Elinoar Moav (Tel Aviv), Julie Dennis (London) and Nadia Weinberg (New York), the Hebrew and English versions of the Mauthausen cantata were created. On this first CD release of 1998, they stand next to the Greek live version of Maria Farantouri, the first interpreter of this work with which she began her great career as a singer 55 years ago. At the same time, we held on to our idea of organizing live concerts of the „Mauthausen Cycle“. We did this in January 2020.

Simon Wiesenthal

gave me in 1995 the permission to print his speech and the sketches and collages he had made in Mauthausen concentration camp. In his speech, he uttered sentences that we thought back then, in 1995, were only representing the past. How wrong we were:

„… National Socialism, which wanted to dominate and enslave the world, was de facto a composition of hatred and technology. Hate is something terrible. Hatred preceded the millionfold Nazi crime. We must despise these crimes, not only because they have murdered our families, but because they have crushed human dignity …“
(from: Simon Wiesenthal, Speech in Mauthausen, 1995)

Simon Wiesenthal Mauthausen

Mikis Theodorakis

And it came so badly that Mikis Theodorakis, the composer of the four Mauthausen songs, in his response to a Holocaust denier in 2013, almost 20 years later, felt compelled to write:

„… The Holocaust – a millennium nightmare, the worst humanity has ever known, a nightmare that already makes you sick, if you only think about it, while in your imagination these victims – especially the children – to become angels, and in the end you only feel the inevitable urge to kneel before them, to ask their forgiveness forever and to say to them again and again: „I am ashamed to have been born a human.“ In Dachau and Auschwitz not only, the Jews were murdered. Humanity itself was murdered. And since then, we are all in a debt to those who have survived.“

We organized the „Mauthausen – Songs of Humanity“ Tour with Alexandros Karozas last year just before the outbreak of the Corona Pandemic. Maria Farantouri from Greece and Israeli tenor Assaf Kacholi were making their first European tour together. The songs and the lyrics I put together for this program in collaboration with the artists told of love and passion, of melancholy and gaiety, of courage and sorrow, of war, hate and the deepest peace. Songs full of strength and humanity.

Maria Farantouri and Assaf Kacholi also meant to shine a bright light into the hall of sombre memories, with the songs from Mikis Theodorakis‘ „Ballad of Mauthausen“. 75 years after the liberation of the concentration camps Auschwitz, Mauthausen, Buchenwald, Dachau, Bergen-Belsen and many others, we commemorated the suffering, but above all the lust for life and the dreams of the future of millions of people.

MARIA FARANTOURI & ASSAF KACHOLI
Mauthausen and other songs of Humanity
In Memoriam 75 YEARS OF LIBERATION

„On the occasion of the International Day of Remembrance of the Victims of the Holocaust“

With Henning Schmiedt (piano, arr.), Volker Schlott (sax., perc.)
and Jens Naumilkat (cello)
Recitations by Sandra von Ruffin, Iris Berben & Cem Özdemir
Artistic direction by Asteris Kutulas
Produced by Alexandros Karozas & Asteris Kutulas

It was a great musical and political event – an event that was unique, because it went to the heart and helped to remember not to forget. 

Alexandros and me received support from many friends & partners, especially from Jörg KrauseIna Kutulas and Sandra von Ruffin. Sandra also took over the recitation in 5 cities. We also thank Iris Berben for her cooperation in Düsseldorf and Cem Özdemir in Berlin. We were supported by the Jewish & Greek communities and by many artists, including Konstantin Wecker and Vicky Leandros and so many others. We thank them from the bottom of our hearts.

Asteris Kutulas, 27.1.2021

Lights of Hope – The Olympiacos Stadium Celebration 2020

LIGHTS OF HOPE
From Olympiacos FC to the World
Piraeus | Greece | July 19th, 2020

Olympiacos FC Celebration 2020. With this video clip I would like to thank from the bottom of my heart the team and the fans of Olympiacos for their enthusiasm and amazing support when last July I was assigned to create and to direct the celebration for winning the 2020 championship entitled „Lights of Hope“.

For me as an artist this production was something very special although difficult given the conditions of a threatening pandemic. I would like to thank everyone who participated and helped create such a fantastic work of art in such a short time, especially Ross Ashton, Georg Tellos, Daniel Brune, Achilleas Gatsopoulos, Pavlos Nanos and of course Penny Lagka and Antonis Dimitriadis. Enjoy the video clip!

Asteris Kutulas, Berlin

Με αυτό το βίντεο κλιπ θα ήθελα να ευχαριστήσω από τα βάθη της καρδιάς μου την ομάδα και τους οπαδούς του Ολυμπιακού για τον ενθουσιασμό και τη εκπληκτική υποστήριξή τους όταν τον περασμένο Ιούλιο μου ανατέθηκε να σχεδιάσω τη γιορτή για την κατάκτηση του πρωταθλήματος του 2020 με τίτλο „Lights of Hope“. Για μένα ως καλλιτέχνη αυτή η παραγωγή ήταν κάτι το πολύ ξεχωριστό αν και δύσκολο δεδομένων των συνθηκών μιας απειλητικής πανδημίας. Θα ήθελα να ευχαριστήσω όλες και όλους που μετείχαν και βοήθησαν στη δημιουργία ενός τέτοιου φανταστικού έργου τέχνης σε πολύ σύντομο χρονικό διάστημα.

Αστέρης Κούτουλας, Βερολίνο

Olympiacos FC Fiesta 2020 Asteris Kutulas
Photo © by Ralph Larmann

LIGHTS OF HOPE
From Olympiacos FC to the World
Karaiskaki Stadium | Piraeus | Greece | July 19th, 2020

A Liquid Staging Show
Created & Directed by
Asteris Kutulas
Music by
Marios Joannou Elia

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Projection Art: Ross Ashton
Laser Motion Design: Achilleas Gatsopoulos
Light Design: George Tellos
Laser Design: Daniel Brune
Pyro Design: Pavlos Nanos

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Musical Director: DJ Antonis Dimitriadis
Choir of Municipal Conservatory of Piraeus
Solist: Alexandra Dermati | Chormaster: Maria Spanou

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Technical Director: Aris Koudouris
Music Production: Nick Elia
Laser Programming: Merlin Schaadt
Light Programming & Operator: Makis Anastasakis
Projection Technicians: Bernd Gröger & Robert Foerster
Lighting Coordinator: Irene Samartzi

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Pyro & Fireworks: Nanos Fireworks Greece
Laser Equipment: laserfabrik GmbH
Local Production, Light & Sound Equipment: Tempo Events
Logistics: Oliver Schulze & Uwe Foerster

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Many thanks to Olympiacos FC & NOVA TV

Special thanks to Penny Langka, Alexandros Karozas, Kostas Karapapas, George Mandalos, Dimitris Tsingos, Athina Gkizi, Ina Kutulas, Ralph Larmann, Nana Trandou, MEGA TV, Dimitris Koutoulas and to many others

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Cameras: Ralph Larmann, NOVA TV, Asteris Kutulas
Editors: Asteris Kutulas, Nikos Arapoglou, Allexandros Alevras

Directed by Asteris Kutulas

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Video by Asti Music, 2020

Olympiacos FC Event – Testimonials

Olympiacos Championship Celebrations July 2020

„A spectacle full of art and emotions“ | Olympiacos FC Press Conference Release

Olympiacos Championship Celebrations 2020. Olympiacos presented the celebrations for winning the 45th league title in his history, on July 16th 2020 in an online press conference, three days before the celebration.

The Sport Director of Olympiacos, Christian Karembeu, revealed the title of the festive event and talked about the solution found through technology for the team to celebrate winning the title with its fans.

“We are really happy because today we have the unique opportunity to talk about an important celebration. Our party this year is entitled ‘The lights of hope’. We have the pleasure to celebrate the 45th championship in the history of our club. Like any team in the world, we would like to celebrate the conquest with our fans. Because of the pandemic, we had to find a solution. I would very much like to talk about the great season we had, about our great victories, about our winning streaks and, of course, about the fact that we have the opportunity to add another title to the history of Olympiacos. I want to add at this moment the initiatives of Mr. Evangelos Marinakis, both in Greece and abroad, because he was always present where there was a need. The show you will watch will be unique, it will be great, it will be full of art and emotions, because football is all about emotions. Therefore, stay safe.”

OLYMPIACOS CHAMPIONSHIP CELEBRATION 2020 by Asteris Kutulas
Photo © by Ralph Larmann

The internationally renowned artist, Asteris Kutulas, gave details about what will be presented on Sunday night at Georgios Karaiskakis Stadium.

Statement by creative director Asteris Kutulas

“I thank Olympiacos and Christian very much for his words, for inviting me to contribute to the celebration. I’m a Greek living abroad, I live in Berlin and my occupation is show creation. I was invited by Olympiacos to find a solution for how we’ll celebrate the conquest of the 45th championship in an empty stadium under corona circumstances. I developed an emotional concept, that the people of Olympiacos liked and that in the end will take place.

We’ll bring the fans of Olympiacos, who will be outside the stadium, inside it, but without actually entering! This will be made in a way that they can celebrate with the players at the time of the award ceremony. This will be the emotional peak of the celebration we are preparing. Earlier, there will be a huge multimedia show that will consist of video and laser projections, lights, pyrotechnics and fireworks.

We’ll have a children’s choir and Antonis Dimitriadis, who is the musical director of the whole event. Music always plays a big role in these multimedia shows. It’s the cornerstone of the project. It will combine international pieces with a wonderful composition by Marios Ioannou Elia. Upon it will be built all the whole stadium show.

OLYMPIACOS CHAMPIONSHIP CELEBRATION 2020 by Asteris Kutulas
Lights of Hope – A Liquid Staging Event (Photo © by Ralph Larmann)

Message of Hope

We want to send a message of optimism and hope, from Olympiacos to the world, from Piraeus to the world, from Olympiacos and Piraeus to Greece. We combine the Liquid Staging event of the stadium with a multimedia show in Pasalimani, which will also be televised. It will connect music with images made of architectural lasers and lots of fireworks and sparklers.

We want Pasalimani to become red and blue. This will be accompanied with the music of the two emblematic composers, Mikis Theodorakis and Manos Hadjidakis, from two emblematic films, “The Children of Piraeus” and “Zorba”. The music has been exceptionally remixed by Antonis Dimitriadis and Alexandros Karozas and will give us the basis for amazing images that will be broadcasted all around the world. Moreover, “The Children of Piraeus” were also filmed on the clock of Piraeus and this way we can remember the 100 years of Melina Mercouri.

I’m a child of East Germany and I was very happy when the Berlin Wall fell. Here symbolically we do something similar. Through Art and Technology, we tear down the wall of pandemic and bring the fans close to the players in the field.

