<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!-- generator="wordpress/2.2.1" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>Asteris Kutulas Blog</title>
	<link>http://asti-blog.de</link>
	<description>(Update-Infos zur Homepage www.asteris-koutoulas.de)</description>
	<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 17:33:30 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.2.1</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>Unbewiesene Fakten aus meiner Heimat</title>
		<link>http://asti-blog.de/2011/12/06/unbewiesene-fakten-aus-meiner-heimat/</link>
		<comments>http://asti-blog.de/2011/12/06/unbewiesene-fakten-aus-meiner-heimat/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 00:43:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Asteris Koutoulas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Update Infos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://asti-blog.de/2011/12/06/unbewiesene-fakten-aus-meiner-heimat/</guid>
		<description><![CDATA[Sowohl Theodoros Pangalos als auch Evangelos Venizelos, aber auch Giorgos Papandreou, Konstantin Karamanlis, Dora Bakopoulou oder Antonis Samaras, sie alle stammen aus Politikerfamilien, die teilweise seit 100 Jahren das gesellschaftliche System Griechenlands beherrschen. Sie symbolisieren das alteingesessene, korrupte, marode, reformresistente Establishment von Vetternwirtschaft und Klientelismus, sie haben es beständig weiter gestärkt und gefestigt und damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sowohl Theodoros Pangalos als auch Evangelos Venizelos, aber auch Giorgos Papandreou, Konstantin Karamanlis, Dora Bakopoulou oder Antonis Samaras, sie alle stammen aus Politikerfamilien, die teilweise seit 100 Jahren das gesellschaftliche System Griechenlands beherrschen. Sie symbolisieren das alteingesessene, korrupte, marode, reformresistente Establishment von Vetternwirtschaft und Klientelismus, sie haben es beständig weiter gestärkt und gefestigt und damit in Griechenland quasi die Demokratie in ihrem ursprünglichen Sinn abgeschafft. Sie alle gehören zu den wenigen „Herrscherfamilien“, die neben diversen Großverlegern, Reedern und Berufspolitikern die politische, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung des Landes bestimmten. Etwa 300 Menschen treffen in Griechenland seit dem Ende der Militärdiktatur 1974 alle ökonomischen und politischen Entscheidungen, und viele von ihnen bereicherten sich auf Kosten der Allgemeinheit auf die eine oder andere Art und Weise, wobei sie sich dabei auch an EU-Geldern in Form von Provisionen, Kick-Backs, auf dem Umweg über Scheinfirmen und sogar durch unverhohlenen Betrug bedienten. Dieses extrem parasitäre Establishment konnte sich an der Macht halten, weil es unentwegt dafür sorgte, sich eine politikhörige und untertänige Staatsanwaltschaft sowie eine korrupte Finanz- und Steuerbehörde heranzuzüchten und diese am Leben zu erhalten, was jeglichen Ausbruch aus dem bestehenden „System“ unmöglich machte. Zudem stützte sich dieses System auf eine durch die geduldete Steuerhinterziehung und andere Privilegien gehätschelte parasitäre „Oberschicht“, bestehend aus Kommunalpolitikern, Top-Rechtsanwälten, Gewerkschaftsbossen, „Star-Journalisten“, Ärzten, auserwählten Unternehmern und Landwirten. „Freie Wahlen“ waren zugelassen, aber viele Stimmen wurden gegen Vergünstigungen (rousfeti) jeglicher Art gehandelt, was hauptsächlich die Verbeamtung einer Anzahl von „treuen Wählern“ oder deren Familienangehörigen bedeutete.</p>
<p>Dadurch wurde nicht nur ein Teil der Bevölkerung „korrumpiert“ und „politisch fanatisiert“, sondern auch „mitschuldig“ gemacht am Verfall der Werte und des sozialen Gefüges. Im Laufe der letzten 40 Jahre änderte sich dadurch das soziale Verantwortungsgefühl vieler Griechen noch einmal nachdrücklich. Es setzte sich immer mehr ein grenzenloser Egoismus durch, der von der herrschenden Kaste befördert und zum obersten Prinzip der neoliberalen griechischen Gesellschaft erhoben wurde. Wer sich darauf nicht einlassen wollte, hatte kaum Aufstiegschancen. Vom Ausmaß der Korruption zeugen an der Spitze des Eisbergs der Koskotas-, der Siemens-, der Ferrostaal- und der Protonbank-Skandal, das Vathopedi-Desaster, die dubiosen Waffengeschäfte griechischer Politiker und Beamter sowie Hunderte nicht verfolgter und nicht aufgeklärter Skandale.<br />
Hinzu kommt, dass die seit 1974 herrschende Politikerkaste den fast unbegrenzten Einfluss ausländischer und ungezügelter nationaler wirtschaftlicher Interessen zugelassen und darauf ihre Macht gestützt hat, ohne jemals auch nur ansatzweise eine eigenständige nationale griechische Politik zu verfolgen. Die Ergebnisse sind schockierend. Das Land befindet sich seit 2008 in einem rasanten Niedergang – nicht nur in finanzieller und struktureller, sondern auch in moralischer und kultureller Hinsicht. Vierzig Jahre PASOK/Nea Demokratia-Regierungen führten 2012 zu folgenden Ergebnissen, die außer Zweifel stehen:</p>
