Archive for April, 2008

www.asteris-koutoulas.de Update 29.4.2008

Montag, April 28th, 2008

Vervollständigt:

Die für mich interessanteste und spannendste Schriftstellerin der DDR, diesem Land der Ferne und des gebrochenen Worts. Sie hat mich lange verfolgt, noch vehementer dann als “Kassandra”. Ein Flirren zwischen Heimat und  Lifestyle. Rockmusik in meiner Seele. In meinem Kopf ein Widerhall von Gesprächsfetzen bei ihr zu Hause und einmal auch in Tübingen. Das Blubbern des Bluts in den Adern. Und sie verhalf mir zu meiner damaligen realsozialistischen Einsicht Ende der siebziger Jahre: Der Himmel ist immer noch geteilt, aber die Freiheit fiel in die Spalte zwischen den Hälften…

www.asteris-koutoulas.de Update 25.4.2008

Freitag, April 25th, 2008

Neu hinzugekommen:

Uwe war mein bester Freund in Leipzig. Ich habe ihm eine Menge zu verdanken. Und nicht nur das Zimmer in seiner Wohnung. Wir sind viel miteinander geflogen, und diese Seiten aus meinen damaligen Tagebüchern belegen das.

www.asteris-koutoulas.de Update 21.4.2008

Montag, April 21st, 2008

Vervollständigt:

Der Orakelort der Antike ist nicht nur eine Art geistige Heimat, es ist auch eine geographische, zumal Sernikaki, das Heimatdorf meines Vaters, nur wenige Kilometer weiter weg mitten im Tal von Amfissa liegt - umgeben von einem riesigen Olivenhain, unweit der kleinen Hafenstadt Itea. Im Sommer das laute Zirpen der Zikaden wie ein moderner Klangteppich. Flirrende Luft unter einer brennenden Sonne. Karge Landschaft, ausgetrocknete Erde. Nicht umsonst ist der Sonnengott Apollo der Herrscher über Delfi gewesen.

www.asteris-koutoulas.de Update 8.4.2008

Dienstag, April 8th, 2008

Neu hinzugekommen:

Zu Johannes Jansen wird mir bestimmt noch einiges einfallen. In meiner Homepage veröffentliche ich ein Gedichtfragment von ihm, das aus dem ersten Jahr unserer Bekanntschaft stammt … die freie Nachdichtung eines Bruchstücks der Gedichtkomposition “Das ungeheure Meisterwerk” von Jannis Ritsos. Ritsos passte irgendwie überhaupt nicht zu Johannes, aber irgendwie dann doch … Später entwickelten wir eine echte Zuneigung und haben viel miteinander gemacht, noch später verloren sich unsere Wege. Ihm verdanke ich nicht nur das Gedicht “Das bizarre Städtchen” von Nezval, die Begegnung mit Frank Lanzendörfer, mit Peter Wawerzinek und mit vielen anderen, und nicht nur seine eigene faszinierend-mystische dunkle Welt …

Update, 21.5.2008: Habe einige mich sehr bewegende Briefe von Johannes, die er mir während seiner Armeezeit schrieb, zu einer kleinen Collage einer “DDR-Armee-Befindlichkeit” zusammengestellt und veröffentliche sie nun hier.

www.asteris-koutoulas.de Update 3.4.2008

Donnerstag, April 3rd, 2008

Vervollständigt:

Hauptmann entdeckte ich - erst nach mehreren Versuchen … Aber dann, plötzlich, las ich seine blutrünstige Atriden-Tetralogie von Anfang der vierziger Jahre. Ein wahrer Horror-Trip in den Abgrund der menschlichen Seele. Delfi blutig. Deutschland am Boden. Das Individuum zerstört. Am Ende. Kein Recht mehr zum Überleben.