OLYMPIACOS CHAMPIONSHIP CELEBRATION 2020 by Asteris Kutulas
Artwork by Achilleas Gatsopoulos | Photo © by Ralph Larmann

Footbal and art unite people

It is a very special challenge for me. For all of us artists across Europe, it’s a time of crisis, a time of forced contemplation because everything has been cancelled. Under these circumstances, to give such a sign of hope and optimism is something very special. What we are doing here is the first such event to take place across Europe. When I had the first brainstorm sessions on this project, I met Mr. Marinakis and saw on his arm a tattoo that read “dream”, “love”, “create”, “fight”, “win”, words that are a slogan in football, sports, art and life. They apply everywhere and are humanitarian values. I identified with it and I got inspiration to get to this point, because both football and art unite people. Let’s do something for the people of Piraeus, for the Greeks and for the whole world”.  – Asteris Kutulas

 

 

Olympiacos‘ Lights of Hope – Interview des pma Magazins mit Asteris Kutulas

Olympiacos FC Event 2020  by Asteris Kutulas
Titel-Story „Lights of Hope“ in der pma-Zeitschrift (06/2020), Photos von © Ralph Larmann

Olympiacos FC – Lights of Hope Event 2020
by Asteris Kutulas (Interview von Lisa Schaft)

Olympiacos FC Championship Celebration

pma: Herr Kutulas, können Sie uns Ihre Showdesign-Grundidee etwas näher erläutern, die Sie entwickelt haben für den Stadion- und den Hafen-Event anlässlich der Siegesfeierlichkeiten der 45. Griechischen Fußball-Meisterschaft in Athen?

Asteris Kutulas: Ich wollte in dieser außerordentlichen Zeit von Covid-19 etwas sehr Emotionales kreieren und die Olympiakos-Mannschaft, ihre Fans und das TV-Publikum wenigstens symbolisch zusammenbringen und sie auf diese Weise gemeinsam feiern lassen. Um das zu erreichen, habe ich bei meinem Liquid Staging Stadion-Event einen Live-Act mit Projektions-Kunst, mit Licht-Design, mit Musik und mit Laser-Kunst zu einem Gesamtkunstwerk verschmolzen.

Als zweiten Akt inszenierte ich den Pasalimani-Hafen in Piräus „amphitheatralisch“, indem ich diese wunderbare Landschaft und die Architektur des Hafens durch 5 symmetrisch angelegte Punkte, die mit Pyro, Feuerwerk und Laser bestückt waren, tatsächlich zum Leuchten gebracht habe.

Ergebnis waren der Stadion-Event und der Hafen-Event am selben Abend. Die polymediale Show im Stadion ergab ein tolles Gesamtbild und zugleich spannende Detailperspektiven. So konnten die Kameraaufnahmen vom Event für das Fernsehen wie ein Videoclip geschnitten und wie ein solcher gezeigt werden. Immerhin haben wir ja in einem Stadion mit pandemiebedingt leeren Sitzreihen für Millionen von Fernsehzuschauern emotionale Botschaften der Freude und der Hoffnung produziert. Auch der Hafen-Event war für das Fernsehen konzipiert, aber durch die Größe des Hafens konnten viele Menschen diese Augenblicke auch live – zusammen mit der Olympiakos-Mannschaft – erleben.

Olympiacos FC Fiesta 2020 by Asteris Kutulas
Titel-Story „Lights of Hope“ in der pma-Zeitschrift (06/2020), Photos von © Ralph Larmann
pma: Über welchen Zeitraum reden wir, wenn wir von der Entwicklung der Ursprungsidee und dem Beginn der organisatorischen Vorbereitungen bis hin zur endgültigen Umsetzung dieser fantastischen Show sprechen?

Asteris Kutulas: Es gab gar keinen „Zeitraum“. Ich bekam am 25.6. eine Einladung, am übernächsten Tag nach Athen zu fliegen, mich mit den Verantwortlichen von Olympiakos zu treffen und innerhalb kürzester Zeit ein Konzept vorzulegen, weil der Event drei Wochen später stattfinden sollte. Ich flog nach Athen, entwickelte innerhalb von zwei Tagen das Konzept für einen Doppel-Event im Stadion und im Hafen und erarbeitete dann mit meinem Team und dem Team von Olympiakos die Kalkulation. Die positive Entscheidung fiel am 6.7., also 13 Tage von dem Event.

Es war eine – im wahrsten Sinne des Wortes – Wahnsinns-Herausforderung und eine unglaubliche Leistung des gesamten Teams, in der Kürze der Zeit parallel zwei Events einer solchen Größenordnung zu stemmen. Mir kam sowohl meine frühere Produzententätigkeit bei den mehr als 40 Gert-Hof-Events zwischen 1999 und 2010 zugute als auch der Umstand, dass ich mich in den letzten drei Jahren intensiv mit Liquid Staging Show-Ästhetik, Bühnen-Design und Konzept-Kunst beschäftigt habe. Ich hatte also fertige Ideen im Kopf, die „nur noch“ auf die Umsetzung warteten.

Olympiacos FC Event by Asteris Kutulas (Olympiacos FC Championship Celebration)
Live-Act des Events: Kinderchor Piräus & DJ Antonis Dimitriadis, Photo von © Dionissis Koutsis
pma: Es steckt viel Arbeit in einem Design für so eine spektakuläre Show wie diese. Wie viele Menschen bzw. Teams waren daran beteiligt? Wer hat an der Erarbeitung des Designs und an der Umsetzung mitgewirkt?

Asteris Kutulas: Ich konnte mich bei diesem Doppel-Event auf phantastische Kollegen stützen, die innerhalb kürzester Zeit wahrlich „gezaubert“ haben. Ich meine den Projektions-Künstler Ross Ashton aus London, den Lichtdesigner George Tellos und den Feuerwerksdesigner Pavlos Nanos aus Athen, den Grafiker Achilleas Gatsopoulos aus Berlin und den Laserdesigner Daniel Brune aus Hürth. Und natürlich die beiden Komponisten Marios Joannou Elia aus Zypern und Alexandros Karozas aus Frankfurt, aber auch DJ Antonis Dimitriadis aus Athen. Für mich ist die Musik immer die „Mutter“ einer jeden Show, weil sie unmittelbar die Emotionen der Zuschauer anspricht und die Dramaturgie für den gesamten Event bestimmt.

Olympiacos Fiesta 2020  by Asteris Kutulas
Titel-Story „Lights of Hope“ in der pma-Zeitschrift (06/2020), Event-Photos von © Ralph Larmann, Asteris Kutulas Photo von © Guido Karp
pma: Bei jedem Showdesign ist das künstlerische Anliegen von Bedeutung. Was möchten Sie mit dem Showdesign dieses Events bewirken? Welche emotionale Dimension ist Ihnen wichtig?

Asteris Kutulas: Ich habe diesem Doppel-Event den Titel LIGHTS OF HOPE gegeben. Was den Pasalimani-Hafen in Piräus anbelangt, so ist damit erstmals nach der Covid-19-Anfangswelle 2020 ein Public/TV-Event in einer solchen Größenordnung realisiert worden. Ich wollte mit LIGHTS OF HOPE ein Zeichen der Zuversicht von Piräus in die Welt aussenden. Sowohl der Sport als auch die Kunst bringt Menschen zusammen, also habe ich diese beiden Welten „zusammengebracht“, um genau das zu vermitteln: Haltet zusammen! Kämpft! Liebt! Verliert nicht die Hoffnung!

pma: Gab es Hindernisse, die bei der Organisation und Planung (sowohl des Stadion- als auch des Hafen-Events) berücksichtigt werden mussten bzw. mit denen man rechnen musste? Wenn ja – wie konnten diese Schwierigkeiten bewältigt werden?

Asteris Kutulas: Die Situation der Covid-19-Pandemie schwebte ständig über der gesamten Organisation – wie ein Damoklesschwert –, was sehr viele dadurch bedingte Einschränkungen zur Folge hatte. Aber das größte Problem stellte die Kürze der Zeit, die weder für den Stadion- noch für den Hafen-Event eine Generalprobe zuließ. Das nur als ein Beispiel von mehreren. Wir mussten quasi „blind fliegen und landen“. Aber wir haben es geschafft.

Das Olympiakos-Organisationsteam war großartig; ich habe die letzten sieben Nächte vor dem Event fast gar nicht geschlafen, Ross Ashton schickte die letzten Einzelbildsequenzen für die Projektion am Tag der Show, Daniel Brune erfuhr seine finalen Standorte 24 Stunden vor dem Event und war dadurch gezwungen, sein Laser-Design völlig neu zu justieren und zum Teil neu zu programmieren, Oliver Schulze musste im Stundentakt den Projektions-Content neu einspielen und testen lassen, George Tellos stellte 40 Stunden vor Show-Beginn fest, dass falsche Lampen geliefert worden waren, und der ziemlich komplizierte Aufbau am Hafen wurde erst am vorletzten Tag genehmigt. Das alles klingt doch nach einer recht sportlichen Leistung – oder?

Das Interview führte Lisa Schaft (pma)

Olympiacos FC - Lights of Hope Event 2020  by Asteris Kutulas
Titel-Story „Lights of Hope“ in der pma-Zeitschrift (06/2020), Photos von © Ralph Larmann

CREDITS | Lights of Hope
From Olympiacos FC & Piraeus to the World

Olympiacos FC Championship Celebration

Created & directed by Asteris Kutulas
Music Marios Joannou Elia, Alexandros Karozas & DJ Antonis Dimitriadis

Choir of Municipal Conservatory of Piraeus conducted by Maria Spanou
Projection Art Ross Ashton
Laser Motion Design Achilleas Gatsopoulos
Light Design George Tellos
Laser Design Daniel Brune
Pyro & Fireworks Design Pavlos Nanos
Musical Directors DJ Antonis Dimitriadis & Alexandros Karozas
—————————–
Technical Director Aris Koudouris | Music Production Nick Elia & Alexandros Karozas | Light Programming & Operator Makis Anastasakis | Lighting Coordinator Irene Samartzi | Laser Programming | Bas Verstraelen & Merlin Schaadt | Media Technician Bernd Gröger | Projection Technician Robert Foerster | Technical Director Light & Video Equipment Oliver Schulze | Logistics Uwe Förster
—————————–
Pyro & Fireworks Nanos Fireworks Greece | Laser Equipment laserfabrik GmbH | Projection & Light Equipment OS-VT Veranstaltungstechnik | Light & Sound Equipment Tempo Events

Olympiacos FC Championship Celebration 2020

Olympiacos FC - Lights of Hope by Asteris Kutulas
Rehearsing the laser show at the Pasalimani Harbor, Piraeus
Olympiacos Event 2020  by Asteris Kutulas
„Lights of Hope“ Event, Pasalimani Harbor Piraeus, Photos by © Ralph Larmann

Olympiacos FC - Lights of Hope Event 2020  by Asteris Kutulas
Olympiacos FC Championship Celebration Piraeus – Photo © by Ralph Larmann

Lights of Hope – From Olympiacos to the World

Olympiacos FC Lights of Hope Event 2020  | Braving Covid-19 with a polymedial Olympiacos FC championship celebration | 19.7.2020 | Piraeus, Greece 

Olympiacos FC Fiesta 2020. It was a big honor to create and to direct the double event „From Olympiacos and from Piraeus to the World“ on the occasion of winning the 45th championship of the Greek Superleague 2020 by Olympiacos FC.
 