<p>1) Griechenland ist bankrott.</p>
<p>2) Der Staatsapparat verharrt in einem desolaten Zustand – es besteht keine Steuergerechtigkeit, das Gesundheitswesen ist marode, das Bildungswesen gehört zu den weltweit schlechtesten, das Rechtswesen ist unzureichend entwickelt, die Verwaltung arbeitet absolut ineffizient.</p>
<p>3) Griechenland hat keine Perspektive, so dass Tausende junge Griechen ihr Land verlassen, um sich im „Westen“ eine neue Zukunft aufzubauen.</p>
<p>4) Griechenland ist im Resultat der Politik der letzten 40 Jahre zur „Zwangversteigerung“ gezwungen, es muss also sein gesamtes Staatseigentum zu einem Bruchteil des Wertes an Privatpersonen, Konzerne und Investoren aus dem Ausland verkaufen.</p>
<p>5) Griechenland betreibt seit vielen Jahren keine unabhängige, national selbstbewusste Außen- und Sicherheitspolitik und steht darum vor etlichen ungelösten Problemen mit seinen Nachbarländern (Türkei, Albanien, Mazedonien/FYROM) und mit der NATO.</p>
<p>6) Das internationale Ansehen Griechenlands ist fundamental und nachhaltig beschädigt, was sich in der negativen Presse widerspiegelt, die die griechischen Verhältnisse reflektiert und die Griechen im Allgemeinen beurteilt. Dieses Misstrauen gegenüber Griechenland wirkt sich verheerend auch auf den Export aus, was der stark angeschlagenen Wirtschaft noch weiter das Wasser abgräbt.</p>
<p>Die seit Jahrzehnten in Griechenland herrschende Politikerkaste hat nicht nur dazu beigetragen, dass sich die Mentalität und die Wertevorstellungen der griechischen Gesellschaft und besonders der jeweils jungen Generation innerhalb der letzten 40 Jahre immer mehr zugunsten eines ausgeprägten Konsum- und Wohlstandsdenkens veränderten, sondern sie hat vor allem wirtschaftlichen und ausländischen Interessen gedient, anstatt eigene strategische Konzepte zu entwickeln und umzusetzen, die Griechenlands Wirtschaft und seinen Dienstleistungssektor schrittweise hätten stärken können.</p>
<p>Obwohl der hier beschriebene Zustand in den letzten beiden Jahren der Krise für jeden sichtbar zutage trat, übernahm kein einziger griechischer Politiker auch nur ansatzweise eine Mitschuld und eine grundsätzliche Verantwortung für diesen desaströsen Zustand des Landes. Ganz im Gegenteil, die Politiker zelebrierten selbst in den letzten Monaten den Machterhalt als oberstes Prinzip des politischen Lebens und als persönliches Allheilmittel gegen die Krise.<br />
Da Griechenland zum einen – so klein es auch sein mag – „to big to fail“ ist, und zum andern auch keine systemimmanente Destabilisierung zugelassen werden darf, können sich unsere korrupten und gescheiterten Politiker auf die Unterstützung ihrer europäischen Kollegen verlassen. Abgesehen von dieser System-erhaltenden Solidarität der europäischen Politiker für ihre griechischen Kollegen, muss jeder vernünftig denkende Mensch zu dem Schluss kommen, dass es mit den bisher herrschenden Machthabern, inklusive den jetzt gewählten Abgeordneten (also auch der gesamten Opposition), keinen Wandel in Griechenland geben kann – sie alle sind Teil des Problems und nicht nur de facto unfähig, es zu lösen, sondern sie sind auch nicht willens dazu. (Wäre ich religiös, würde ich mit dem Satz enden: Gott stehe uns bei!)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://asti-blog.de/2011/12/06/unbewiesene-fakten-aus-meiner-heimat/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Dionisis Karatzas - Selbstmord des Reservemonats</title>
		<link>http://asti-blog.de/2010/11/22/dionisis-karatzas-selbstmord-des-reservemonats/</link>
		<comments>http://asti-blog.de/2010/11/22/dionisis-karatzas-selbstmord-des-reservemonats/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 02:10:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Asteris Koutoulas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Update Infos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://asti-blog.de/2010/11/22/dionisis-karatzas-selbstmord-des-reservemonats/</guid>
		<description><![CDATA[In Holger Wendlands &#8220;Edition Raute&#8221; erschienen im Sommer unsere Übersetzungen der Gedichte von Dionisis Karatzas.

Selbstmord des Reservemonats

Als ich zum ersten Mal Gedichte von Dionisis Karatzas las, dachte ich, mit dieser, seiner poetischen Welt hätte die meine nichts zu tun. Zu weit entfernt schien mir die erfrischende Meeresbrise seiner Patras-Landschaft von meinem wolkenverhangenen Prenzlauer Berg. Nicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Holger Wendlands &#8220;Edition Raute&#8221; erschienen im Sommer unsere Übersetzungen der Gedichte von Dionisis Karatzas.