Through two multimedia live TV shows (NOVA & MEGA) from Karaiskaki Stadium and from Pasalimani Piraeus harbor I wanted to unite all of them: the players, the fans, the people of Piraeus, all of Greece and the world.
 
Olympiacos FC - Lights of Hope Event by Asteris Kutulas
Olympiacos FC – Lights of Hope Event, Karaiskakis Stadium, Piraeus (Photo © by Ralph Larmann)
Olympiacos FC Fiesta 2020. Especially under the difficult and extreme conditions of the Corona pandemic it was important for us to give a sign of hope and confidence. Sport and also the arts unite people in these uncertain times. That’s why I have given my show the name „Lights of Hope“.
 
I would like to thank all my friends and colleagues and the fantastic Olympiacos team for the great cooperation.
 
 
Olympiacos Lights of Hope Event directed by Asteris Kutulas
Lights of Hope Event, Pasalimani Harbor, Piraeus (Photos by © Asteris Kutulas)

About the Olympiacos double event

On the 19th July, Olympiacos Football Club celebrated their 45th Championship title by winning the Greek Super League Trophy.  Taking place amidst an unprecedented crisis and pandemic in Greece, Olympiacos FC wanted this event to be a message of hope and optimism from Olympiacos to Piraeus, from Piraeus to Greece, and from Greece to the World.

They brought in Greek-German artist and director Asteris Kutulas to create a double event, both inside and outside the Georgios Karaiskakis Stadium in Piraeus.  His brief was to create the cup presentation event, and to send a message of strength, optimism, perseverance and hope.  The event was made up of two parts. 

The Super League Cup presentation ceremony took place inside the stadium.  The Liquid Staging ceremony event inside the G. Karaiskakis Stadium featured 3D projection mapping, lights, lasers and pyro.  This was synchronised to a symphonic soundtrack composed by Marios Joannou Elia.

Outside in Piraeus Harbour there was a public event for the fans. The events inside the stadium were sent out to LED screens, whilst there was a separate show of lasers, lights and pyro around the water’s edge.  The music was remixes by Alexandros Karozas and DJ Antonis Dimitriadis.

Olympiacos FC - Lights of Hope Event 2020 by Asteris Kutulas
Lights of Hope Event, Pasalimani Harbor, Piraeus (Photos by © Ralph Larmann)

Lights of Hope | From Olympiacos FC & Piraeus to the World
Created & directed by Asteris Kutulas

19.7.2020 | Piraeus, Greece 

Music by Marios Joannou Elia, Alexandros Karozas & DJ Antonis Dimitriadis 

Choir of Municipal Conservatory of Piraeus | Solist: Alexandra Dermati | Chormaster: Maria Spanou 

Projection Art Ross Ashton
Laser Motion Design Achilleas Gatsopoulos
Light Design George Tellos
Laser Design Daniel Brune
Pyro & Fireworks Design Pavlos Nanos
—————————–
Technical Director Aris Koudouris
Music Production Nick Elia & Alexandros Karozas
Light Programming & Operator Makis Anastasakis
Lighting Coordinator Irene Samartzi
Laser Programming Bas Verstraelen & Merlin Schaadt
Media Technician Bernd Gröger
Projection Technician Robert Foerster
Technical Director Light & Video Equipment Oliver Schulze
Logistics Uwe Förster
—————————–
Pyro & Fireworks Nanos Fireworks Greece
Laser Equipment laserfabrik GmbH
Projection & Light Equipment OS-VT Veranstaltungstechnik
Light & Sound Equipment Tempo Events

Olympiacos FC - Lights of Hope Event, Karaiskakis Stadium, Piraeus by Asteris Kutulas
Rehearsing the show at the Karaiskaki Stadium (photo by © Ralph Larmann)

„Lights of Hope“ by Asteris Kutulas – A testimonial from „Nana“ (Athena) Trandou

Asteris {a Greek name and word —extremely relevant to what follows—, meaning “Star”: That which shines enchantingly, indefinable, granting the wonder which allows for the autonomy in belief, and so, hope, despite antagonism; a light upon us, despite great distance and in darkest moments} has long been, in my eyes, an Ambassador of the Arts, Stage- Production and Greek Heritage for Greece, in Berlin.

From far off, his “Light” has been bright, making clear in every one of his works that an extraordinary ethos lay behind what he produces. Projects completed world-wide with Gert Hof, as well as the recent “Apassionata” Project, only begin to substantiate my claim.

1 | Stage-Production and Art simultaneously

I have seen, and see again in “Lights of Hope”, an urgency, a self-sacrificing effort, a focus of the highest degree in Asteris’ work. Yet it is not this drive, effort or passion which should fascinate us, but rather the meanings, concepts and ethics which incite such a complete focus for giving to others which must be noted. Asteris is sharing an idea which he holds within himself, and which makes this project of the highest level of Stage-Production and Art simultaneously. It informs his decisions and, entering into the process of creation, delivers unto us products only possible when containing such profound significance.

Such messages and ideas arrive by a creator’s sympathetic connection to and observation of past and present voices, events and creations. Having given Asteris energy, meaning, purpose, joy-of-union etc. they now seem to drive him, at all costs, to giving those messages/ideas back to the World.

Olympiacos FC Fiesta 2020 by Asteris Kutulas
Rehearsing with the Children Choir Piraeus, DJ Antonis Dimitriadis & Asteris Kutulas

2 | Their and our immediate

While it is our choice to sympathetically connect which brings about our growth and happiness, we see an even more profound implication in Asteris work; he realizes and teaches that it is always actions in the immediate —the faith, dreams, hopes, sympathy, and resulting selfless-giving from others during their immediate (appearing to us as coming from the past) – –, that are ultimately required in order to allow any human to receive such growth.

It is only by a human’s choosing in their immediate to take action and give, that those in a future moment may find something with which to connect and be inspired; to grow; to find that which drives us, in our immediate, to engage in a way which can provide such sources of connection and guidance towards selfless connection for future generations.

It is not by watching in fear, but doing in faith, which may allow ourselves and others to become the links which continue to facilitate an ever-longer chain of connections, the passing of the light of thought, the carrying and passing of the eternal flame.

It is only in this way that we, or they, as individuals, may choose to enter into a larger context, a context spanning hundreds or thousands of years, and so, which may be noticed and given to the entire World (no matter where or how it began).

Olympiacos FC Fiesta 2020 directed by Asteris Kutulas
Lights of Hope Event, Pasalimani Harbor, Piraeus (Photos by © Ralph Larmann)

3 | The Olympiacos Team

I aim to give testimony to and emphasize for you the major significance of Asteris work by seeing:

1. The Olympiacos Team as a symbol of action and achievement, the production of a sense of union, joy and meaning in the immediate, despite darkness and antagonism; uniting not only the present inhabitants of the region it represents, but also all who have identified with the team over generations; uniting people despite dissonant social and economic conditions; creating the belief that greatness could be achieved in any circumstance and in a way which facilitates an otherwise impossible scale of human connection.

Creating evidence for the belief that it is their action which may become, as it does in Asteris hands, the reality-brought-about which may synergize with the ideas of a creator to show for all other people that it is this celebration in times of difficulty, this union in the face of isolation, this dreaming in the face of limitation, that produces the results in whose connection we may find the inspiration and impetus to continue the sharing, giving and connection which may then cause such beneficial receipt in others, ad infinitum.

2. It is the Olympiacos Team’s emblem and Title which lead us to a historical association of much larger scope and meaning. They, bearing the Daphne/Laurel-Crown and named after the athletes whose competing was a means to honoring the God Zeus, uniting entire City- States in their action, become a microcosm of the type of action which began as an expression of belief, and proof of the miraculous human achievement belief could bring about. Such action led to Panhellenic agreement, and eventually, after many generations of such giving, and the light (the thought, the memory of the results) which follows, the World’s recognition of, interaction with and receipt of the meanings of the event’s source. This birthed a world-unifying Olympic games at which burns a symbolic eternal flame; that fire is the thought, the meaning, the energy, the light which inspires each generation as and by the action which the previous generation took, by choice, to give to them.

3. It is Asteris’ observation of this confluence of:
a) This Modern Greek event-occurrence in the context of Pandemic.
b) The achievement-creator’s (the team’s) association with Ancient Greek messages. This achievement in the immediate by that message-bearing, symbolic unit (the football team) in the midst of the very darkness which most-requires the message contained in the Laurel- wearing adolescent, most-challenges us to continue in the immediate to pass that message, and most-demands awareness of the need and reason for selflessly carrying forth the meaning it possesses…
which results in…
c) Asteris, himself, becoming a crucial link —carrying and keeping the meaningful torch lit with the light of his thoughts, those found in its sources, mythologies, and ideas passed; pointing with all of his energy to the need for connection, immediate connective-action and selfless sharing, despite antagonism—, bridging the information gap between modern mankind and the future of our species, exactly by
his being able to observe, synthesize and express the meaning of the past, in and with the choices and actions of the present.

Olympiacos FC Fiesta 2020 directed by Asteris Kutulas
Lights of Hope Event, Pasalimani Harbor, Piraeus (Photos by © Ralph Larmann)

4 | Daphne, the Laurel Crown & the Youth

The work is imbued with myriad manifestations of connection; the invaluable bonds of family strengthened, and individuals united in belief and celebration of the symbolic group’s achievement across generations; the team’s emblem cries out the messages which these modern-manifestations of connection utilize and represent. The message-endowed Daphne, the Laurel-Crown, is shown as an emblem and then projected as light onto the field from which the meaning of the team’s immediate action emanates.

The youth of today stand by, applying masks obediently, closing their mouths and stifling their breath of life as they face the darkness, and yet, they are present for the celebration which has been called into appropriateness (by the team’s having competed and achieved despite circumstances isolative; so, proving the awareness of a symbolic and unifying role, as they dreamed and strived together in empty stadiums).

The youth stare up in amazement and awe as those who have found a reason to and a way to express that there is something greater than the limited, fixed, defined, oppressive and isolating rules and ways of States and powers, do so.

The youth, not yet knowing such reasons or ways, are shown that there is something to seek; they are offered examples of what type of excitement, energy and increased ability such effort, seeking and selfless giving can grant us.

They are encouraged by the words, lights and images, which constitute Asteris’ work, that it is now that they must act, that they must remember to seek, that they are free to do so, that they will find, and that when they do, they will receive the energy, the belief, the informing meaningfulness, the sense of union which will give them, rejoicing, the purpose and inspiration to create and act in ways so great, for others.

5 | Messages

This is a matter of history. It is a matter of individuals taking action, despite difficulty, antagonism or discouragement in their immediate circumstances; to invent beliefs, achieve great feats by believing, and to create meaningful works.