<ul>
<li><a href="http://s221292458.online.de/Sites/Dionisis-Karatzas.php">Selbstmord des Reservemonats</a></li>
</ul>
<p>Als ich zum ersten Mal Gedichte von Dionisis Karatzas las, dachte ich, mit dieser, seiner poetischen Welt hätte die meine nichts zu tun. Zu weit entfernt schien mir die erfrischende Meeresbrise seiner Patras-Landschaft von meinem wolkenverhangenen Prenzlauer Berg. Nicht, dass mich seine Lyrik nicht berührt hätte, aber ich nahm sie nicht wahr als „Kunstwelt“. Bis ich herausfand, dass Karatzas es damit ernst meinte: Für ihn war es nicht nur eine Kunstwelt, sondern ein von ihm gelebter „Kosmos“. Diese Erkenntnis offenbarte mir schlagartig neue Einzelheiten, bis dahin wie hinter einem Berg, vielleicht dem Prenzlauer Berg, verborgene, über den ich erst hatte steigen müssen, mich hinwegsetzen über meine literarischen Vorlieben. Trotz ihrer blendenden Helle nahm ich mit einem Mal die Tiefe seiner Bilder wahr, sah ich den Dichter hinabtauchen zum Grund der menschlichen Seele.
<ul>
</ul>
<p>DIE BITTERKEIT DER KONSONANTEN</p>
<p>Bedacht sprachst du aus was du entschieden<br />
mit Lippenlauten voller Empörung, mit nasalen Lauten der Verweigerung<br />
und gaumenfeuchten Abschiedsworten.<br />
Auf welche Zähne reduzierst du<br />
mein wäßriges Schweigen?<br />
Du hörst immer auf beim Sigma<br />
auf das Lichtes und Winterliches enden. </p>
<p>Du verschärfst die Trennlaute und übersetzt<br />
die Lippenunmöglichkeiten in solche der Nase, das fürcht ich<br />
und gaumenfeucht will ich dich.<br />
Meine speichelnasses Zischen<br />
unterscheidest du von welchem deiner Symptome für Zahnschmerz?<br />
Du hörst immer auf beim Sigma<br />
auf das Lichtes und Winterliches enden.</p>
<ul></ul>
<p>Dionisis Karatzas: Selbstmord des Reservemonats. Gedichte, Ausgewählt und herausgegeben von Asteris Kutulas, Aus dem Griechischen von Ina und Asteris Kutulas, Zeichnungen von Trak Wendisch, Edition Raute, Görlitz 2010, ISBN 978-3-933777-20-1</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://asti-blog.de/2010/11/22/dionisis-karatzas-selbstmord-des-reservemonats/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Mikis Theodorakis - Ein Leben in Bildern</title>
		<link>http://asti-blog.de/2010/07/19/in-eigener-sache-mikis-theodorakis-ein-leben-in-bildern/</link>
		<comments>http://asti-blog.de/2010/07/19/in-eigener-sache-mikis-theodorakis-ein-leben-in-bildern/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 15:51:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Asteris Koutoulas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Update Infos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://asti-blog.de/2010/07/19/in-eigener-sache-mikis-theodorakis-ein-leben-in-bildern/</guid>
		<description><![CDATA[Soeben ist unser neues Buch Asteris Kutulas: Mikis Theodorakis - Ein Leben in Bildern beim Schott Verlag erschienen:

Pressemitteilung des Verlags
Rezension von Arno Widmann
Rezension &#38; Bildergalerie von Christiane Schlötzer
Rezension von Annett Gröschner
Rezension von Henry Martin-Klemt
Rezension von Erasmus Schöfer
Amazon

Unser Anliegen war es, mit diesem Buch durch eine Vielzahl von Bildern, die begleitet werden von verbalen Selbstreflexionen des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soeben ist unser neues Buch <em>Asteris Kutulas: Mikis Theodorakis - Ein Leben in Bildern</em> beim Schott Verlag erschienen:
<ul>
<li><a href="http://www.schott-musik.de/theodorakis/index.html?oldLocale=en_UK">Pressemitteilung des Verlags</a></li>
<li><a href="http://www.fr-online.de/kultur/literatur/das-hat-mit-seinem-singen-der-theodorakis-getan/-/1472266/4668024/-/index.html">Rezension von Arno Widmann</a></li>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/bildband-ueber-mikis-theodorakis-wir-muessen-keine-angst-haben-1.981152">Rezension &amp; Bildergalerie von Christiane Schlötzer</a></li>
<li><a href="http://www.freitag.de/kultur/1030-ein-einziger-gro-er-gesang">Rezension von Annett Gröschner</a></li>
<li><a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/176232.der-kretische-dickschaedel.html">Rezension von Henry Martin-Klemt</a></li>
<li><a href="http://www.jungewelt.de/2010/07-29/009.php">Rezension von Erasmus Schöfer</a></li>
<li><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3795707137/ref=s9_bbs_gw_d0_ir02?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_s=center-2&amp;pf_rd_r=0VVJJ9YN8CVS8SFKCD4K&amp;pf_rd_t=101&amp;pf_rd_p=463375173&amp;pf_rd_i=301128">Amazon</a></li>
</ul>
<p>Unser Anliegen war es, mit diesem Buch durch eine Vielzahl von Bildern, die begleitet werden von verbalen Selbstreflexionen des Komponisten, eine visuelle Annäherung, eine Reise, eine Blickachse hinüber zum Leben des Komponisten Mikis Theodorakis zu ermöglichen – zu einem Leben, das in mehrfacher Hinsicht exemplarisch zwischen zwei Polen verläuft: dem Pol der griechischen und dem der europäischen Musik, dem Pol der populären und dem der sinfonischen Tradition, zwischen dem der Peripherie und dem des Zentrums, zwischen Athen und Paris, zwischen künstlerischer Avant-garde und dem Bewusstsein ursprünglicher Herkunft.<br />
Aus dieser Lebensführung ergab sich in gewisser Weise ein Paradoxon. Theodorakis’ apollinischer Verstand strebte der absoluten Musik zu, seine dionysische Seele spürte der Volksmusik nach. Sein Lebensweg gestaltete sich zu etwas wie dem unermüdlichen Versuch, eine Verbindung zwischen jeweils entgegengesetzten Polen herzustellen, um scheinbare oder tat-sächliche Gegensätze miteinander in Einklang zu bringen.<br />
So dokumentiert dieses Buch – nicht nur in hunderten zum Teil sehr selte-nen Fotos, sondern auch in bislang unveröffentlichten Aussagen sowohl des Künstlers Theodorakis als auch vieler seiner Wegbegleiter – eine in der Kultur- und Musikgeschichte beispiellose Biografie und ein unikales Werk.<br />
Wir hoffen, es wird euch gefallen. Jedenfalls ist dieses Buch nicht nur einfach als ein Fotobuch von uns konzipiert worden, und andererseits nicht nur einfach als ein Foto-Text-Buch, sondern dadurch, dass durch diesen Musiker griechische und europäische Geschichte &#8220;hindurchgeflossen&#8221; ist, offenbart es einen speziellen - vom &#8220;Aussterben&#8221; bedrohten - Künstlertypus. Wir haben versucht, ein spannendes Buch zu machen: einen aus 80 Doppelseiten-Szenen bestehenden &#8220;Spielfilm&#8221;, der sich aus Abbildung, Text, Geschichte und Gefühl speist. Viel Spass damit.</p>
<p>P.S. (Danksagung)<br />
Von den insgesamt mehr als 17.000 Fotos, die wir zusammen für dieses Buch gesichtet haben, stammte der überwiegende Teil aus dem Archiv von Myrto und Mikis Theodorakis. Der andere Teil stammt aus den Archiven von Margarita Theodorakis, Anna Drouza (Archiv Niki Tipaldou), Petros Pandis, Nikos Moraitis sowie dem des Ehepaars Sgourakis. Ihnen allen gilt unser aufrichtiger und tief empfundener Dank. In nicht minderem Maße sind wir auch der Musikbibliothek Lilian Voudouri – wo inzwischen das Gesamtwerk von Theodorakis betreut wird – und seiner Direktorin Stephanie Merakos zu Dank für die tatkräftige Unterstützung unserer Arbeit verpflichtet. Für die Originaltextbeiträge danke ich Michalis Cacoyannis, Konstantin Costa-Gavras, Louis de Bernieres, Klaus Hoffmann, Jack Lang, Zubin Mehta, Henning Schmiedt, Herman van Veen, Roger Willemsen, Guy Wagner und Martin Walser. Unser Dank gebührt ebenso Axel Dielmann, ohne den es die beiden Interviews in dieser Form nicht geben würde sowie Rena Parmenidou, Guy Wagner und natürlich Peter Hanser-Strecker.</p>
<p>Asteris und Ina Kutulas</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://asti-blog.de/2010/07/19/in-eigener-sache-mikis-theodorakis-ein-leben-in-bildern/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>In memoriam Christian Hauschild</title>
		<link>http://asti-blog.de/2010/04/14/in-memoriam-christian-hauschild/</link>
		<comments>http://asti-blog.de/2010/04/14/in-memoriam-christian-hauschild/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 19:36:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Asteris Koutoulas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Update Infos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://asti-blog.de/2010/04/14/in-memoriam-christian-hauschild/</guid>
		<description><![CDATA[Christian Hauschild war nicht nur ein unglaublich inspirierender Musiklehrer - er war auch ein Mensch mit einer &#8220;wundervollen Seele&#8221;, wie wir Griechen sagen. Ich habe nach meiner Kreuzschulzeit öfter mit ihm zusammenarbeiten dürfen, u.a. 1984 bei der großartigen Uraufführung der 7.Sinfonie von Mikis Theodorakis im Kulturpalast Dresden, der nicht nur Mikis, sondern auch Jannis Ritsos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Christian Hauschild war nicht nur ein unglaublich inspirierender Musiklehrer - er war auch ein Mensch mit einer &#8220;wundervollen Seele&#8221;, wie wir Griechen sagen. Ich habe nach meiner Kreuzschulzeit öfter mit ihm zusammenarbeiten dürfen, u.a. 1984 bei der großartigen Uraufführung der 7.Sinfonie von Mikis Theodorakis im Kulturpalast Dresden, der nicht nur Mikis, sondern auch Jannis Ritsos beiwohnten. Als Christian Hauschild dieses Werk dirigierte und beim Finale, dem 4.Satz, angekommen war, erwuchs aus den von ihm beschworenen Klängen - so habe ich es noch heute in lebendiger Erinnerung - das ganze &#8220;Griechentum&#8221;, ganz Byzanz, und die 1946 von Ritsos geschriebenen Verse erklangen:</p>
<p><em>Wieviel Blütenstaub sammelt sich im Mund der Biene für den Honig</em><br />
<em>wieviel Stille in deinem Herzen für das Lied &#8230;</em></p>