It is a matter of the messages of an ancient mythology being embodied by a team whose actions reflect its message, those messages being thereby brought into interaction with the present, alive, and the choice of an artist to see that synthesis and to create in a way which gives completely in order to show, guide to and emphasize that inspiring meaning and synthesis now manifested. This is what makes history; our choices as individuals.

It is our choice as individuals in our immediate time and place to sympathetically observe others and the past (to become inspired by and change due to such interaction) which allows us the choice to give what we have found in such interaction, to the future. We make the choice to selflessly listen and give in order to create and become that which can link our generation to other generations.

One football game alone is but one game; but that one game played well, with self-sacrificing effort, is crucial, for it will be seen by the youth (that indefinable thought that drives the player to so risk and greatly perform kindles in the mind of the observer, the youth, an unlimited and imaginative seeking for such unknown value), and inspire the future games which will redefine that first game as the source of a tradition or a way; this is an analogy for all creation. It is when one culture passes one thought, symbol, light or message across generations, by such action in the immediate, that that light then not only has defeated physical death (Time), but also comes to represent an entire culture and so is witnessable by all of humanity; it breaks the barrier of borders, interacting with and giving to all.

6 | Togetherness

As is reflected in a team like Olympiacos offering togetherness, joy, and awe-inspiring accomplishment during moments of darkness throughout history (through War, Crises and now, Pandemic) by sacrificing for collective effort, as a symbolic unit, so we see how creators and athletes alike may connect across time and space. Hence, the synergy of the team’s immediate history, and its emblematic relationship to a larger historical meaning/scope, are displayed powerfully by the artist.

Asteris masterfully assists us in witnessing the Olympiacos team as the present embodiment of the faith and achievement which is the intended result of the mythological messages their emblem boasts. They represent all such message-passing, “Lights of Hope” in any circumstances, and it is the Artist’s job (accomplished superlatively) to guide us to finding that truth in ourselves; to finding the message implied in the action of the team, and how and why we should do the same. That no matter what our vocation, no matter what our circumstances, it is creating such light in darkness which makes such light perceivable to others and so, unites us in ways otherwise impossible; across eras and borders.

Asteris leads us to see that, no matter what —without fans present, without profits, with little time or resources, with fear ever-present—, it is our persistence to hope, dream, believe, give, attempt and share which can allow for messages (whose creation and purpose is seemingly disparate from our immediate lives or roles; like an ancient mythology) to enter into interaction with the present, affecting all of humanity, at any time.

7 | Dream, attempt, creating, acting

It is our choice in the immediate to dream and attempt, then creating and acting —despite discouraging darkness driving us to isolation and inactivity—, which become the memories, the truths, the World in which those ‘things’ may be found which inspire the present to create again; so, connecting all humans across all times and locations.

It is the action of each ‘team’ in its own time and place, the message in one creation made during one life-time, which connects all teams and all artists across millennia by their and our choice to give now, in the immediate, as individuals. “Lights of Hope” is sympathetically and generously riddled with paths and guidance to such most-crucial metaphysical information for Humanity and so, is of the highest level and value as a Production and a work of Art.

I need no more than mention his exemplary use of every resource available and his message- emboldening interaction with music, aware that we all witnessed the widely-relatable power that such selfless and significance-endowed creation can produce.

Lights of Hope by Asteris Koutoulas
Olympiacos FC – Lights of Hope Event, Karaiskakis Stadium, Piraeus

8 | The Light of our people

I suggest that, as a light may be used in stage-production for the functional purpose of making the actor visible, so may a set of codified words be used in the newspaper for the articulation of a common occurrence.

Yet, it is when we see stage-lights used to express a thought (a message which has brought the creator a sense of union, meaning, hope, completeness, happiness etc.) by someone who desperately wishes to share what they think, feel and understand —so others may utilize that same source of hope, energy, and sense of union—, that we leave the newspaper and head into the world of message-passing; Mythology; Art.

By looking into “Lights of Hope” this way, we come to see the messages and ideals of Ancient Greece found in the Olympiacos emblem, emphasized, recreated and brought into present interaction most-clearly and profoundly. This message, mind you, addresses all of Humanity, in every place and epoch. The messages found in such a source are not for or about that time or place, but rather about Humanity’s condition and the path to its nourishing connection with the World around it.

So, as I find Asteris growing from a sort of Ambassador for Greek Art/Production/Heritage in Berlin, to shining his light and the light of our people upon the entire World, I too have come to understand that the drive/urgency/effort/selflessness I consistently find in his work is not that of a draconian stage-producer, but that of an Artist using stage-production to and for its highest potential.

I find someone using the abstract techniques he has mastered by extensive experience in every facet of stage-production in order to send a message which was birthed inside him, to and for others (having been guided by similar light from the past; and as it seems, largely influenced by his culture’s ancient beliefs).

It is this significance, this meaningfulness and all-giving focus that is the source of our not just saying, “Whoa! Wow!”, upon witnessing his work, but rather, being brought to tears as we watch the “Lights of Hope” unfold before us.

Asteris Kutulas & Olympiacos
Olympiacos FC – Lights of Hope Event, Karaiskakis Stadium, Piraeus

9 | The ideals of Ancient Greece

The Olympiacos Football Club is one directly affiliated with these ‘guiding lights’ and ‘beliefs’; the ideals of Ancient Greece, its Gods and mythology, and subsequently the teachings, concepts and meanings therein. This is confirmed and made irrefutably clear in their appellation and emblem.

When we witness such an achievement as Asteris has made occur within just a few weeks, we wonder, we are in awe, and we find it to be magical; impossible. Yet, it is when in the darkness of a pandemic —with fear-derived isolation threatening the passing of knowledge, ego-driven power-structures attempting to remove belief, art, sharing, creation, connection from the list of urgent priorities, in the face of the limiting and discouraging of the activities which spread such knowledge—, it is in such great darkness that stars shine the brightest, bringing us the greatest sense of awe, peace, connection, relief and limitless inspiration.

It is by a team bearing the mark and name of the ancients (the ever-burning torch of knowledge which spreads the light of Wisdom upon millennia), engaging someone who possesses that light, knows how to give it to others and sees the immediate need for the profound nourishment they may gain from it in darkness and lacking, that such creation comes to exist; that a star, Asteris, shines brightest.

We see the “Laurel-Crown”, featured in the team’s emblem, appear in Asteris’ projections throughout the work. Accompanied and juxtaposed with words and phrases like “Create”, “Love”, “Be Free”, “Hope” and “Keep dreaming…”, we are given the most sympathetic and selflessly-derived opportunity to receive the message held by that Laurel-symbol, the light long-passed by the Greek culture and now by Asteris himself; a message embodied by the activity of the Olympiads; games crucially rooted in mythology. I will articulate this most- relevant Laurel-message soon.

These games, games not unlike modern football, were engaged to honor Zeus, and so to remind us and teach us of the otherwise impossible feats belief in such Gods could bring to us; how, inspired by the messages found in mythology, Mankind could sacrifice energy-of- self, choose to give increased effort and focus for others, and so achieve things which are beyond the individual’s capacity if/when alone and meaningless. We were offered evidence of reason for and memories by which to recall the potential in/of connection with all things.

These were Panhellenic competitions which, by one person’s sacrifice and effort, could bring together entire city-states; such unification occurs today as each team represents a region or urban area. Notably, the area which Olympiacos represents is Piraeus Port: an age-old gateway to the Western World, suggesting not only the possibility of regional unification, but a message’s ability to unify all of Humanity.

10 | Apollo & Daphne

While it is not my place or purpose here to tell, it is integral to mention Asteris’ use and recognition of the Laurel-Crown of fabled Apollo in his portrayal of the significance of this particular team’s achievement in and despite dark times. Again, this achievement and achievements like it will become the inspiring light which unites our immediate reality with a future immediate, forming connections, sources of energy and inspiration otherwise impossible.

The Laurel or Daphne, ‘stefani’ or crown, came to be when Daphne, fleeing from Apollo’s loving pursuit, gave herself to the will of the Gods, praying to her father the River God Peneus, to be saved, changed from her Apollo-attracting form, sacrificing her volition and physical existence so to remain in accordance with her Artemis-oriented beliefs. It was her belief that his catching her would produce horrible results (despite his only wishing to love her) which allowed her to give herself, to sacrifice herself to the will of a God to such an extent that it resulted in an otherwise impossible, immortality-granting transformation {this is, as a creator or athlete may give all of themselves to give to and for others, the path to discovering new meanings and possibilities in the self, to changes, transformations, metamorphoses, only possible when in such degrees of selfless connection}.

But it is Apollo’s reaction which is of highest relevance here. He approaches and speaks to the tree (once the woman who so vehemently refused him), promising to honor her forever, showing that his love was true, not an animalistic hunger, but a human desire to connect, and so, she droops (as if lowering her defense) and her beauty is seen and remembered as a glistening in her leaves.

This is the message in the Laurel: That there is an autonomy-granting, companionship-providing, all-uniting and meaning-producing value in unconditional Love and admiration of others —despite loss of what we think we should have, what we immediately desire or consciously intend, and no matter what shape or form in which an ‘other’ appears—, available at all times; a type of loving focus always within our choice to give; in all epochs and places. And that this unconditional Love is the selfless human focus which may unite us, by the autonomy in conscious choice, with all others (all other humans, creatures and things, like the Laurel Tree, which exist along with Humanity across millennia) in a way which can offer us a sense of reconciliation, and end to loss and loneliness, increased interaction with surroundings, meaningfulness, purpose, identity, uniqueness etc.

Hence, the Laurel or Daphne Crown (“Δαφνοστεφανομένος έφηβος”, the “Dafne-crowned Adolescent”; a name for the team’s Emblem-Character) holds this ancient meaning. It is this type of love Apollo showed, to focus selflessly on others, to connect to and give to others despite loss or unavailability of the physical or immediate circumstances which may have animalistically, egotistically or fearfully driven us towards them, that the team who wears the Laurel embodied in their immediate, achieving action despite darkness; a modern-day embodiment of a meaning which, more than ever, needed to be reconfirmed, reminded of, brought back to life, shined light upon, and reignited by a great artist like Asteris.

11 | A Creation

What we bear witness to here is the work of an Artist carrying an ancient message, a Light, the energy of thought, coming off a torch which is always burning. And yet, a Light which has nearly gone out many times and will go out without our sympathetically receiving it and choosing to pass it forward; by lovingly listening and then sympathetically giving and creating in the present.

Asteris is one of the few who has comprehended such messages; been inspired, nourished, informed, guided, energized, given new meaning and purpose by such light. It is guidance towards the path to finding this experience and its source in and for others, for which he shares it.

All the while, he remains aware of and emphasizes in his work that it was the selfless choice of others to take action by creating, sharing and giving in their immediate, in their present, during the now, in our Life, in their Life, in his Life, which is the only thing that could allow him to receive such knowledge. Were there no immediate action in the present of ancient times, there would be no mythologically-derived messages to take present action in order to share the light of.