<p>Die Nachricht von Christian Hauschilds Tod ist mir eindringlicher Anlass zum Innehalten, denn sie ruft mir unvergessliche Augenblicke mit ihm als Pädagogen und Dirigenten ins Gedächtnis und &#8220;entrückt&#8221; mich gleichsam für Momente in eine &#8220;Sphäre der Musik“, die er mir bereits Mitte der siebziger Jahre auf wundervolle Art und Weise eröffnet hatte. Es war vor allem aber auch eine Ahnung von Kunst und vom allumfassenden menschlichen Schicksal. Und das macht mir bewusst, was wir solchen Lehrern zu verdanken haben, derer es, weiß Gott, nur sehr wenige gibt. Mittler wie sie beweisen einen solchen Scharfsinn im Hinblick auf das, was den Sinn des Lebens ausmacht, dass es ihnen gelingt, ihre Schüler in dessen Bann zu ziehen, damit diese es wagen können, darin Verwirklichung zu finden. Dresden in den Siebzigern. Die Kreuzschule. Viele Freunde - bis heute. Johann Sebastian Bach. Eine Empfindung von Kunst. Die Kreuzkirche. Die Stille, das Lied und der Honig. Danke C.H.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://asti-blog.de/2010/04/14/in-memoriam-christian-hauschild/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8230; und morgen fressen wir die Mauer auf</title>
		<link>http://asti-blog.de/2009/11/03/und-morgen-fressen-wir-die-mauer-auf-vielleicht/</link>
		<comments>http://asti-blog.de/2009/11/03/und-morgen-fressen-wir-die-mauer-auf-vielleicht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 12:41:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Asteris Koutoulas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Update Infos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://asti-blog.de/2009/11/03/und-morgen-fressen-wir-die-mauer-auf-vielleicht/</guid>
		<description><![CDATA[Im Osten geht die Sonne auf &#8230;

20 Jahre nach dem Fall der Mauer

Es kannten alle das Märchen vom Land hinter dem Riesengebirge aus Puddingbrei, in dem einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen, die Würste und Brezeln von den Bäumen hängen und wo in den Bächen Cola und Limonade fließen. Das Interessanteste an diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Osten geht die Sonne auf &#8230;</p>
<ul>
<li><a href="http://s221292458.online.de/Sites/Artikel-des-Monats.php">20 Jahre nach dem Fall der Mauer</a></li>
</ul>
<p>Es kannten alle das Märchen vom Land hinter dem Riesengebirge aus Puddingbrei, in dem einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen, die Würste und Brezeln von den Bäumen hängen und wo in den Bächen Cola und Limonade fließen. Das Interessanteste an diesem Märchen war allerdings nicht, was hinter und vor dem Puddingbrei-Riesengebirge lag, sondern war dieses Gebirge an sich, das man erst einmal zu überwinden hatte, bevor man von der einen auf die andere Seite gelangte.</p>
<p>Die Mauer war tatsächlich so etwas wie dieses merkwürdige Gebirge. Der Matschpudding das eigentümliche Phänomen, mit dem wir es immer wieder aufnahmen beim Match der Matschos. Mit den Jahren wurde der Brei nicht weniger, sondern eher mehr. Eine süßliche, wabernde Masse, die einem schon morgens das Maul und die Ohren zu stopfen drohte. Freiheit des Wortes. Die hatten wir zu verteidigen gegen das Sandmännchen, Wilhelm Pieck und Otto Grotewohl, den Schokomohr, Mao, Maoam, Haribo, Hari Krishna, Baumwollbatist, Batista, Mars, Venus, Guevara, Guarana, Nesquick und Nesslow, die Waschmittelmatrone, gegen Stalin und Winnetou, gegen das Neue Deutschland und die Hörzu.</p>
<p>Wer behauptet, wir seien im Osten gewesen, hat keine Ahnung. Wer meint, wir seien im Westen gewesen, irrt. Wir waren weder hüben noch drüben, denn für uns gab es kein Hüben und Drüben. Wir waren in der Mauer, im Gebirge, im Puddinghaufen und wussten: Die Weisheit, sie ist mit Löffeln nicht zu fressen. Zu jedem Topf gibt’s auch den falschen Deckel, zum Brei den Wolfshunger, Wissenshunger. Ein Wunder, dass wir nicht erstickt sind. Wir waren &#8230; was heißt: wir waren &#8230; Wir sind. Der mit dem Hunger tanzt.</p>
<p>Ina Kutulas, vielen Dank für diesen Text &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://asti-blog.de/2009/11/03/und-morgen-fressen-wir-die-mauer-auf-vielleicht/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Gert Hof &#038; Asteris Koutoulas, 11 Jahre</title>
		<link>http://asti-blog.de/2009/09/22/gert-hof-asteris-koutoulas/</link>
		<comments>http://asti-blog.de/2009/09/22/gert-hof-asteris-koutoulas/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 22:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Asteris Koutoulas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Update Infos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://asti-blog.de/2009/09/22/gert-hof-asteris-koutoulas/</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Partner, Kollegen &#38; Freunde,
ich möchte Euch hiermit mitteilen, dass Gert und ich nicht mehr im Managementverhältnis zueinander stehen. Wir haben uns im guten Einvernehmen geeinigt, stattdessen projektgebunden zu kooperieren.