It was creation, sharing, human connection, his own hope, the guidance to believe, being shown means to finding more meaning, sources of value, purpose, increased possibility in life, being offered limitlessness in imagination, which allowed him to receive such knowledge, by choosing to sacrifice his own energy for connection; to receive the messages existing within that which was once given, for connection.

Olympiacos Lights of Hope Event directed by Asteris Kutulas
Lights of Hope Event, Karaiskakis Stadium, Piraeus, Photo by © Ralph Larmann

It is a team, a group giving their full effort for the sake of others, a symbolic entity providing a sense of unity for a larger group of individuals (again, small connections producing great ones), having succeeded, having come to achievement and redefinition in a time of great darkness, and despite such darkness producing joy, new accomplishment and increased connection —and all while bearing the mark of the Apollo’s Laurel—, that seems to be so meaningful and valuably illustrated by Asteris. For he could have shined light on the participants, he could have adequately and functionally produced, but he did not; he did much more.

12 | Th Heart, the Star, the Emblem

Hence, we see in the first moments, in the exposition of the work:

1) The Heart: The physical embodiment of the choice to unconditionally love and focus on others.

2) The Star: The light which shines and enchants us, which by its indefinableness gives us the chance to think and believe in a way which, unique, causes a positive psychological effect, and especially in the greatest darkness.

3) The Emblem of Olympiacos: The Laurel Crown which carries the meaning of such unconditional love which, worn on the head of the adolescent (symbolically meaning that it is shown/offered/demonstrated/taught, by whatever means, to the youth of any generation), may guide them to finding within the self the purpose of selfless giving and connection, of the unconditional focus of love, and come to receive the nourishment which results from a completer truth or understanding of self, a growth, aliveness as the interaction which is change or redefinition having found new meaning during sympathetic identification with others; what arrives when we dream, hope, observe, interact, give selflessly to those distinct from us, seemingly separate from us (like a tree), despite antagonistic conditions (like a pandemic), by having been guided by others to see that there is something to seek and that it can bring great joy, meaning, energy and connection (as in the achievement of a team, or the creation of Asteris).

Soon after in the work, the emblem, as with the people, athletes and fans of history, become purely light (light, as they are when carried across time and space, as meaning) which is shined onto the field. They become perceivable again, they come into interaction with the present now as energy, meaning, light, yet, alive again (as life is interaction) when they are redefined, changed by this immediately enacted 45th achievement (and one which took place despite darkness). What happened on the field where they now become perceivable, as light/meaning, is what has made them perceivable. They, shining, becoming apparent and interacting, alive, remind us of and unify us in their meaning and their source.

We are reminded that they may only come to be seen if and when an individual or group of individuals enters into choice and action in the immediate to give themselves, their effort, for others; so, bringing into the present interaction and making available for the future the light of the past which guided them to make such selfless choice.

13 | Life is beautiful

We see here, and from Asteris poignant text, that “We are the World”. That the World will become what we give to it, and what we become within it; that it will become based on what we do with it today, now. That „Life is Beautiful“, „Όμορφη ζωή“. That it is our admiration of and connection with the World immediate, no matter how seemingly distinct, antagonistic, dissonant, or enigmatic its forces/factors/conditions, which is our source of that loving identification which may bring us meaning, connection and nourishment.

Images of peace, brotherhood across cultures and peoples, connections between eras, within families and across borders all lend more implications to the possible power of the meaning held within the Laurel Crown, now saturating the field as light; the light which great immediate action has incited, again, into existence; the light which has burned and been passed, as a torch, for millennia, now held by Asteris.

We keep on dreaming

It is shown that it is dreaming, “We keep on dreaming!”, which brings about such greatness, union, reason for celebration and creation; which brings into interaction with the immediate the light of the past. It is limitlessness findable by the unfixable meaning/potential/value in the nature of stars and stories, Gods and mythologies, symbols and creations, that permits the belief which allows us to interact selflessly, unassumingly, in a non-encumbering way with a tree, with someone different from us, an uncertain future or an antagonistic immediate; in a way which can show us new meaning about ourselves and others. Redefine the past. Create the World.

{We are no longer the 44-time winners; we are the 45-time winners who, despite darkness and recalling our role as a symbol, a connector of people, and carrying ancient messages which have united all of our people throughout history —changing the world entirely—, sacrificed today, to shape the World in this way.

I am no longer Apollo chasing Daphne, but the God who shows that, despite the loss of the physical/material object of his admiration, he retains the choice to love that in which he may see, imagine or remember his beloved; no matter how distinct from him an ‘other’ appears, he may look into it lovingly and find that of the beloved which he admired, and feel connection; that it is that unconditional love which allows one to find in that which is ever- present, like a Laurel tree, a sense of union; he becomes the one which holds the light of this meaning, the function and purpose of unconditional love, in a crown made of Laurel.}

14 | Have Faith, be Free

It is that which we may hold in autonomy, which we may choose (especially provided by that which is indefinable), which is our freedom. “Have Faith”, “Be Free”, “…Keep on dreaming”, Asteris says. It is this type of choice and freedom of thought which redefines and changes something like ten years of loss or failure into an “Uphill” battle toward a most- rewarding success. Ten years of loss is redefined as the qualifying factor and necessary process for our most profound success. This is how we shape the World. Only with belief, by dreaming, by choosing to have faith in that which we can belief in ourselves, by ourselves, can we look out, can we seek without fear, without self-doubt, ego or assumption, in a way which allows us to find new meaning through our connection to others.

Asteris draws the parallel between the winning a team can do, the belief a person can have, and the survival of a species (“Survive!”) which, for its idiosyncratic humanness to be present (without these human-particular traits, it is not humanity that survives, but rather humanity which is extinguished, becoming a non-human entity), must engage in such connective gestures during each generation, no matter the circumstances.

He shows the masked children of the future looking out with some unsureness, donning their masks in obedience and concern, and yet being shown that there is a reason to win, to succeed, to fight, to be free, to search, to find, and to create the World by their choices and actions. He makes clear that this message offered by himself and the Olympiacos team is not only to the youth, not only to Olympiacos fans, not only to the Greek people, but to the entire World; for it is the World which is addressed by such messages.

And he shows that it takes real individuals, on single days, from specific neighborhoods and tiny villages, making the choice to connect, to give, to be selfless and sympathetic in identification with all others —as is symbolized/embodied by the unconditional Love of the Laurel-Crown, the love of the other, the tree, allowing us to find identification within it and a sense of union through it, in autonomy, forever—, a choice which we always possess the ability to make, but which can only be made alone, during each generation, for such a message to reach future.

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Asteris reminds us, shows us, guides us to seeing that it is having a dream, a belief, hope, faith, and by creating, attempting, connecting, sharing, giving, in the now, which is the very foundation of the message offered in the mark worn by the team which executed such choice in this year’s competition. His astounding and profound artistry asks the viewer to wonder why they are weeping, why they are so awestruck beyond that way they might be by some gymnastic and bombastic display. He shows us through what he chooses to emphasize, repeat, vary and place before us in elapsing time, such truths, and makes perceivable such messages.

15 | Lights of Hope

It is our possessing the “Hope”, “Dreaming”, using the “Love”, and choosing to “Create” in the immediate, in the now, despite darkness and antagonism —despite what seem to be limitations and discouragement; despite a sense of uselessness, fear and unsureness—, that allows us to find in others, in connection, that which inspires us. And it is by taking action now, creating now, spreading the light we found represented and embodied in the choice of others to take action, as did the Olympiacos team for their region, as did the creators of the mythology which, passed for millennia, still burns with meaning on the team’s flag, that we become the Light for the next one who needs it; “Lights of Hope” in the dark, like Asteris, for Humanity across the World and all of Time.

 

Mauthausen | Songs of Humanity Tour 2020 (Farantouri & Kacholi)

Holocaust Memorial Tour

Ich bin eigentlich schon längere Zeit aus dem Konzertbusiness heraus, aber dieses Jahr hatte ich das Bedürfnis, eine Ausnahme zu machen: Anlässlich des 75. Jahrestages der Beendigung des 2. Weltkrieges und der Befreiung zahlreicher Konzentrationslager im Jahr 1945 organisiere ich zusammen mit Alexandros Karozas für Anfang 2020 eine Holocaust Memorial Konzerttournee mit der griechischen Sängerin Maria Farantouri (Athen) und dem israelischen Tenor Assaf Kacholi (Tel Aviv). Im Mittelpunkt des Konzerts steht der „Mauthausen“-Zyklus von Mikis Theodorakis. 

Holocaust Memorial Tour, directed by Asteris Kutulas
„Songs of Humanity“ Tour Plakat 2020

Hass und „United States of Love“

Für mich wurde es seit einigen Jahren immer beklemmender und furchteinflößender, miterleben zu müssen, wie sich der Hass um mich herum, in Deutschland, in Griechenland, in ganz Europa zunehmend ausbreitete und was er mit den Menschen macht. Wie dieser unsägliche Hass ausbrach und wie diese Hassausbrüche sich mehrten, was fortan beständig dazu führte, dass die Grenzen zur sprachlichen Gewalt und zur körperlichen Gewalt durchlässig und überschritten wurden.

Wir, die wir das Berlin der „United States of Love“ einen Lidschlag lang hatten genießen dürfen und glaubten, in ganz Deutschland wäre „Berlin“ zu erleben, schienen es jäh zu verlieren. Ich schreibe von Berlin, weil Berlin so oft zerrissen war, doch weil aus dieser Zerrissenheit immer wieder große Träume geboren wurden, Hoffnungen. Und daraus kam die Kunst – etwas, das Hoffnung an sich bedeutet. Darum wollten jahrzehntelang so viele nach Berlin. Was auch hieß: durch Berlins Türen in die Welt. Vielleicht kann man hier in Berlin sehr gut Abschied nehmen. Vieles, was ich tue, hängt mit dem zusammen, was ich in Berlin gefunden habe, in Ostberlin, in Westberlin, in Gesamtberlin: ungerade Lebensläufe, Veränderung als Lebensart.

Asteris Kutulas Anti Holocaust Text
Antifaschistisches Poster im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg

„Gespräch über Bäume“

Die Idee zu dieser Tour ist im veränderten Berlin entstanden. Berlin hat sich gewandelt, weil Deutschland sich gewandelt hat. Die Konzerte von Maria Farantouri und Assaf Kacholi sollen dazu beitragen, dass ein Ereignis wie das, zu dem es unlängst in Halle kam, nicht als kleiner Zwischenfall betrachtet wird. Diese Tour soll stattfinden als Bekenntnis unserer Wachheit und Sensibilität. Wir haben uns an solche Attacken wie die in Halle nicht gewöhnt. Eine jede dieser Attacken ist eine Zäsur, sie beschädigt das friedliche Zusammenleben, sie droht einem ganzen Land mit Einschüchterung. Keine dieser Attacken lässt uns ratlos verstummen. Jede löst Fragen und Unterhaltungen aus. Dem terroristischen Akt begegnet im Konzert das Lied. Brecht schrieb: „Was sind das für Zeiten, wo / ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist. / Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!“ Wir meinen, es sind Zeiten angebrochen, die das Lied und damit unbedingt auch das „Gespräch über Bäume“ brauchen, weil dessen Humanität das Inhumane deutlich werden lässt.

Wahrhaftige Kunst schließt körperliche Gewalt aus. Wir machen diese Tour, um an jedem der Konzertabende, an jedem Veranstaltungsort ein „Gespräch über Bäume“ zu führen, statt in der Schockstarre zu verharren. Ängstliches Schweigen kann es nicht aufnehmen mit hasserfülltem Gebrüll. Die Stille zwischen zwei Noten oder zwischen zwei Liedern sehr wohl. Diese Stille ist stärker als jeder Lärm.

Mein Freund Jörg Krause brachte mich mit dem wunderbaren Sänger und großartigen Menschen Assaf Kacholi aus Tel Aviv zusammen, den viele als Tenor der Cross-Over-Band Adoro kennen, und zusammen mit Ina Kutulas und Alexandros Karozas entwickelten wir das Konzept für diese Tour.

Holocaust Memorial Tour, directed by Asteris Kutulas
Der Tenor Assaf Kacholi aus Tel Aviv

Maria Farantouri und Assaf Kacholi werden sich in ihrem Konzert für „einen Moment“ der dunklen Vergangenheit zuwenden. Sie wollen mit den Liedern des Mauthausen-Zyklus’ von Mikis Theodorakis, basierend auf den Texten von Jakovos Kambanellis, ein helles Licht tragen durch eine finstere Zeit. Diese Musik ist ein Aufleuchten. Melodien sind stärker als Furcht.

75 Jahre nach der Befreiung der Konzentrationslager Auschwitz, Mauthausen, Buchenwald, Dachau, Bergen-Belsen und unerträglich vieler anderer Lager erinnern die beiden Solisten an das Leid und zugleich an die Lebenssehnsucht der Millionen Menschen, die einer mörderischen Zeit ausgeliefert waren. Niemand blieb unberührt von diesem Terror. Niemand konnte frei wählen. Im bis vor Kurzem noch satten Europa hatte die Erinnerung sich Jahrzehnte nach 1932 eingerichtet wie in einem Wohnzimmer mit Schrankwand. Wie geht jetzt Hoffnung? Wie macht man Zuversicht? Mit Maria Farantouri und Assaf Kacholi können wir erleben, dass das Lied immer wieder Antwort gibt.

Asteris Kutulas, 15.11.2019

TERMINE

Hamburg, Markthalle – 23. Januar 2020
Düsseldorf, Tonhalle – 24. Januar 2020
Dresden, Staatsschauspiel – 26. Januar 2020

Berlin, Universität der Künste – 27. Januar 2020
„Anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“
München, Gasteig (Carl-Orff-Saal) – 29. Januar 2020
Stuttgart, Liederhalle (Mozartsaal) – 30. Januar 2020
Neu-Isenburg (bei Frankfurt am Main), Hugenottenhalle – 01. Februar 2020

Linz, Brucknerhaus – 05. Mai 2020 (verschoben auf 2023)
„Anlässlich des 75. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen“ 

Australien-Tour – 22. April bis 02. Mai 2020 (verschoben auf 2023)

Mauthausen Trilogy (remastered)

Mauthausen Trilogy & the Holocaust Millennium Nightmare

Leasing the Sky – Mega & Special Events – Directed by Gert Hof & Produced by Asteris Kutulas

GERT HOF MEGA & SPECIAL EVENTS 1999 – 2010

Gert Hof events produced by Asteris Kutulas
Gert Hof in Lviv (during general rehearsal)

EVENTS DIRECTED BY GERT HOF (1951 – †2012) & PRODUCED BY ASTERIS KUTULAS

Gert Hof events produced by Asteris Kutulas
Gert Hof & Asteris Kutulas, Malta 2004 (photo © by Ralph Larmann)

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THE GERT HOF | ASTERIS KUTULAS MEGA & SPECIAL EVENTS (1999 – 2010)

Produced by Asteris Kutulas, Maria Farantouri, Washingtos Holocaust Museum
Maria Farantouri

WASHINGTON – „MAUTHAUSEN CANTATA“
US HOLOCAUST MEMORIAL MUSEUM, OCTOBER 28TH 1999


MUSIC BY MIKIS THEODORAKIS
PERFORMED BY MARIA FARANTOURI


Artistic Direction by Asteris Kutulas
Light & Stage Design by Gert Hof
Produced by Asteris Kutulas for the Holocaust Memorial Museum Washington
Promoted by Peter Pappas

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Acropolis Millennium, produced by Asteris Kutulas
Photo © Vangelis Scouldatos/AstiMusic

ATHENS – THE MILLENNIUM EVENT
ACROPOLIS, DECEMBER 31ST 1999

MUSIC COMPOSED AND CONDUCTED BY MIKIS THEODORAKIS

Artistic Direction by Gert Hof & Asteris Kutulas
Light & Pyro Design Gert Hof
Produced by Asteris Kutulas for the Greek Ministry of Culture & the Municipality of Athens

Executive Producers Tim Dowdall & Dimitris Koutoulas
Technical Director Gerd Helinski
Programming Fireworks & Pyro Hans-Georg Kehse
Light Equipment Helicon GmbH Berlin
Pyro & Fireworks Pyro-Art Feuerwerke GmbH Berlin

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Berlin Millennium with Mike Oldfield, produced by Asteris Kutulas
Photo by © Sabine Wenzel

BERLIN – THE MILLENNIUM EVENT
VICTORY COLUMN BERLIN, DECEMBER 31ST 1999

MUSIC COMPOSED AND PERFORMED BY MIKE OLDFIELD

Artistic Direction, Light & Pyro Design by Gert Hof
Event General Management by Asteris Kutulas

Programming & Operators Jens Probst & Gerry Appelt
Light Equipment Procon MultiMedia AG
Fireworks Nico Feuerwerk GmbH
Balloons Helicon GmbH Berlin
Produced by Achim Perleberg & Egon Banghardt
An Art in Heaven Production

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Ferropolis Opening with Mikis Theodorakis, produced by Asteris Kutulas
Photo by © Sven Treder

FERROPOLIS – THE CITY OF STEEL
OPENING CELEBRATION, JULY 16TH 2000

MUSIC COMPOSED AND CONDUCTED BY MIKIS THEODORAKIS

Artistic Direction, Light & Pyro Design by Gert Hof
Produced by Asteris Kutulas for the Expo 2000 Sachsen-Anhalt GmbH & the Government of Sachsen-Anhalt

Technical Director Gerd Helinski
Programming & Operator Stephan Aue
Pyro & Fireworks Pyro-Art Feuerwerke GmbH Berlin
Light Equipment & Balloons Helicon GmbH Berlin
Space Cannon Light Equipment Procon MultiMedia AG

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Hungary Millennium directed by Gert Hof, produced by Asteris Kutulas
Photo by © Sabine Wenzel

BUDAPEST – THE MILLENNIUM EVENT
1000 YEARS OF HUNGARY, AUGUST 20TH 2000

MUSIC BY ROBERT ERDESZ

Artistic Direction, Light & Pyro Design by Gert Hof
Event General Management & Production Asteris Kutulas

Produced by Asteris Kutulas, Happy End Kft. & Art in Heaven GmbH for the Government of Hungary
Executive Producer Tim Dowdall
Programming & Operator Stephan Aue
Technical Direction & Local Support Multimedia (Europe) Ltd.
Light Equipment Procon MultiMedia AG
Balloons Helicon GmbH Berlin, Director: Gerd Helinski
Pyro & Fireworks Boom Boom Productions, California

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Chine Millennium directed by Gert Hof, produced by Asteris Kutulas
Photo by © Sven Treder

BEIJING – THE MILLENNIUM EVENT
CHINA MILLENNIUM MONUMENT, DECEMBER 31ST 2000

MUSIC BY KLAUS SCHULZE

Artistic Direction, Light & Pyro Design by Gert Hof
Event Management & Production Asteris Kutulas

Produced by Beijing Gehua Cultural Development Co., Beijing Television, Shanghai Eastern Television, Art in Heaven GmbH & Asteris Kutulas for the Chinese Government
Executive Producer Tim Dowdall & LogistiX
Technical Director Gerd Helinski
Programming & Operator Stephan Aue
Space Cannon Light Equipment Procon MultiMedia AG
Light, Laser & Neon Equipment Gehua Beijing
Pyro & Fireworks Ikebun Co. Ltd. Japan

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Events directed by Gert Hof, produced by Asteris Kutulas
Photo by © Nikos Boutsikos/Asti Music

NIGHT OF THE EURO
SYNTAGMA SQUARE ATHENS, DECEMBER 31ST 2001

MUSIC BY PERICLES KOUKOS

Artistic Direction, Light & Pyro Design by Gert Hof
Produced by Asteris Kutulas for the Municipality of Athens

Executive Producers Tim Dowdall & Dimitris Koutoulas
Programming & Operator Stephan Aue
Pyro & Fireworks Nanos Fireworks Athens
Light Equipment Ultraschall OHG
Technical Direction Multimedia (Europe) Ltd.

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Events directed by Gert Hof, produced by Asteris Kutulas
Photo by © Sabine Wenzel

DRESDEN SHINES AGAIN – THE BENEFIT EVENT
SEMPER OPERA HOUSE, DECEMBER 7TH 2002

MUSIC BY JOHANN SEBASTIAN BACH

Artistic Direction, Light & Pyro Design by Gert Hof
Produced by Asteris Kutulas for the State of Saxony

A Light Monuments Production
Technical Director Gerd Helinski
Programming & Operator Jens Probst
Pyro & Fireworks Pyro-Art Berlin
Light Equipment Procon MultiMedia AG

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Events directed by Gert Hof, produced by Asteris Kutulas
Photo © by Asti Music

ATHENS – DAY OF EUROPE
THE ACROPOLIS EVENT, MAY 9TH 2003

MUSIC BY MIKIS THEODORAKIS
PERFORMED BY GEORGE DALARAS

Artistic Direction, Light & Pyro Design by Gert Hof
Produced by Asteris Koutoulas for the General Governor of Athens and Piraeus, the European Commission, the Greek Ministry for Foreign Affairs and the European Parliament

Event Coordination Vassilis Riziotis & Dimitris Koutoulas
Technical Director Harald Günthert
Programming & Operator Jens Probst
Artist Management Anna Dalaras
Light Equipment Procon MultiMedia AG Hamburg
Pyro & Fireworks Nanos Fireworks Athens
Local Production Art Hellas Athens
A Light Monuments Production

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Atlantic City Donald Trump Show directed by Gert Hof, produced by Asteris Kutulas
Photo by © Guido Karp

ATLANTIC CITY – LIGHTS OF FREEDOM
THE TRUMP TAJ MAHAL EVENT, JULY 26TH 2003

MUSIC BY BRUCE SPRINGSTEEN

Artistic Director, Light & Pyro Design Gert Hof
Produced by Asteris Kutulas for the Donald Trump Organization

Event Coordination Michael B. Sladden
Programming & Operator Jens Probst
Production Management Ed Puntin
Light Equipment Syncrolite, LP Dallas
Pyro & Fireworks by Grucci, Inc.
A Light Monuments Production

„It was a pleasure welcoming Berlin director Gert Hof and his producer Asteris Koutoulas to the USA. Gert used 80 SS/SX7Ks with Pigis from Fourth Phase and some pyro from Gucci. The show was visible for 20 miles around Atlantic City and created quite a stir among the blasé Americans who believe they have seen it all. 