Wir möchten Euch für das jahrelange Vertrauen in unsere Zusammenarbeit danken.
Asteris Koutoulas, 22.9.2009
P.S. Was uns beiden jedenfalls bleibt, nach 11 rasanten Jahren, ist die unglaubliche Story [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Partner, Kollegen &amp; Freunde,</p>
<p>ich möchte Euch hiermit mitteilen, dass Gert und ich nicht mehr im Managementverhältnis zueinander stehen. Wir haben uns im guten Einvernehmen geeinigt, stattdessen projektgebunden zu kooperieren.</p>
<p>Wir möchten Euch für das jahrelange Vertrauen in unsere Zusammenarbeit danken.</p>
<p>Asteris Koutoulas, 22.9.2009</p>
<p>P.S. Was uns beiden jedenfalls bleibt, nach 11 rasanten Jahren, ist die unglaubliche Story einer unglaublichen Beziehung und eines unglaublichen Werdegangs. Hier die short-Variante:</p>
<ul>
<li><a href="http://s221292458.online.de/Sites/Meine-Gert-Hof-Events.php">Unsere gemeinsamen Events</a></li>
<li><a href="http://s221292458.online.de/Sites/Gert-Hof.php">On the road with a friend</a></li>
<li><a href="http://s221292458.online.de/Sites/Team.php">Danksagung ans Team und an unsere Partner</a></li>
</ul>
<p>Nach so viel gemeinsam verlebter Zeit ist es also nicht verwunderlich, dass auch ein Grossteil meiner Homepage Meister Gert gewidmet ist, seinen/ unseren gemeinsamen Unternehmungen der letzten zehn Jahre. Da ist einiges zusammengekommen. Wir haben die halbe Welt umrundet und einige Licht-Zeichen gesetzt. Viel gelernt und viel gelacht. Und unsäglich viel Stress gehabt. &#8220;Der Schmerz ist dein Freund.&#8221; Das Leben, wie es ist und wie es sein soll in der besten aller möglichen Welten. Das falsche im richtigen Leben oder umgekehrt, das ist die Frage. Halte aus. Halte durch. Bleib nicht stehen. Salute, capitano Gert!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://asti-blog.de/2009/09/22/gert-hof-asteris-koutoulas/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>www.asteris-koutoulas.de - Release 1.0</title>
		<link>http://asti-blog.de/2009/09/09/wwwasteris-koutoulasde-homepage-release-10/</link>
		<comments>http://asti-blog.de/2009/09/09/wwwasteris-koutoulasde-homepage-release-10/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 16:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Asteris Koutoulas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Update Infos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://asti-blog.de/2009/09/09/wwwasteris-koutoulasde-homepage-release-10/</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Freunde &#38; Kollegen,
nach fast 18monatiger Arbeit gebe ich &#8220;offiziell&#8221; die Veröffentlichung meiner Homepage

www.asteris-koutoulas.de

bekannt. In den letzten zwei Monaten konnte ich viele Lücken schließen und einen Großteil der bereits vorhandenen Lemmata (&#8221;Buttons&#8221;) überarbeiten. Es bleiben nur noch wenige Stichpunkte, die einer Ausarbeitung bedürfen, aber auch alle anderen werden ständig weiterentwickelt.