Gert Hof is part 21st century technologist and part P.T. Barnum whose main goal is to create a lasting and remembered impression on the mind … Gert Hof developed an explosive style that is uniquely qualified to celebrate the triumph of the human spirit. His show explodes with light, pyro, sound, colour and grand images. He is obsessed with the power of light as are those of us who make the tools of his trade.“

Jack Calmes & Jimmy Page Henderson, Syncrolite

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Red Square Moscow City Day event with Scorpions directed by Gert Hof, produced by Asteris Kutulas
Photo by © Sabine Wenzel

MOSCOW – DAY OF CITY CELEBRATION
THE RED SQUARE EVENT, SEPTEMBER 6TH 2003

MUSIC PERFORMED BY THE SCORPIONS & THOMAS ANDERS

Artistic Director, Light, Neon, Laser & Pyro Design Gert Hof
Produced by Asteris Kutulas for the Municipality of Moscow

Co-Produced by Multimedia International Budapest & JSA Moscow
Event Coordination Alexander Strizhak
Executive Producers Tim Dowdall & Valery Feofanow
Technical Director Gerd Helinski
Programming & Operator Jens Probst
Production Management Kostya Bryanka
Production Coordination Gleb Kharchenko
Stage & Local Production JSA Moscow
Light Equipment Procon MultiMedia AG Hamburg (Space Cannons)
Light Equipment A & O Bremen (Syncrolite)
Neon Installation Multimedia International Budapest
Pyro & Fireworks Piro Show Moscow
Laser Equipment Laser Kinetiks Moscow
Logistics Bauer Concept Berlin
A Light Monuments Production

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Events directed by Gert Hof, produced by Asteris Kutulas
Photo by © Guido Karp

PIRAEUS – HARBOR OF THE WORLD
OCTOBER 18TH 2003

MUSIC BY MIKIS THEODORAKIS

Artistic Director, Light, Laser & Pyro Design Gert Hof
Produced by Asteris Koutoulas for the Governor of Piraeus

Executive Producers Vassilis Riziotis & Dimitris Koutoulas
Technical Director Gerd Helinski
Programming & Operator Jens Probst
Production Management Renos Varlas
Light Equipment Procon MultiMedia AG Hamburg
Fireworks Nanos Fireworks Athens
Pyro Effects Daniel Schwartz Berlin
Laser Equipment Laser Design Athens
Logistics Bauer Concept Berlin
Stage & Local Production New Sound & Light Ltd. Athens

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Events directed by Gert Hof, produced by Asteris Kutulas
Photo by © Sabine Wenzel

POZNAN – THE OLD BREWERY OPENING EVENT
NOVEMBER 5TH 2003

MUSIC COMPOSED & PERFORMED BY KLAUS SCHULZE

Artistic Director, Light & Pyro Design Gert Hof
Produced by Asteris Koutoulas for Fortis Sp. z o.o. & Grazyna Kulczyk

Co-Produced by Viva Art Music Warsaw
Event Coordination Marek Szpendowski
Technical Director Gerd Helinski
Programming Jens Probst
Operator Jan Schröter
Production Coordination Marek Debski
Light Equipment Procon MultiMedia AG Hamburg
Pyro & Fireworks Pyro Art Berlin
Stage & Local Production Viva Art Music Warsaw

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Events directed by Gert Hof, produced by Asteris Kutulas
Photo by © Sabine Wenzel

ISCHGL – THE LIGHT
WINTER OPENING EVENT, NOVEMBER 28TH 2003

MUSIC BY GEORG FRIEDRICH HÄNDEL
PERFORMED BY AMICI FOREVER

Artistic Director, Light & Pyro Design Gert Hof
Produced by Asteris Koutoulas for the Tourismusverband Ischgl

Executive Producer Tim Dowdall
Event Coordination Andrew Zweck
Technical Director Gerd Helinski
Programming & Operator Jens Probst
Production Management Steffen Brandt (Procon)
Light Equipment Procon MultiMedia AG Hamburg
Helium Balloons Helicon GmbH
Pyro & Fireworks Pyro-Art Berlin

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Events directed by Gert Hof, produced by Asteris Kutulas
Photo by © Jens Rötzsch

BERLIN – EUROPEAN ACCESSION NIGHT
THE GENDARMENMARKT EVENT, APRIL 30TH 2004

MUSIC BY PETER THOMAS
PERFORMED BY JOCELYN B. SMITH & THE SCHÖNEBERGER SÄNGERKNABEN

Artistic Director, Light, Neon & Pyro Design Gert Hof
Produced by Asteris Kutulas for the Presidents of the European Parliament (Pat Cox), the European Commission (Romano Prodi) & the European Council (Bertie Ahern)

Event Coordination Stephan Reichenberger
Technical Director Gerd Helinski
Light Equipment Procon MultiMedia AG Hamburg
Neon Installation Multimedia International Budapest
Fireworks Flash Art GmbH
Pyro Effects Daniel Schwartz

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Malta Welcome Europe event directed by Gert Hof, produced by Asteris Kutulas
Photo by © Sabine Wenzel

MALTA – WELCOME EUROPE
THE FORT ST. ANGELO EVENT, MAY 1ST 2004

MUSIC BY ROGER WATERS

Artistic Director, Laser, Light & Pyro Design Gert Hof
Produced by Asteris Koutoulas for the “Welcome Europe” Consortium, the Maltese Government and the European Broadcasting Union (EBU)

Executive Producer Tim Dowdall
Event Coordination Andrew Zweck & Nigel Camillieri
Technical Director Steffen Brandt
Programming & Operator Jens Probst
Programming Laser Daniel Brune
Light Equipment Procon MultiMedia AG Hamburg
Projections E/T/C UK Ltd. & Ross Ashton
Pyro & Fireworks Flash Art GmbH
Pyro Effects Daniel Schwartz
Fireworks & Pyro Coordination Felix Wolff
Laser Equipment laserfabrik showlaser GmbH
Logistics Bauer Concept Berlin
Producers & Local Partner NnG Promotions

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Motörhead, Stage Fright show, Gert Hof, Asteris Kutulas
Motörhead – Stage Fright Concert (photo © Ralph Larmann)

MOTÖRHEAD – STAGE FRIGHT
PHILIPSHALLE DUSSELDORF, DECEMBER 7TH 2004

MUSIC PERFORMED BY MOTÖRHEAD

Stage & Light Design Gert Hof
Executive Producer Ulrike Rudolph for SPV
Gert Hof Management & Light Production by Asteris Kutulas for SPV

Production Manager Steffen Brandt
Technical & Light Equipment Procon MultiMedia AG Hamburg
An SPV Production

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Events directed by Gert Hof, produced by Asteris Kutulas
Photo by © Ralph Larmann

NUREMBERG – THE CCN EVENT
OPENING CEREMONY OF THE CONGRESS CENTRE EAST, APRIL 17TH 2005

MUSIC BY SERGEJ RACHMANINOW

Art Director, Neon & Pyro Design Gert Hof
Produced by Asteris Kutulas for the Congress Centre Nuremberg

Technical Director Steffen Brandt
Programming & Operator Jens Probst
Neon Installation Multimedia International Budapest
Light Equipment Procon MultiMedia AG Hamburg
Pyro Effects Sven Asamoa

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Turkey, Gert Hof, Gallipoli, produced by Asteris Kutulas
Photo by © Sabine Wenzel

GALLIPOLI (TURKEY) – IN MEMORIAM SON ET LUMIERE
THE 90TH ANNIVERSARY OF THE ANZAC DAY, APRIL 25TH 2005

MUSIC BY TOMASO ALBINONI

Art Director, Light & Pyro Design Gert Hof
Produced by Asteris Koutoulas for the Australian Government

Event Coordination Andrew Zweck
Technical Director Steffen Brandt
Programming & Operator Jens Probst
Light Equipment Procon MultiMedia AG Hamburg
Pyro Effects Sven Asamoa & Daniel Schwartz
Logistics Bauer Concept Berlin

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Events directed by Gert Hof, produced by Asteris Kutulas
Photo © by Jens Rötzsch

MAGDEBURG – HEAVEN SYMPHONY
MAGDEBURG CATHEDRAL, CELEBRATION OF THE 1,200 YEARS OF MAGDEBURG, MAY 7TH 2005

MUSIC BY HILDEGARD VON BINGEN, ANTONIO VIVALDI, GIACOMO PUCCINI, CARL ORFF & THE SCORPIONS

Art Director, Fireworks & Pyro Design Gert Hof
Produced by Asteris Koutoulas for the Municipality of Magdeburg

Technical Director Michael Casper
Pyro & Fireworks Flash Art GmbH
Pyro Effects Sven Asamoa
Production, Light Equipment, Sound & Stage Procon MultiMedia AG Hamburg

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ATHENS – TOGETHER IN FRIENDSHIP
THE TOWN HALL ATHENS EVENT, JUNE 11TH 2005

MUSIC BY MIKIS THEODORAKIS

Art Director, Fireworks & Pyro Design Gert Hof
Produced by Asteris Koutoulas for the Municipality of Athens

Event Coordination Vassilis Riziotis & Dimitris Koutoulas
Technical Director Spiros Nanos
Programming & Operator Pavlos Nanos
Pyro & Fireworks Nanos Fireworks Athens

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Events directed by Gert Hof, produced by Asteris Kutulas
Photo © by Jens Rötzsch

OMAN – LIGHT FROM THE ARAB WORLD
THE 35TH NATIONAL DAY & REIGN ANNIVERSARY OF HIS MAJESTY SULTAN QABOOS
MUSCAT, NOVEMBER 22ND 2005

MUSIC BY CHRISTIAN STEINHÄUSER

Art Director, Light, Laser, Boat & Pyro Design Gert Hof
Event Concept Dimitris Tziotis/ Cleverbank Athens
Produced by Asteris Koutoulas for the Government of Oman

Production Coordination Dimitris Koutoulas
Technical Director Steffen Brandt
Production Management Norman Bauer
Programming & Operator Jens Probst
Programming Fireworks & Pyro Markus Katterle
Programming Laser Daniel Brune
Boat Coordinator Gerd Helinski
Light Equipment Procon MultiMedia AG Hamburg
Fireworks FlashArt GmbH
Laser laserfabrik showlaser GmbH
Pyro Effects Sven Asamoa
Projections Ross Ashton – E/T/C UK Ltd.
Sound Equipment Black Box Music Berlin

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Events directed by Gert Hof, produced by Asteris Kutulas
Photo © Ralph Larmann

ATHENS – LIGHTING UP THE STARS
OPENING EVENT OF THE “MALL”, NOVEMBER 24TH 2005

MUSIC BY RAMMSTEIN

Art Director, Neon & Pyro Design Gert Hof
Produced by Asteris Koutoulas for the Orama Organization

Executive Producer Dimitris Koutoulas
Technical Directors Ulli Klug & Steffen Brandt
Programming & Operator Jens Probst
Neon Installation Multimedia International Budapest
Light Equipment Procon MultiMedia AG Hamburg
Additional Light Equipment Black Box Music Berlin
Pyro Effects Sven Asamoa & Nanos Fireworks Athens

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Reinhold Messner, Bozen, Gert Hof, Asteris Kutulas
Photo by © Ralph Larmann

BOZEN (ITALY) – THE VOLCANO
OPENING EVENT OF THE MESSNER MOUNTAIN MUSEUM SIGMUNDSKRON, JUNE 9TH 2006

Art Director & Pyro Design Gert Hof
Produced by Asteris Kutulas

Technical Director Sven Asamoa
Programming & Operator Sven Asamoa
Pyro Effects Sven Asamoa & Daniel Schwartz
Local coordination Felix Wolff

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Events directed by Gert Hof
Photo by © Ralph Larmann

DRESDEN – „THE GREEN DIAMOND“
RE-OPENING EVENT OF THE GREENERY VAULT, OLD CASTLE, SEPTEMBER 9TH 2006

MUSIC BY JOHANN SEBASTIAN BACH

Art Director, Light & Pyro Design Gert Hof
Produced by Asteris Kutulas for the Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Technical Director Gerd Helinski
Programming Jens Probst
Laser programming Daniel Brune
Pyro Effects Sven Asamoa
Laser Eqipment laserfabrik showlaser GmbH
Light Equipment A&O Lighting GmbH & Procon MultiMedia AG

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Events directed by Gert Hof, produced by Asteris Kutulas
Photo © by Ralph Larmann

LVIV (UKRAINE) – THE 750TH ANNIVERSARY EVENT
OPERA HOUSE SQUARE, SEPTEMBER 30TH 2006

MUSIC COMPOSED & CONDUCTED BY RUSLANA

Art Director, Light, Laser, Neon & Pyro Design Gert Hof
Produced by Asteris Kutulas for the Municipality of Lviv

Production coordination Norman Bauer
Technical Director Steffen Brandt
Light Operator Jens Probst
Local Logistics Manager Taras Shykh
Fireworks Director Markus Katterle
Pyro Director Sven Asamoa
Laser Programming Daniel Brune
Light Equioment Procon MultiMedia AG
Pyro & Fireworks Flash Art GmbH
Laser Equipment laserfabrik showlaser gmbH
Logistics Bauer Concept Berlin

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UNICEF, Gert Hof, produced by Asteris Kutulas
Photo by © Ralph Larmann

DUSSELDORF – 60 YEARS OF UNICEF GALA
LTU ARENA, OCTOBER 23TH 2006

MUSIC BY JOHN LENNON
PERFORMED BY SENAIT MEHARI & HENNING SCHMIEDT

Art Director & Laser Design Gert Hof
Produced by Asteris Koutoulas for UNICEF

Technical Director Gerd Helinski
Laser Programming Daniel Brune
Laser Eqipment laserfabrik showlaser GmbH

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Events directed by Gert Hof, produced by Asteris Kutulas
Photo by © Jens Rötzsch

DRESDEN – RE-OPENING CEREMONY RAILWAY CENTRAL STATION
NOVEMBER 10TH 2006

MUSIC BY JAN GARBAREK

Art Director, Neon, Pyro & Laser Design Gert Hof
Produced by Asteris Kutulas for Deutsche Bahn AG

Technical Director Gerd Helinski
Laser programming Daniel Brune
Laser Eqipment laserfabrik showlaser GmbH
Pyro Effects ars agens berlin

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Sofia, Bulgaria, produced by Asteris Kutulas
Photo by © Guido Karp

SOFIA – THE WELCOME EUROPE EVENT
BATENBERG SQUARE, DECEMBER 31ST 2006

Art Director, Light, Fireworks & Pyro Design Gert Hof
Produced by Asteris Kutulas for the Government of Bulgaria

Technical Director Gerd Helinski
Light Operator Jens Probst
Executive Producers Tim Dowdall & Ivan Nestorov
Light Equipment Procon MultiMedia AG

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AidaDiva christening, Hamburg, produced by Asteris Kutulas
Photo by © Guido Karp

HAMBURG – AidaDIVA CHRISTENING CEREMONY
HAMBURG HARBOR, APRIL 20TH 2007

MUSIC BY WESTBAM & CHRISTIAN STEINHÄUSER

Concept, artistic direction, light, laser, fireworks & pyro design by Gert Hof
Produced by Asteris Kutulas for Aida Cruises AG

Production Manager & Technical Director Gerd Helinski
Coordination by Massine Productions GmbH, Berlin
Production Manager for Procon MultiMedia AG Michael Casper
Programming & Operator Jens Probst
Programming & Operator Laser Daniel Brune
Programming Fireworks & Pyro Effects Markus Katterle
Production Manager Fireworks & Pyro Effects Konrad Kuschel
Technical Director Fireworks & Pyro Effects Holger Behrens
Sound Director Klaus Rahe
Boat Coordination Dimitris Koutoulas
Production, Light & Sound Equipment Procon MultiMedia AG, Hamburg
Fireworks & Pyro Effects Flashart GmbH, Bielefeld
Laser Equipment laserfabrik showlaser GmbH

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Hugo Boss, Fashion Week, produced by Asteris Kutulas
Fashion Week Hugo Boss after show, Russian Embassy Berlin (Photo by © Sabine Wenzel)

BERLIN – THE HUGO BOSS AFTER SHOW PARTY
OPENING FASHION WEEK BERLIN
RUSSIAN EMBASSY BERLIN, JULY 12TH 2007

Light, Laser & Pyro Design by Gert Hof
Produced by Asteris Kutulas for Hugo Boss AG

Technical Director Gerd Helinski
Programming & Operator Jens Probst
Nowadays Production Coordination Volker Scherz
Light Equipment A&O Lighting Technology GmbH
Laser Equipment laserfabrik showlaser GmbH
Pyro Effects Asamoa Agens
Hugo Boss Production Nowadays GmbH

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Hugo Boss, Hamburg, produced by Asteris Kutulas
Photo by © Sabine Wenzel

HAMBURG – THE HUGO BOSS BOAT CHRISTENING
SEPTEMBER 18TH 2007

MUSIC BY WESTBAM

Light, Laser & Pyro Design by Gert Hof
Produced by Asteris Koutoulas for the Hugo Boss AG

Technical Director Gerd Helinski
Programming & Operator Jens Probst
Laser Programming Daniel Brune
Light Equipment Procon MultiMedia AG
Laser Equipment laserfabrik showlaser GmbH
Pyro Effects Sven Asamoa
Coordination by Massine Production GmbH

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Vilnius, produced by Asteris Kutulas

VILNIUS – OPENING CEREMONY VILNIUS GATES
OCTOBER 26TH 2007

MUSIC BY LINAS RIMSA

Fireworks, Laser & Pyro Design by Gert Hof
Produced by Asteris Koutoulas

Technical Director Norman Bauer
Production Manager Konrad Kuschel
Fireworks & Pyro Programming Felix Wolff
Fireworks & Laserequipment FLASH ART GmbH

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Anouk, Asteris Kutulas
Photo by © Anja Pietsch

ANTWERP & ARNHEM – ANOUK LIVE IN CONCERT
MARCH 2008

MUSIC BY ANOUK

Light & Stage Design by Gert Hof
Produced by Asteris Koutoulas for Live Nation Holland

Programming & Operator Jens Probst
Light Director Steffen Brandt
Production Management Flip van Ommeren
Light Equipment Procon MultiMedia AG & A&O Lighting
A Live Nation Holland Production

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Produced by Asteris Kutulas, Westbam, Loveparade
Photo by © Sabine Wenzel

DORTMUND – COLOSSEUM OF LIGHT
CLOSING-EVENT OF THE LOVEPARADE
JULY 19TH 2008

MUSIC BY WESTBAM

Light, Laser & Pyro Design by Gert Hof
Produced by Asteris Kutulas for the Loveparade

Technical Director Gerd Helinski
Programming & Operator Jens Probst
Laser Programming Daniel Brune
Light Equipment A&O Lighting GmbH Bremen
Laser Equipment laserfabrik showlaser GmbH
Fireworks & Pyro Effects Elements Entertainment GmbH
Pyro Effects Sven Asamoa
Coordination by Massine Production GmbH

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Vilnius, Gert Hof, Asteris Kutulas
Vilnius (Photo by © Ralph Larmann)

VILNIUS – 1000 YEARS OF LITHUANIA & EUROPEAN CULTURAL CAPITAL 2009 CELEBRATION
CATHEDRAL SQUARE, JANUARY 1ST 2009

MUSIC BY VYTAUTAS JURGUTIS

Art Director, Light, Fireworks & Pyro Design Gert Hof
Produced by Asteris Kutulas for the Government of Lithuania

Local Producers Linas Ryskus & Giedre Zemaitiene
Production & Logistics Director Norman Bauer
Light Operator Andre Grohmann / tenfeet Deutschland
Technical Director Procon MultiMedia AG Ingo Gaebel
Technical Director Flash Art Felix Wolff
Technical Director Pyro Sven Asamoa
Local Production Manager Renata Krapikaite
Light Equipment Procon MultiMedia AG
Pyro & Fireworks Flash Art GmbH
Logistics Bauer Concept Berlin

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Mikis Theodorakis, Gert Hof, Asteris Kutulas
Concert House Berlin (Photo by © Sabine Wenzel)

BERLIN – CANTO GENERAL
KONZERTHAUS AM GENDARMENMARKT, OCTOBER 5TH 2009

MUSIC BY MIKIS THEODORAKIS
PERFORMED BY MARIA FARANTOURI, RAINER SCHEERER, CONCERT CHOIR BERLIN, SINGAKADEMIE NIEDERSACHSEN, CONCERT ORCHESTRA BERLIN, CONDUCTED BY CLAUS-ULRICH HEINKE

Artistic Direction by Gert Hof & Asteris Kutulas
Light Design by Gert Hof
Produced by Asteris Kutulas for the Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
Promoted by Stephan Gorol
Technical Director Mathias Jung


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