In dieser Schmöker-Website werdet Ihr neben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde &amp; Kollegen,</p>
<p>nach fast 18monatiger Arbeit gebe ich &#8220;offiziell&#8221; die Veröffentlichung meiner Homepage
<ul>
<li><a href="http://www.asteris-koutoulas.de">www.asteris-koutoulas.de</a></li>
</ul>
<p>bekannt. In den letzten zwei Monaten konnte ich viele Lücken schließen und einen Großteil der bereits vorhandenen Lemmata (&#8221;Buttons&#8221;) überarbeiten. Es bleiben nur noch wenige Stichpunkte, die einer Ausarbeitung bedürfen, aber auch alle anderen werden ständig weiterentwickelt.<br />
In dieser Schmöker-Website werdet Ihr neben einigen &#8220;Perlen der Dichtkunst&#8221; auch viel Skurriles, Bruchstückhaftes, Nebensächliches sowie total Überflüssiges finden, also das &#8220;Kompendium meines Ego&#8221;: Personen, geistige Landschaften, Projekte, Bücher, Briefwechsel, Events, Orte meines Lebens, Transzendentales, Familiengeschichten, Sachen (die ich getan und gedacht habe) sowie Dinge, die ich noch machen will – vielleicht &#8230;<br />
Diese Homepage ist zweifellos vor allem drei Menschen gewidmet, mit denen ich seit ungefähr 1980 mein Leben und mein Tun geteilt habe: <strong>Jannis</strong> <strong>Ritsos</strong>, <strong>Mikis</strong> <strong>Theodorakis</strong> und <strong>Gert</strong> <strong>Hof</strong>. Die meisten Stichpunkte meiner Homepage lassen sich ihnen zuordnen. Daneben spielen meine Arbeit als Publizist, Produzent und Übersetzer sowie einige Sackgassen &amp; &#8220;Germanistisches&#8221; keine unwesentliche Rolle.<br />
Auf jeden Fall haben ALLE Lemmata mit mir zu tun – sei es, weil ich jeweils den Text geschrieben, den Film gedreht oder das Foto gemacht habe, sei es, weil das jeweils Geschriebene oder Abgebildete mit Ereignissen verbunden ist, an denen ich als Produzent, Autor, Herausgeber oder Künstler beteiligt war.<br />
Gewiss, zuallererst erfülle ich mir mit dem Erstellen dieser Website einen ganz persönlichen Wunsch: meinen Kosmos sichtbar machen und selbst darin herumspazieren zu können. Selbstverständlich freue ich mich allerdings genauso über Eure Besuche in meinem „Firmament“, über Euer Feedback und Eure Beiträge.</p>
<p>In diesem Sinne: take care!</p>
<p>Asteris Kutulas, September 2009</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://asti-blog.de/2009/09/09/wwwasteris-koutoulasde-homepage-release-10/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>In memoriam Adolf Endler</title>
		<link>http://asti-blog.de/2009/08/31/in-memoriam-adolf-endler/</link>
		<comments>http://asti-blog.de/2009/08/31/in-memoriam-adolf-endler/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 08:54:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Asteris Koutoulas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Update Infos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://asti-blog.de/2009/08/31/in-memoriam-adolf-endler/</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Ich schreibe wie jemand, der sich die Pulsadern aufschneidet&#8221;, notierte der Dichter Giorgos Seferis am 7.9.1926 in seinem Tagebuch – was zumindest eine pathetische Umschreibung für den &#8220;existentiellen&#8221; Wert der Dichtung in seinem Leben war. Adolf Endler hat genauso geschrieben, gefühlt und gelebt. Er war „Dichter“, durch und durch. Eine Mischung aus Transportarbeiter des Worts, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[endif]--><o:p></o:p>&#8220;Ich schreibe wie jemand, der sich die Pulsadern aufschneidet&#8221;, notierte der Dichter Giorgos Seferis am 7.9.1926 in seinem Tagebuch – was zumindest eine pathetische Umschreibung für den &#8220;existentiellen&#8221; Wert der Dichtung in seinem Leben war. Adolf Endler hat genauso geschrieben, gefühlt und gelebt. Er war „Dichter“, durch und durch. Eine Mischung aus Transportarbeiter des Worts, belgischem Bohemien, antifaschistischem Eremiten und „böhmischem Zigeunergauner“. Er erschien mir immer wie ein pulsierendes Intellektum, ein energiegeladenes Bündel. <o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal">Ich<span> </span>&#8220;entdeckte&#8221; Endler 1979 über seine wunderbaren Nachdichtungen der Gedichte des Alexandriners Konstantin Kavafis, die mir in gewisser Weise Vorbild waren für meine spätere eigene Arbeit:<o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal"><em>Ihr Plätze und ihr Viertel, Gegend, wo ich wohne,<o:p></o:p></em></p>
<p class="MsoNormal"><em>Die ich vor Augen habe und durchmesse, Tag für Tag:<o:p></o:p></em></p>
<p class="MsoNormal"><em>Ich war&#8217;s, der euch erfand in größtem Glück und tiefster Traurigkeit,<o:p></o:p></em></p>
<p class="MsoNormal"><em>Die vielen Episoden, mannigfachen Wesen –<o:p></o:p></em></p>
<p class="MsoNormal"><em>Jetzt ganz und gar voll Leben und Gefühl, sei&#8217;s nur für mich&#8230; usw.usf.</em><o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal">Endler war für mich eine ernste Angelegenheit, sein Alter Ego Bubi Blazezak ein polternder universeller Geist. <span style="color: black">Endler gewann eine knisternde Klarheit in seinen ausschweifenden Texten, und zugleich durchdrang ihn ein entwaffnender</span> Humor, den er mehrfach in diversen Samistad-Drucken, z.B. in den „Bizarren Städten“, kucken ließ. Denn von Endler wurde kaum was veröffentlicht zu DDR-Zeiten, dafür konnte man ihn oft im kleinen Kreis erleben, lesen hören, und ab und an schwang er auch sehr gekonnt außer-literarische Fahnen. <o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal">Adolf Endlers Existenz war einer der Gründe, warum man es als Intellektueller noch in der DDR aushielt. Ich empfand es jedenfalls <span style="color: black">damals so. Er war der Tarzan des &#8220;Prenzlauer Bergs&#8221;, ich war der Neger in Pankow. Endler bedeutete für mich eine</span> Art Heimat in der transzendentalen DDR-Obdachlosigkeit - und seine Texte, frei schwebend, ein Quell reiner Leselust.<o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal">Asteris Kutulas<!--[endif]--><o:p></o:p></p>
<p><!--EndFragment--></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://asti-blog.de/2009/08/31/in-memoriam-adolf-endler/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>www.asteris-koutoulas.de Upgrade 9.8.2009</title>
		<link>http://asti-blog.de/2009/08/09/wwwasteris-koutoulasde-upgrade-982009/</link>
		<comments>http://asti-blog.de/2009/08/09/wwwasteris-koutoulasde-upgrade-982009/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 21:56:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Asteris Koutoulas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Update Infos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://asti-blog.de/2009/08/09/wwwasteris-koutoulasde-upgrade-982009/</guid>
		<description><![CDATA[Neu hinzugekommen:

Heiner Müller

Ich werde hier nach und nach meine Korrespondenz mit Heiner Müller aus den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts veröffentlichen. Die Briefe an ihn entstanden in einem &#8220;hybrisartigen&#8221; Zustand. Ich glaubte, dem großen Meister nur auf diese Art und Weise begegnen zu können. In diesen Briefen verbindet sich eine imaginäre Geschichte, die sich damals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neu hinzugekommen:</p>
<ul>
<li><a href="http://s221292458.online.de/Sites/Heiner-Mueller.php">Heiner Müller</a></li>
</ul>
<p>Ich werde hier nach und nach meine Korrespondenz mit Heiner Müller aus den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts veröffentlichen. Die Briefe an ihn entstanden in einem &#8220;hybrisartigen&#8221; Zustand. Ich glaubte, dem großen Meister nur auf diese Art und Weise begegnen zu können. In diesen Briefen verbindet sich eine imaginäre Geschichte, die sich damals in meinem Kopf abspielte, mit Furcht einflößenden Begebenheiten, die sich tatsächlich ereigneten und über die zu sprechen ich bis jetzt nicht in der Lage war. Die Übergänge vom einen zum anderen sind fließend, wobei die Realität einen größeren Stellenwert einnimmt, als man das heute vermuten würde. (Weitere Briefe werden folgen.)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://asti-blog.de/2009/08/09/wwwasteris-koutoulasde-upgrade-982009/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>www.asteris-koutoulas.de - K(o)ut(o)ulas</title>
		<link>http://asti-blog.de/2009/08/01/wwwasteris-koutoulasde-koutoulas/</link>
		<comments>http://asti-blog.de/2009/08/01/wwwasteris-koutoulasde-koutoulas/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 16:07:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Asteris Koutoulas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Update Infos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://asti-blog.de/2009/08/01/wwwasteris-koutoulasde-koutoulas/</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem mich einige diesbezügliche Fragen erreichten, hier die Erklärung: Da es im griechischen keinen eigenständigen Buchstaben für U gibt, wird er aus einem O und einem Y gebildet, was z.B. im lateinischen als OU transliteriert wird. (Wieso? Keine Ahnung.) Die Behörden meiner Kindheit in Rumänien und der DDR, aber auch die griechischen Beamten, die mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem mich einige diesbezügliche Fragen erreichten, hier die Erklärung: Da es im griechischen keinen eigenständigen Buchstaben für U gibt, wird er aus einem O und einem Y gebildet, was z.B. im lateinischen als OU transliteriert wird. (Wieso? Keine Ahnung.) Die Behörden meiner Kindheit in Rumänien und der DDR, aber auch die griechischen Beamten, die mir meinen ersten griechischen Pass ausstellten, machten eigentlich alles richtig, als sie in meinen Pass schrieben: KUTULAS. Ab Mitte der achtziger Jahre bürgerte sich dann allerdings die Schreibweise KOUTOULAS ein &#8230; Ich &#8220;entnahm&#8221; dem Schlamassel eine Programmatik, indem ich seitdem all meine künstlerischen Hervorbringungen mit KUTULAS unterschreibe und all meine Management-Produzenten-Arbeiten mit KOUTOULAS. Warum ich das getan habe und weiterhin tue, weiß ich nicht, und ob&#8217;s was bringt weiß ich auch nicht, aber was soll&#8217;s&#8230; Das dazu.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://asti-blog.de/2009/08/01/wwwasteris-koutoulasde-koutoulas/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

